DEFINE PATH (Pfad definieren, wenn Ziel ein Laufwerk ist)

Verwenden Sie diese Syntax, wenn Sie einen Pfad zu einem Laufwerk definieren.

Berechtigungsklasse

Für diesen Befehl ist Systemberechtigung oder uneingeschränkte Speicherberechtigung erforderlich.

Syntax

Syntaxdiagramm lesenVisuelles Syntaxdiagramm überspringenDEFine PATHQuellennameZielname SRCType= DATAMoverSERVer AUTODetect=NoYes DESTType=DRiveLIBRary=Kassettenarchivname DEVIce=device_nameFILEGENERICTAPE=NoGENERICTAPE=YesNoONLine=YesONLine=YesNoDIRectory=current_directory_nameDIRectory=,Verzeichnisname

Parameter

Quellenname (Erforderlich)
Gibt den Namen der Quelle des Pfads an. Dieser Parameter ist erforderlich.
Zielname (Erforderlich)
Gibt den Namen des Ziels an. Dieser Parameter ist erforderlich.
SRCType (Erforderlich)
Gibt den Typ der Quelle an. Dieser Parameter ist erforderlich. Gültige Werte:
DATAMover
Gibt an, dass eine Einheit zum Versetzen von Daten die Quelle ist.
SERVer
Gibt an, dass ein Speicheragent die Quelle ist.
AUTODetect
Gibt an, ob die Seriennummer für ein Laufwerk automatisch zu dem Zeitpunkt in der Datenbank aktualisiert wird, zu dem der Pfad definiert wird. Dieser Parameter ist wahlfrei. Dieser Parameter ist nur für Pfade gültig, die von dem lokalen Server zu einem Laufwerk definiert sind. Gültige Werte:
No
Gibt an, dass die Seriennummer nicht automatisch aktualisiert wird. Die Seriennummer wird dennoch mit der Angabe verglichen, die bereits für die Einheit in der Datenbank vorhanden ist. Der Server gibt eine Nachricht aus, wenn keine Übereinstimmung gefunden wird.
Yes
Gibt an, dass die Seriennummer automatisch aktualisiert wird, um dieselbe Seriennummer widerzuspiegeln, die das Laufwerk an den Server meldet.
Wichtig:
  1. Wurde die Seriennummer bei der Definition des Laufwerks nicht definiert, versucht der Server immer, die Seriennummer zu ermitteln, und AUTODETECT nimmt standardmäßig den Wert YES an. Wurde zuvor eine Seriennummer eingegeben, erhält AUTODETECT den Standardwert NO.
  2. Die Verwendung von AUTODETECT=YES in diesem Befehl bedeutet, dass die in der Laufwerkdefinition angegebene Seriennummer mit der ermittelten Seriennummer aktualisiert wird.
  3. Wenn Sie DESTTYPE=DRIVE und AUTODETECT=YES definieren, wird die Elementnummer des Laufwerks in der Datenbank automatisch geändert, um dieselbe Elementnummer widerzuspiegeln, die der Seriennummer dieses Laufwerks entspricht. Dies gilt für Laufwerke in einem SCSI-Kassettenarchiv. Weitere Informationen zu der Elementnummer befinden sich in der Beschreibung des Befehls DEFINE DRIVE.
  4. Abhängig vom Leistungsspektrum der Einheit wird der Parameter AUTODETECT möglicherweise nicht unterstützt.
DESTType=DRive (Erforderlich)
Gibt an, dass ein Laufwerk das Ziel ist. Ist das Ziel ein Laufwerk, müssen Sie einen Kassettenarchivnamen angeben.
LIBRary
Gibt den Namen des Kassettenarchivs an, dem das Laufwerk zugeordnet ist. Das Kassettenarchiv und seine Laufwerke müssen bereits für den Server definiert sein. Verläuft der Pfad von einer NAS-Einheit zum Versetzen von Daten zu einem Kassettenarchiv, muss das Kassettenarchiv den Typ (LIBTYPE) SCSI, 349X oder ACSLS haben.
DEVIce
Gibt den Namen der Einheit an, die der Quelle bekannt ist, oder FILE an, wenn die Einheit ein logisches Laufwerk in einem Kassettenarchiv FILE ist.
Windows-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeDie Quelle verwendet den Einheitennamen für den Zugriff auf das Laufwerk. Beispiele finden Sie in Tabelle 1 .
Tabelle 1. Beispiele für Einheitennamen
Quelle zum Ziel Beispiel
Server zu einem Laufwerk (kein FILE-Laufwerk) AIX-Betriebssysteme
/dev/mt3
Windows-Betriebssysteme
mt3
Speicheragent (auf einem Windows-System) zu einem Laufwerk (kein FILE-Laufwerk) mt3
Speicheragent zu einem Laufwerk, wenn das Laufwerk ein logisches Laufwerk in einem FILE-Kassettenarchiv ist FILE
NAS-Einheit zum Versetzen von Daten zu einem Laufwerk NetApp NAS-Dateiserver: rst0l

