SET DRMINSTRPREFIX (Präfix für Wiederherstellungsanweisungsdateinamen angeben)

Mit diesem Befehl kann ein Präfix für den Namen der Wiederherstellungsanweisungsdatei angegeben werden. Wenn Sie diesen Befehl ausgeben, verwendet IBM Storage Protect das angegebene Präfix, wenn der Befehl PREPARE ohne den Parameter INSTRPREFIX ausgegeben wird.

Mit dem Befehl QUERY DRMSTATUS kann der aktuelle Wert für das Präfix angezeigt werden.

Linux-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeDas Präfix ist das aktuelle IBM Storage Protect -Serverarbeitsverzeichnis.

Windows-BetriebssystemeWird kein Präfix definiert, wird das Präfix auf das Verzeichnis gesetzt, das dieses Exemplar des Servers darstellt (normalerweise das Verzeichnis, aus dem der Server ursprünglich installiert wurde).

Berechtigungsklasse

Für diesen Befehl ist die Systemberechtigung erforderlich.

Syntax

Syntaxdiagramm lesenVisuelles Syntaxdiagramm überspringenSet DRMINSTRPrefix Präfix

Parameter

Linux-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemePräfix (Erforderlich)
Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

Gibt ein Pfadnamenpräfix für die Dateien an, die die Wiederherstellungsanweisungen enthalten. Bei der Verarbeitung des Befehls PREPARE hängt IBM Storage Protect den Namen der entsprechenden Zeilengruppe für die Wiederherstellungsplandatei an, um die Datei zu finden. Die maximale Länge beträgt 250 Zeichen.

Das Präfix kann Folgendes sein:
  • Verzeichnispfad: Beenden Sie das Präfix mit einem Schrägstrich (/). Beispiel:
       /adsmsrv/recinstr/
    Für die Datei RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL würde der daraus resultierende Dateiname wie folgt lauten:
      /adsmsrv/recinstr/RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL
  • Verzeichnispfad gefolgt von einer Zeichenfolge: IBM Storage Protect behandelt die Zeichenfolge als Teil des Dateinamens. Beispiel:
       /adsmsrv/recinstr/accounts
    Für die Datei RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL würde der daraus resultierende Dateiname wie folgt lauten:
      /adsmsrv/recinstr/accounts.RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL
  • Nur Zeichenfolge: IBM Storage Protect Gibt den Verzeichnispfad an und hängt den entsprechenden Namen der Zeilengruppe für die Wiederherstellungsplandatei an.
    • IBM Storage Protect verwendet den Namen des aktuellen Arbeitsverzeichnisses. Das aktuelle Arbeitsverzeichnis lautet beispielsweise /opt/tivoli/tsm/server/bin. Sie geben Folgendes an:
         shipping
      Für die Datei RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL würde der daraus resultierende Dateiname wie folgt aussehen:
        /opt/tivoli/tsm/server/bin/shipping.RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL 
Windows-BetriebssystemePräfix (Erforderlich)
Windows-Betriebssysteme

Gibt ein Pfadnamenpräfix für die Dateien an, die die Wiederherstellungsanweisungen enthalten. Bei der Verarbeitung des Befehls PREPARE hängt IBM Storage Protect den Namen der entsprechenden Zeilengruppe für die Wiederherstellungsplandatei an, um die Datei zu finden. Die maximale Länge beträgt 200 Zeichen.

Das Präfix kann Folgendes sein:
  • Verzeichnispfad: Beenden Sie das Präfix mit einem Backslash (\). Beispiel:
       c:\adsmsrv\recinstr\
    Für die Datei RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL würde der daraus resultierende Dateiname wie folgt lauten:
      c:\adsmsrv\recinstr\RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL
  • Verzeichnispfad gefolgt von einer Zeichenfolge: IBM Storage Protect behandelt die Zeichenfolge als Teil des Dateinamens. Beispiel:
       c:\adsmsrv\recinstr\accounts
    Für die Datei RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL würde der daraus resultierende Dateiname wie folgt lauten:
      c:\adsmsrv\recinstr\accounts.RECOVERY.INSTRUCTIONS.GENERAL
  • Nur Zeichenfolge: IBM Storage Protect Gibt den Verzeichnispfad an und hängt den entsprechenden Namen der Zeilengruppe für die Wiederherstellungsplandatei an. Der Verzeichnispfad ist das Verzeichnis, das diese Instanz des IBM Storage Protect -Servers darstellt (normalerweise das ursprüngliche Installationsverzeichnis des IBM Storage Protect -Servers). Beispiel: Das Verzeichnis, das diese Instanz des Servers darstellt, ist c:\Program Files\Tivoli\TSM;\server2und Sie geben das folgende Präfix an:
       shipping
    Der daraus resultierende Name der Wiederherstellungsplandatei lautet:
        c:\Program Files\Tivoli\TSM;\server2\shipping.19971115.051421

Beispiel: Das Präfix für den Wiederherstellungsplan angeben

Linux-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeLesen der Wiederherstellungsplananweisungen aus dem Verzeichnis angeben /drmplan/primesrv.
set drminstrprefix /drmplan/primesrv/
Windows-BetriebssystemeLesen der Wiederherstellungsplananweisungen aus dem Verzeichnis angeben c:\win32app\ibm\adsm\server2\
set drminstrprefix c:\win32app\ibm\adsm\server2\

Zugehörige Befehle

Tabelle 1. Zugehörige Befehle für SET DRMINSTRPREFIX
Befehl Beschreibung
VORBEREITEN Erstellt eine Wiederherstellungsplandatei.
DRMSTATUS ABFRAGEN Zeigt DRM-Systemparameter an.