Tipps für das Entwerfen der Hub- und Peripherieserverkonfiguration

Berücksichtigen Sie beim Entwurf der Hub- und Peripherieserverkonfiguration insbesondere die Ressourcenanforderungen für die Statusüberwachung. Überlegen Sie außerdem, wie Sie Hub- und Peripherieserver gruppieren und ob Sie mehrere Hub-Server verwenden wollen.

Verwenden Sie den Systemanforderungsrechner für das Operations Center, um die Systemanforderungen für den Betrieb des Operations Center sowie der vom Operations Center überwachten Hub- und Spoke-Server abzuschätzen.

Primäre leistungsrelevante Faktoren

Die folgenden Faktoren haben den größten Einfluss auf die Leistung von Operations Center:
  • Prozessor und Speicher auf dem Computer, auf dem Operations Center installiert ist
  • Die Systemressourcen der Hub- und Peripherieserver, einschließlich des für die Hub-Serverdatenbank verwendeten Plattensystems.
  • Die Anzahl der Clientknoten und Dateibereiche für virtuelle Maschinen, die von den Hub- und Peripherieservern verwaltet werden.
  • Die Häufigkeit, mit der Daten im Operations Center aktualisiert werden.

Hub- und Peripherieserver gruppieren

Erwägen Sie die Gruppierung von Hub- und Peripherieservern nach Standort. Durch die Verwaltung der Server in demselben Rechenzentrum können beispielsweise Probleme vermieden werden, die durch Firewalls oder unzulängliche Netzbandbreite zwischen verschiedenen Standorten verursacht werden. Bei Bedarf können Sie die Server anhand der folgenden Merkmale weiter unterteilen:
  • Administrator, der die Server verwaltet
  • Organisationsentität, die die Server finanziert
  • Serverbetriebssystem
  • Sprache, mit der die Server ausgeführt werden.
    Tipp: Wenn die Hub-und Peripherieserver nicht in derselben Sprache ausgeführt werden, wird möglicherweise beschädigter Text im Operations Center angezeigt.

Hub- und Peripherieserver in einer unternehmensweiten Konfiguration gruppieren

In einer Unternehmenskonfiguration wird ein Netz von IBM Storage Protect -Servern als Gruppe verwaltet. Im Konfigurationsmanager vorgenommene Änderungen können automatisch an mindestens einen verwalteten Server im Netz verteilt werden.

Der Operations Center registriert und verwaltet normalerweise eine dedizierte Administrator-ID auf den Hub-und Peripherieservern. Dieser Überwachungsadministrator muss auf allen Servern immer dasselbe Kennwort haben.

Wenn Sie eine unternehmensweite Konfiguration verwenden, können Sie den Prozess, durch den die Administratorberechtigungsnachweise auf Peripherieservern synchronisiert werden, verbessern. Gehen Sie wie folgt vor, um die Leistung und Effizienz bei der Verwaltung der Überwachungsadministrator-ID zu verbessern:
  1. Legen Sie den Configuration Manager-Server als Operations Center -Hub-Server fest. Während der Hub-Server-Konfiguration wird die Überwachungsadministrator-ID 'IBM-OC-Hub-Server-Name' registriert.
  2. Auf dem Hub-Server fügen Sie die Überwachungsadministrator-ID einem neuen oder vorhandenen Profil für die unternehmensweite Konfiguration hinzu. Geben Sie den Befehl NOTIFY SUBSCRIBERS aus, um das Profil an die verwalteten Server zu verteilen.
  3. Fügen Sie mindestens einen verwalteten Server als Operations Center Peripherieserver hinzu.

Operations Center erkennt diese Konfiguration und ermöglicht dem Konfigurationsmanager die Verteilung und Aktualisierung der Überwachungsadministrator-ID auf den Peripherieservern.

Verwendung mehrerer Hub-Server

Wenn Sie über mehr Peripherieserver verfügen, als auf einem Hub verwaltet werden können, oder wenn Ressourcenbeschränkungen bedingen, dass die Umgebung partitioniert ist, können Sie mehrere Hub-Server konfigurieren und eine Untergruppe der Peripherieserver mit jedem Hub-Server verbinden.
Einschränkungen:
  • Derselbe Server kann nicht gleichzeitig Hub-Server und Peripherieserver sein.
  • Jeder Peripherieserver kann nur einem einzigen Hub-Server zugeordnet sein.
  • Jeder Hub-Server erfordert eine separate Instanz von Operations Center, von denen jeder über eine separate Webadresse verfügt.