EMC Celerra NAS-Dateiserver: c436t0l1

IBM® System Storage N-Serie: rst0l

Linux-BetriebssystemeDie Quelle verwendet den Einheitennamen für den Zugriff auf das Laufwerk. Beispiele finden Sie in Tabelle 2 .
Tabelle 2. Beispiele für Einheitennamen
Quelle zum Ziel Beispiel
Server zu einem Laufwerk (kein FILE-Laufwerk) /dev/tsmscsi/mt3
Speicheragent zu einem Laufwerk (kein FILE-Laufwerk) /dev/tsmscsi/mt3
Speicheragent zu einem Laufwerk, wenn das Laufwerk ein logisches Laufwerk in einem FILE-Kassettenarchiv ist FILE
NAS-Einheit zum Versetzen von Daten zu einem Laufwerk NetApp NAS-Dateiserver: rst0l

EMC Celerra NAS-Dateiserver: c436t0l1

IBM System Storage N-Serie: rst0l

Wichtig:
  • Linux-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeFür 349X -Bibliotheken ist der Aliasname ein symbolischer Name, der in der Datei /etc/ibmatl.conf angegeben ist. Windows-BetriebssystemeFür 349X -Kassettenarchive ist der Aliasname ein symbolischer Name, der in der Datei c:\winnt\ibmatl.conf angegeben ist. Weitere Informationen finden Sie im IBM Tape Device Drivers Installation and User's Guide, das von der IBM Systems-Unterstützungssite unter http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=ssg1S7002972heruntergeladen werden kann.
  • Informationen über Namen für Einheiten, die mit einem NAS-Dateiserver verbunden sind, enthält die Produktinformation für den Dateiserver. Beispiel: Stellen Sie für einen NetApp-Dateiserver unter Verwendung von Telnet eine Verbindung zu dem Dateiserver her und geben Sie den Befehl SYSCONFIG aus. Verwenden Sie diesen Befehl, um Einheitennamen für Laufwerke zu bestimmen:
    sysconfig -t
Windows-BetriebssystemeGENERICTAPE
Windows-BetriebssystemeGibt an, ob das Bandlaufwerk, das verwendet werden soll, den Einheitenklassentyp GENERICTAPE hat. Wenn die Einheit ein Bandlaufwerk ist und nicht von IBM Storage Protect unterstützt wird, aber für das Windows-Betriebssystem unterstützt wird, können Sie sie mit dem generischen Bandformat verwenden. Um das Laufwerk zu verwenden, geben Sie GENERICTAPE=Yes an, wenn Sie einen Pfad zu dem Laufwerk definieren. Der Standardwert ist 'No'. Gültige Werte:
Yes
Gibt an, dass das Bandlaufwerk, das verwendet werden soll, den Einheitenklassentyp GENERICTAPE hat.
No
Gibt an, dass das Bandlaufwerk, das verwendet werden soll, nicht den Einheitenklassentyp GENERICTAPE hat.
ONLine
Gibt an, ob der Pfad für die Verwendung verfügbar ist. Dieser Parameter ist wahlfrei. Der Standardwert ist YES. Gültige Werte:
Yes
Gibt an, dass der Pfad für die Verwendung verfügbar ist.
No
Gibt an, dass der Pfad nicht für die Verwendung verfügbar ist.

Die Quelle und das Ziel müssen verfügbar sein, um den Pfad verwenden zu können.

Ist beispielsweise der Pfad von einer Einheit zum Versetzen von Daten zu einem Laufwerk online, aber ist entweder die Einheit zum Versetzen von Daten oder das Laufwerk offline, kann der Pfad nicht verwendet werden.

