Bevor Sie einen Windows-Computer mit ASR (Automated System Recovery) wiederherstellen können, müssen Sie eine Optionsdatei erstellen. Die Optionsdatei ist für jeden Computer eindeutig.
Informationen zu dieser Task
Bei dieser Task wird vorausgesetzt, dass Sie eine generische
bootfähige WinPE-CD oder -DVD erstellt haben. Eine generische bootfähige
WinPE-CD enthält nicht die Clientoptionsdatei (dsm.opt),
da die Optionsdatei für jeden Computer eindeutig ist. Diese Task hilft Ihnen bei der Erstellung
einer computerspezifischen Optionsdatei.
Die Windows-Vorinstallationsumgebung (WinPE) erfordert bestimmte Optionswerte.
Prozedur
- Suchen Sie nach einer Kopie der Clientoptionsdatei.
Sie
können die Datei an verschiedenen Positionen finden:
- Das Installationsverzeichnis eines installierten IBM® Storage Protect -Clients enthält eine Optionsdatei. Das Standardinstallationsverzeichnis ist C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsm.opt. Wenn Sie die Optionsdatei für den Computer haben, der zurückgeschrieben werden soll, erfordert
diese Optionsdatei die wenigsten Änderungen.
- Im Clientinstallationspaket ist eine Beispieloptionsdatei enthalten. Der Pfad im Paket lautet TSM_BA_Client\program files\Tivoli\TSM\config\dsm.smp. Benennen Sie die Datei in dsm.optum.
- Bearbeiten dsm.opt.
- Geben Sie eine beschreibbare Position für das Fehlerprotokoll ein.
Der
Client für Sichern/Archivieren erstellt mehrere Protokolldateien. Verwenden
Sie die Option
errorlogname, um die Position der Protokolldatei
anzugeben. Geben Sie beispielsweise in
dsm.opt errorlogname x:\dsmerror.log an.
Anmerkung: In diesem Beispiel wird x: verwendet, da im Modus WinPE das Standardsystemlaufwerk x:ist.
- Geben Sie den Clientknotennamen mit der Option nodename ein.
- Optional: Wenn Sie den Systemstatus aus Dateien zurückschreiben wollen, die auf dem IBM Storage Protect -Server gespeichert sind, geben Sie die Serververbindungsinformationen ein.
Geben Sie die entsprechenden Werte für die Optionen commmethod
und tcpserveraddress ein.
- Optional: Wenn Sie das Kennwort für den Knoten kennen, geben Sie das Kennwort mit der Option password ein.
- Kopieren Sie die Datei dsm.opt auf Datenträger, die das Zielsystem während der automatischen Systemwiederherstellung lesen kann.
- Optional: Kopieren Sie IBM Storage Protect -Clientregistrierungsinformationen auf Datenträger, die der Zielcomputer während der automatisierten Systemwiederherstellung lesen kann. Verwenden Sie das Dienstprogramm regedit.exe , um IBM Storage Protect -Clientregistryeinträge aus dem Schlüssel HKLM\SOFTWARE\IBM zu exportieren.
Führen Sie beispielsweise in einem Fenster mit Eingabeaufforderung den
folgenden Befehl aus:
regedit /e tsmregistry.out "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\IBM"
Kopieren Sie die Datei
tsmregistry.out auf Datenträger, die der Zielcomputer während der automatischen Systemwiederherstellung lesen kann.
Während der automatischen Systemwiederherstellung können Sie die
Registrierungseinträge aus der Datei
tsmregistry.out
importieren. Der Client für Sichern/Archivieren kann die Registrierungseinträge in der WinPE -Umgebung verwenden, um auf Sicherungskopien auf dem
IBM Storage Protect -Server zuzugreifen.
Anmerkung: Das Speichern von Registry-Einträgen ist optional, da es andere Möglichkeiten gibt, auf den kennwortgeschützten
IBM Storage Protect -Server zuzugreifen. Für den Zugriff auf den Server haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Wenn Ihnen das Kennwort für den Knoten bekannt ist, können Sie das Kennwort eingeben,
wenn Sie während der Wiederherstellung dazu aufgefordert werden.
- Bitten Sie den IBM Storage Protect -Administrator, das Knotenkennwort zu ändern und Ihnen das neue Kennwort zum Zeitpunkt der Wiederherstellung bereitzustellen.
- Stellen Sie die Kennwortinformationen in der Datei dsm.opt
bereit.
Wenn die Dateien, die zurückgeschrieben werden sollen, in einem Sicherungssatz auf Band oder auf einer CD bzw. DVD enthalten sind, müssen Sie nicht auf den
IBM Storage Protect -Server zugreifen.
Ergebnisse
Sie haben eine Optionsdatei erstellt, die
Clientkonfigurationsinformationen enthält, die für jeden Computer eindeutig
sind. Diese Informationen ergänzen die generische bootfähige WinPE-CD.