Rückkehrcodes von preschedulecmd- und postschedulecmd-Scripts
In diesem Abschnitt werden die Rückkehrcodes beschrieben, die möglicherweise angezeigt werden, wenn Sie die Optionen preschedulecmd und postschedulecmd verwenden.





- Wenn der mit der Option preschedulecmd angegebene Befehl mit einem Rückkehrcode ungleich null endet, geht IBM® Storage Protect davon aus, dass der Befehl fehlgeschlagen ist. In diesem Fall kann weder das geplante Ereignis noch ein postschedulecmd- oder postnschedulecmd-Befehl ausgeführt werden. Der Verwaltungsbefehl query event mit der Option format=detailed zeigt an, dass das Ereignis mit dem Rückkehrcode 12 fehlgeschlagen ist.
- Wenn der mit der Option postschedulecmd angegebene Befehl mit einem Rückkehrcode ungleich null endet, betrachtet IBM Storage Protect den Befehl als fehlgeschlagen. Der Verwaltungsbefehl query event mit der Option format=detailed zeigt, dass das Ereignis mit dem Rückkehrcode 8 abgeschlossen wurde. Die Ausnahme ist, wenn die geplante Operation mit einem höheren Rückkehrcode abgeschlossen wird. In diesem Fall hat der höhere Rückgabecode Vorrang. Wenn die geplante Operation mit dem Rückkehrcode 0 oder 4 beendet wird und der Befehl postschedulecmd fehlschlägt, zeigt der Verwaltungsbefehl query event daher, dass das Ereignis mit dem Rückkehrcode 8 beendet wurde. Wenn die geplante Operation mit Rückkehrcode 12 beendet wird, hat dieser Rückkehrcode Vorrang und query event zeigt an, dass das Ereignis mit Rückkehrcode 12 fehlgeschlagen ist.



Bei der Auswertung des Rückgabewerts eines Befehls wertet „ IBM Storage Protect“ den Wert 0 als Erfolg und alle anderen Werte als Fehler aus. Obwohl dieses Verhalten in der Branche überall
akzeptiert wird, kann es nicht zu 100% garantiert werden. Beispiel: Der Befehl widget wurde vielleicht so entwickelt, dass er den Rückkehrcode 3 ausgibt, wenn er erfolgreich ausgeführt wurde. Deshalb ist es möglich, dass der Befehl preschedulecmd oder postschedulecmd unter Umständen mit einem Rückkehrcode ungleich null endet und dennoch erfolgreich ist. Um zu verhindern, dass IBM Storage Protect solche Befehle als fehlgeschlagen behandelt, können Sie diese Befehle in ein Script einschließen und das Script so codieren, dass es die Befehlsrückgabecodes korrekt interpretiert. Das Script wird mit Rückkehrcode 0 beendet, wenn der Befehl erfolgreich war; andernfalls wird es mit einem Rückkehrcode ungleich null beendet. Die Logik für ein Script, das widget ausführt, sieht möglicherweise wie in diesem Beispiel aus:
Bei der Auswertung des Rückgabewerts eines Befehls wertet „ IBM Storage Protect“ den Wert 0 als Erfolg und alle anderen Werte als Fehler aus. Obwohl dieses Verhalten in der Branche überall
akzeptiert wird, kann es nicht zu 100% garantiert werden. Beispiel: Der Befehl widget.exe wurde eventuell so entwickelt, dass er den Rückkehrcode 3 ausgibt, wenn widget.exe erfolgreich ausgeführt wurde. Deshalb ist es möglich, dass der Befehl preschedulecmd oder postschedulecmd unter Umständen mit einem Rückkehrcode ungleich null endet und dennoch erfolgreich ist. Um zu verhindern, dass IBM Storage Protect solche Befehle als fehlgeschlagen behandelt, können Sie diese Befehle in ein Script einschließen und das Script so codieren, dass es die Befehlsrückgabecodes korrekt interpretiert. Das Script sollte mit Rückkehrcode 0 enden, wenn der Befehl erfolgreich war;
andernfalls sollte es mit einem Rückkehrcode ungleich null enden. Die Logik für ein Script, das widget.exe ausführt, sieht möglicherweise wie in diesem Beispiel aus:




run 'widget'
if lastcc == 3
exit 0
else
exit 1

run 'widget.exe'
if lastcc == 3
exit 0
else
exit 1