DIRectory
Gibt die Verzeichnisposition(en) an, an der/denen der Speicheragent die Dateien liest und schreibt, die Speicherdatenträger für die Einheitenklasse FILE darstellen, die dem FILE-Kassettenarchiv zugeordnet ist. Der Parameter DIRECTORY wird auch für Einheiten des Typs REMOVABLEFILE verwendet. Für Einheiten des Typs REMOVABLEFILE stellt der Parameter DIRECTORY in Verbindung mit dem Parameter DRIVE dem Server (kein Speicheragent) Informationen zur Verfügung, die den Zugriff auf die Einheit beschreiben. Dieser Parameter ist wahlfrei.
Für einen Pfad von einem Speicheragenten zu einer FILE-Einheit ist dieser Parameter nur gültig, wenn alle folgenden Bedingungen zutreffen:
  • Der Quellentyp ist SERVER (d. h., ein Speicheragent, der für diesen Server als Server definiert wurde).
  • Der Quellenname ist der Name eines Speicheragenten, nicht der Servername.
  • Das Ziel ist ein logisches Laufwerk, das Teil eines FILE-Kassettenarchivs ist, das bei der Definition der Einheitenklasse erstellt wurde.

Haben Sie mehrere Verzeichnisse für die Einheitenklasse angegeben, die dem FILE-Kassettenarchiv zugeordnet ist, müssen Sie dieselbe Anzahl Verzeichnisse für jeden Pfad zum FILE-Kassettenarchiv angeben. Sie dürfen keine vorhandenen Verzeichnisse auf dem Server, den der Speicheragent verwendet, ändern oder versetzen, damit die Einheitenklasse und der Pfad synchronisiert bleiben. Das Hinzufügen von Verzeichnissen ist zulässig. Wird eine abweichende Anzahl Verzeichnisse angegeben, kann dies einen Laufzeitfehler verursachen.

Der Standardwert für DIRECTORY ist das Verzeichnis des Servers zum Zeitpunkt der Befehlsausgabe. Die Windows-Registrierung wird verwendet, um den Standardwert zu lokalisieren.

Verwenden Sie eine Namenskonvention, mit der Sie das Verzeichnis einem bestimmten physischen Laufwerk zuordnen können. Damit kann sichergestellt werden, dass Ihre Konfiguration für die gemeinsame Benutzung des FILE-Kassettenarchivs zwischen dem Server und dem Speicheragenten gültig ist. Wenn sich der Speicheragent auf einem Windows-System befindet, verwenden Sie einen UNC-Namen (Universal Naming Convention, allgemeine Namenskonvention). Verfügt der Speicheragent nicht über die Berechtigung für den Zugriff auf fernen Speicher, treten Ladefehler im Speicheragenten auf.

Windows-BetriebssystemeDas dem Speicheragentendienst zugeordnete Konto muss ein Konto in der Gruppe der lokalen Administratoren oder ein Konto in der Gruppe der Domänenadministratoren sein. Befindet sich das Konto in der Gruppe der lokalen Administratoren, müssen Benutzer-ID und Kennwort den Angaben eines Kontos entsprechen, das über Berechtigungen für den Zugriff auf Speicher verfügt, der von dem System bereitgestellt wird, das den fernen Sharepunkt verwaltet. Wenn beispielsweise ein SAMBA-Server Zugriff auf fernen Speicher bereitstellt, müssen Benutzer-ID und Kennwort in der SAMBA-Konfiguration der Benutzer-ID und dem Kennwort des lokalen Administrators entsprechen, der dem Speicheragentendienst zugeordnet ist.
define devclass file devtype=file shared=yes mountlimit=1
directory=d:\filedir\dir1
define path sta1 file1 srctype=server desttype=drive
library=file1 device=file
directory=\\192.168.1.10\filedir\dir1
In dem vorherigen Beispiel erstellt der Befehl DEFINE DEVCLASS das gemeinsam genutzte Dateisystem in dem Verzeichnis, auf das der Server als D:\FILEDIR\DIR1 zugreift. Der Speicheragent verwendet jedoch den UNC-Namen \\192.168.1.10\FILEDIR\DIR1. Das bedeutet, dass das System mit TCP/IP-Adresse 192.168.1.10 dasselbe Verzeichnis gemeinsam nutzt, wobei FILEDIR als gemeinsam genutzter Name verwendet wird. Außerdem verfügt der Speicheragentendienst über ein Konto, das auf diesen Speicher zugreifen kann. Der Zugriff ist möglich, weil das Konto einem lokalen Konto mit derselben Benutzer-ID und demselben Kennwort wie 192.168.1.10 zugeordnet ist oder weil es einem Domänenkonto zugeordnet ist, das sowohl auf dem Speicheragenten als auch auf 192.168.1.10 verfügbar ist. Sie können gegebenenfalls 192.168.1.10 durch einen symbolischen Namen wie folgt ersetzen:
example.yourcompany.com
Achtung:
  1. Speicheragenten greifen auf FILE-Datenträger zu, indem ein Verzeichnisname in einem Datenträgernamen durch einen Verzeichnisnamen eines Verzeichnisses in der Liste ersetzt wird, die mit dem Befehl DEFINE PATH zur Verfügung gestellt wird. Mit diesem Parameter angegebene Verzeichnisse werden auf dem Server nicht geprüft.
  2. IBM Storage Protect erstellt keine Freigaben oder Berechtigungen und hängt das Zieldateisystem nicht an. Sie müssen diese Aktionen ausführen, bevor Sie den Speicheragenten starten.

