Festlegung der NAS-Sicherungsposition
Wenn IBM Storage Protect NDMP zum Schutz von NAS-Dateiservern verwendet, steuert der IBM Storage Protect Server den Betrieb. Während dieser Zeit überträgt der NAS-Dateiserver die Daten entweder an eine angeschlossene Bibliothek oder direkt an den IBM Storage Protect Server.
Sie können auch einen Client für Sichern/Archivieren verwenden, um einen NAS-Dateiserver zu sichern, indem das NAS-Dateisystem auf dem Client-Computer bereitgestellt wird und dann die Sicherung wie gewohnt ausgeführt wird. Sie können entweder einen NFS-Mount oder eine CIFS-Map verwenden.
Eine Beschreibung der Backup-und Restore-Methoden finden Sie in Tabelle 1.
Tipp: In Ihrer individuellen Speicherumgebung können Sie eine einzelne Methode oder eine Kombination von Methoden verwenden.
| Merkmal | NDMP: Vom Dateiserver auf den Server | NDMP: Vom Dateiserver in ein angeschlossenes Speicherarchiv | Vom Client für Sichern/Archivieren auf den Server |
|---|---|---|---|
| Datenverkehr im Netz | Alle Sicherungsdaten werden über das LAN vom NAS-Dateiserver zum Server übertragen. | Der Server steuert Operationen über Remotezugriff, aber die NAS-Einheit versetzt die Daten lokal. | Alle Sicherungsdaten werden über das LAN von der NAS-Einheit zum Client und dann zum Server übertragen. |
| Dateiserververarbeitung während der Sicherung | Im Vergleich zur Sicherungsmethode mit dem Client für Sichern/Archivieren ist weniger Dateiserververarbeitung erforderlich, da bei der Sicherung keine Dateizugriffsprotokolle wie zum Beispiel NFS und CIFS verwendet werden. | Im Vergleich zur Sicherungsmethode mit dem Client für Sichern/Archivieren ist weniger Dateiserververarbeitung erforderlich, da bei der Sicherung keine Dateizugriffsprotokolle wie zum Beispiel NFS und CIFS verwendet werden. | Dateisicherungsoperationen erfordern mehr Serververarbeitungsressourcen für Dateizugriffsprotokolle wie NFS und CIFS. |
| Entfernung zwischen Einheiten | Der IBM Storage Protect -Server muss sich innerhalb des SCSI-oder Fibre Channel-Bereichs des Bandarchivs befinden. | Der IBM Storage Protect -Server kann vom NAS-Dateiserver und dem Bandarchiv entfernt sein. | Der IBM Storage Protect -Server muss sich innerhalb des SCSI-oder Fibre Channel-Bereichs des Bandarchivs befinden. |
| Firewallaspekte | Strikter als die Übertragung zwischen Dateiserver und angeschlossenem Speicherarchiv, da die Kommunikation entweder vom IBM Storage Protect -Server oder vom NAS-Dateiserver eingeleitet werden kann. | Weniger streng als die Verbindung zwischen Dateiserver und Server, da die Kommunikation nur vom IBM Storage Protect -Server eingeleitet werden kann. | Clientkennwörter und -daten werden verschlüsselt. |
| Sicherheitsaspekte | Daten werden entschlüsselt von einem NAS-Dateiserver an einen IBM Storage Protect -Server gesendet. | Diese Methode muss in einer vertrauenswürdigen Umgebung verwendet werden, da Portnummern nicht sicher sind. | Die Portnummernkonfiguration ermöglicht sichere Verwaltungssitzungen in einem privaten Netz. |
| Last auf dem IBM Storage Protect -Server | Höhere CPU-Workload ist erforderlich, um alle Back-End-Datenprozesse zu verwalten (beispielsweise Umlagerung). | Die CPU-Workload verringert sich, da Umlagerung und Konsolidierung nicht unterstützt werden. | Höhere CPU-Workload ist erforderlich, um alle Back-End-Datenprozesse zu verwalten. |
| Sicherung von primären Speicherpools in Kopienspeicherpools | Daten können nur in Kopienspeicherpools gesichert werden, die das Datenformat NATIVE haben. | Daten können nur in Kopienspeicherpools gesichert werden, die dasselbe NDMP-Datenformat haben (NETAPPDUMP, CELERRADUMP oder NDMPDUMP). | Daten können nur in Kopienspeicherpools gesichert werden, die das Datenformat NATIVE haben. |
| Zurückschreibung von primären Speicherpools und Datenträgern aus Kopienspeicherpools | Daten können nur in Speicherpools und auf Datenträger zurückgeschrieben werden, die das Datenformat NATIVE haben. | Daten können nur in Speicherpools und auf Datenträger zurückgeschrieben werden, die dasselbe NDMP-Format haben. | Daten können nur in Speicherpools und auf Datenträger zurückgeschrieben werden, die das Datenformat NATIVE haben. |
| Versetzen von NDMP-Daten von Speicherpooldatenträgern | Daten können nur in einen anderen Speicherpool versetzt werden, wenn er das Datenformat NATIVE hat. | Daten können nur in einen anderen Speicherpool versetzt werden, wenn er dasselbe NDMP-Datenformat hat. | Daten können nur in einen anderen Speicherpool versetzt werden, wenn er das Datenformat NATIVE hat. |
| Umlagerung aus einem primären Speicherpool in einen anderen Speicherpool | Unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Konsolidierung eines Speicherpools | Unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Operationen für gleichzeitiges Schreiben während Sicherungen | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Export- und Importoperationen | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Generierung von Sicherungsgruppen | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Zyklische Blockprüfung (CRC), wenn Daten mithilfe von IBM Storage Protect -Prozessen versetzt werden | Unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Validierung mithilfe von IBM Storage Protect -Prüfbefehlen | Unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Disaster Recovery Manager | Unterstützt | Unterstützt | Unterstützt |