Commmethod
Mit der Option commmethod wird die verwendete Übertragungsmethode für die Konnektivität der Client/Server-Übertragung angegeben.
Unterstützte Clients
Diese Option ist für alle Clients gültig.
Optionsdatei



Fügen Sie diese Option in die Clientsystemoptionsdatei (dsm.sys) innerhalb einer Serverzeilengruppe ein. Sie können diese Option auf der
Registerkarte Übertragung des Profileditors definieren.
Fügen Sie diese Option in die Clientoptionsdatei (dsm.opt) ein. Sie können diese Option auf der
Registerkarte Übertragung des Profileditors definieren.




Syntax für Windows

Syntax für UNIX und Linux
Parameter
- Tcpip
- Die Übertragungsmethode Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP). Dies ist der Standardwert.
- V6Tcpip
- Gibt an, dass abhängig von der Systemkonfiguration und den Ergebnissen einer DNS-Suche (Domain Name Service - Domänennamensservice) entweder TCP/IP V4 oder V6 verwendet werden soll. Es muss eine gültige DNS-Umgebung verfügbar sein.
NAMedpipes
Die Interprozesskommunikationsmethode, bei der Nachrichtendatenströme
zwischen einem Client und einem Server fließen können. Verwenden Sie dieses Übertragungsverfahren mit einem IBM® Storage Protect -Server, der auf derselben Workstation wie der Client ausgeführt wird.

SHAREdmem

Verwenden Sie die Übertragungsmethode mit gemeinsam genutztem Speicher, wenn Client und Server auf demselben System ausgeführt werden. Dies ermöglicht eine bessere
Leistung als das TCP/IP-Protokoll.

Diese Option ist für AIX®-, Linux®-und Oracle Solaris -Clients gültig.Wenn Sie dieses Übertragungsverfahren unter AIXangeben, kann der Client als Root oder als Benutzer ohne Rootberechtigung angemeldet sein, sofern der Server als Root ausgeführt wird. Wird der Server nicht als Root ausgeführt, muss die Benutzer-ID, die den Client ausführt, mit der Benutzer-ID, die den Server ausführt, übereinstimmen.
Wichtig: Bei Verwendung von commmethod sharedmem unter Linuxerhalten Sie möglicherweise die FehlernachrichtANR8294W Shared Memory Session unable to initializeauf der Server-oder Speicheragentenkonsole. Standardmäßig ist Linux nicht mit ausreichenden Systemressourcen konfiguriert, um die Nachrichtenwarteschlangen zu erstellen. Sie müssen den KernelparameterMSGMNIauf 128 erhöhen (der Standardwert ist 16). Sie können diesen Parameter ändern, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:echo 128 > /proc/sys/kernel/msgmniDamit dieser Parameter auch nach einem Warmstart für das System permanent beibehalten wird, können Sie stattdessen die folgende Zeile der Datei/etc/sysctl.confhinzufügen und dann einen Warmstart für das System durchführen:kernel.msgmni=128Um die aktuelle ipc-Einstellungen anzuzeigen, führen Sie diesen Befehl aus:ipcs -lSehen Sie sich nun den Wert
max queues system widean. Der Standardwert ist 16.
SHAREdmem
Die Übertragungsmethode Shared Memory ist zu verwenden, wenn der Client und der Server in demselben System aktiv sind. Dies ermöglicht eine bessere
Leistung als das TCP/IP-Protokoll.Anmerkung: Bei Verwendung dieser Übertragungsmethode müssen Client und Server unter demselben Windows-Konto ausgeführt werden.
Beispiele
- Optionsdatei:
- Nur TCP/IP V4 verwenden.
commmethod tcpipSowohl TCP/IP V4 als auch V6 verwenden, abhängig von der Systemkonfiguration und den Ergebnissen einer DNS-Suche.
commmethod V6TcpipAnmerkung: Der Befehl dsmc schedule kann nicht verwendet werden, wenn sowohl SCHEDMODe prompt als auch commmethod V6Tcpip angegeben werden. - Befehlszeile:
- -commm=TCP/IP
-commm=V6Tcpip
Diese Option ist nur in der Anfangsbefehlszeile gültig. Im interaktiven Modus ist sie nicht gültig.