Beispiel: Einen Pfad von einem Server zu einem Laufwerk definieren

Einen Pfad von einem Server zu einem Laufwerk definieren. In diesem Fall lautet der Servername NET1, der Laufwerkname TAPEDRV6, der Kassettenarchivname NETLIB und der Einheitenname mt4. Geben Sie für AUTODETECT NO an.
define path net1 tapedrv6 srctype=server autodetect=no desttype=drive
    library=netlib device=mt4

Beispiel: Einen Pfad von einer Einheit zum Versetzen von Daten zu einem Laufwerk für die Sicherung und Zurückschreibung definieren

Einen Pfad von der Einheit zum Versetzen von Daten, die ein NAS-Dateiserver ist, zu dem Laufwerk definieren, das von dem NAS-Dateiserver für Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen verwendet wird. In diesem Beispiel hat die NAS-Einheit zum Versetzen von Daten den Namen NAS1, der Laufwerkname lautet TAPEDRV3, das Kassettenarchiv ist NASLIB und der Einheitenname für das Laufwerk lautet rst0l.
define path nas1 tapedrv3 srctype=datamover desttype=drive library=naslib
    device=rst0l
Linux-Betriebssysteme

Beispiel: Einen Pfad von einem Speicheragenten zu einem Laufwerk für die Sicherung und Zurückschreibung definieren

Einen Pfad von dem Speicheragenten SA1 zu dem Laufwerk definieren, das vom Speicheragenten für Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen verwendet wird. In diesem Beispiel lautet das Kassettenarchiv TSMLIB, das Laufwerk ist TAPEDRV4 und der Einheitenname für das Laufwerk ist /dev/tsmscsi/mt3.
define path sa1 tapedrv4 srctype=server desttype=drive library=tsmlib
    device=/dev/tsmscsi/mt3
Windows-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

Beispiel: Einen Pfad von einem Speicheragenten zu einem Laufwerk für die Sicherung und Zurückschreibung definieren

Einen Pfad von dem Speicheragenten SA1 zu dem Laufwerk definieren, das vom Speicheragenten für Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen verwendet wird. In diesem Beispiel lautet das Kassettenarchiv TSMLIB, das Laufwerk ist TAPEDRV4 und der Einheitenname für das Laufwerk ist /dev/mt3.
define path sa1 tapedrv4 srctype=server desttype=drive library=tsmlib
    device=/dev/mt3
Windows-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

Beispiel: Einen Pfad definieren, um einem Speicheragenten den Zugriff auf den gemeinsam genutzten Plattenspeicher zu ermöglichen

Einen Pfad definieren, der es dem Speicheragenten ermöglicht, auf Dateien in einem Plattenspeicher zuzugreifen, der mit dem Server gemeinsam genutzt wird. Laufwerk FILE9 ist für Kassettenarchiv FILE1 auf dem Server definiert. Der Speicheragent SA1 greift auf FILE9 zu. Auf dem Speicheragenten befinden sich diese Daten im Verzeichnis \\192.168.1.10\filedata.

AIX-BetriebssystemeDie Daten für FILE9 befinden sich auf dem Server unter /tsmdata/filedata.

Windows-BetriebssystemeDie Daten für FILE9 befinden sich auf dem Server unter d:\tsmdata\filedata.

define path sa1 file9 srctype=server desttype=drive library=file1 device=file
    directory="\\192.168.1.10\filedata"

Beispiel: Einen Speicheragenten für die Verwendung eines FILE-Kassettenarchivs konfigurieren

Das folgende Beispiel verdeutlicht die Bedeutung übereinstimmender Einheitenklassen und Pfade, um sicherzustellen, dass Speicheragenten auf neu erstellte FILE-Datenträger zugreifen können.

Beispiel: Sie möchten folgende drei Verzeichnisse für ein FILE-Kassettenarchiv verwenden: Windows-Betriebssysteme
  • c:\server
  • d:\server
  • e:\server
Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme
  • /opt/tivoli1
  • /opt/tivoli2
  • /opt/tivoli3
  1. Verwenden Sie den folgenden Befehl, um ein FILE-Kassettenarchiv mit dem Namen CLASSA mit einem Laufwerk mit dem Namen CLASSA1 auf SERVER1 zu definieren: Windows-Betriebssysteme
    define devclass classa devtype=file 
    directory="c:\server,d:\server,e:\server" 
    shared=yes mountlimit=1
    Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme
    define devclass classa devtype=file 
    directory="/opt/tivoli1,/opt/tivoli2,/opt/tivoli3" 
    shared=yes mountlimit=1
  2. Sie wollen, dass der Speicheragent STA1 das FILE-Kassettenarchiv verwenden kann. Daher definieren Sie folgenden Pfad für Speicheragent STA1: Windows-Betriebssysteme
    define path sta1 classa1 srctype=server desttype=drive device=file
    directory="\\192.168.1.10\c\server,\\192.168.1.10\d\server,
    \\192.168.1.10\e\server" library=classa
    Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme
    define path sta1 classa1 srctype=server desttype=drive device=file
    directory="/opt/ibm1,/opt/ibm2,/opt/ibm3" library=classa

    Windows-BetriebssystemeIn diesem Szenario ersetzt der Speicheragent STA1den Verzeichnisnamen c:\server durch den Verzeichnisnamen \\192.168.1.10\c\server , um auf FILE-Datenträger zuzugreifen, die sich im Verzeichnis c:\server auf dem Server befinden.

    Linux-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeIn diesem Szenario ersetzt der Speicheragent STA1den Verzeichnisnamen /opt/tivoli1 durch den Verzeichnisnamen /opt/ibm1/ , um auf FILE-Datenträger zuzugreifen, die sich im Verzeichnis /opt/tivoli1 auf dem Server befinden.

  3. Windows-BetriebssystemeFile volume c:\server\file1.dsm wird von SERVER1erstellt. Wenn Sie das erste Verzeichnis für die Einheitenklassen später mit folgendem Befehl ändern:
    update devclass classa directory="c:\otherdir,d:\server,e:\server"
    kann SERVER1 weiterhin auf FILE-Datenträger c:\server\file1.dsm zugreifen, der Speicheragent STA1 jedoch nicht, weil in der PATH-Verzeichnisliste kein übereinstimmender Verzeichnisname mehr vorhanden ist. Ist kein Verzeichnisname in der Verzeichnisliste verfügbar, die der Einheitenklasse zugeordnet ist, kann der Speicheragent den Zugriff auf einen FILE-Datenträger in diesem Verzeichnis verlieren. Obwohl der Server zum Lesen noch auf den Datenträger zugreifen kann, kann der fehlgeschlagene Zugriff des Speicheragenten auf den FILE-Datenträger dazu führen, dass Operationen nur auf einem LAN-Pfad wiederholt werden können oder dass sie fehlschlagen.
  4. Wird der FILE-Datenträger /opt/tivoli1/file1.dsm auf SERVER1 erstellt und wird der Befehl
    update devclass classa directory="/opt/otherdir,/opt/tivoli2,
    /opt/tivoli3"
    kann SERVER1 weiterhin auf FILE-Datenträger /opt/tivoli1/file1.dsm zugreifen, der Speicheragent STA1 jedoch nicht, weil in der PATH-Verzeichnisliste kein übereinstimmender Verzeichnisname mehr vorhanden ist. Ist kein Verzeichnisname in der Verzeichnisliste verfügbar, die der Einheitenklasse zugeordnet ist, kann der Speicheragent den Zugriff auf einen FILE-Datenträger in diesem Verzeichnis verlieren. Obwohl der Server zum Lesen noch auf den Datenträger zugreifen kann, kann der fehlgeschlagene Zugriff des Speicheragenten auf den FILE-Datenträger dazu führen, dass Operationen nur auf einem LAN-Pfad wiederholt werden können oder dass sie fehlschlagen.