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Beispiele: Sicherung unter Verwendung der allgemeinen Namenskonvention

Gemeinsam benutzte Dateien in einem Netz können unter Verwendung von Namen, die der allgemeinen Namenskonvention entsprechen, (UNC-Namen) gesichert werden. Dieser Abschnitt enthält einige Beispiele für das Sichern von Dateien mit UNC-Namen (UNC - Universal Naming Convention, allgemeine Namenskonvention).

Ein Name, der der allgemeinen Namenskonvention entspricht, ist ein Netzressourcenname für einen Freigabepunkt auf einer Workstation. Der Ressourcenname umfasst den der Workstation zugeordneten Einheitennamen und einen Namen, den der Benutzer einem Laufwerk oder Verzeichnis zuordnet, damit es gemeinsam benutzt werden kann. Der vom Benutzer zugeordnete Name wird auch als Name des Freigabepunkts bezeichnet.

Unter Verwendung eines Namens, der der allgemeinen Namenskonvention entspricht, können bestimmte gemeinsam benutzte Verzeichnisse in einem separaten Dateibereich gesichert werden. Dies ist nützlich, wenn ein Benutzer oder Administrator einen kleinen Teil von Daten sichern will, auf den sonst nicht zugegriffen werden könnte. Laufwerke werden nicht in einem separaten Dateibereich gesichert.

Der Zugriff auf alle lokalen Laufwerke ist mithilfe einer allgemeinen Namenskonvention (UNC-Namen) möglich, mit Ausnahme von Laufwerken mit austauschbaren Datenträgern (z. B. Bänder, Bandkassetten oder Disketten). Der Zugriff auf diese Laufwerke ist mithilfe eines vordefinierten gemeinsamen Verwaltungsnamens möglich, der aus dem Workstationnamen, dem lokalen Laufwerkbuchstaben und dem Zeichen $ besteht. Um beispielsweise auf Laufwerk c: für die Workstation ocean einen Namen anzugeben, der der allgemeinen Namenskonvention entspricht, Folgendes eingeben:
\\ocean\c$
Das Zeichen $ muss dem Laufwerkbuchstaben hinzugefügt werden.

Um für die Workstation ocean und den Freigabepunkt wave einen UNC-Namen anzugeben, geben Sie Folgendes ein:

\\ocean\wave 
Beim Zugriff auf Dateien muss der Laufwerkbuchstabe nur für Laufwerke mit austauschbaren Datenträgern eingegeben werden.

Die in der folgenden Tabelle enthaltenen Beispiele zeigen die selektive Sicherung von Dateien unter Verwendung von Namen, die der allgemeinen Namenskonvention entsprechen. Für diese Beispiele gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Workstation, auf der dsmc ausgeführt wird, ist major.
  • Freigabenamen betarc und testdir von Workstation alpha1 werden den Laufwerken r bzw. tzugeordnet.
Tabelle 1. Beispiele für die allgemeine Namenskonvention
Beispiel Kommentar
dsmc sel \\alpha1\c$\ Name des fernen Dateibereichs ist \\alpha1\c$
dsmc sel \\major\c$\ Name des lokalen, festen Dateibereichs ist \\major\c$
dsmc sel a:\ Name des lokalen, austauschbaren Dateibereichs ist Datenträgerkennsatz von a:
dsmc sel \\alpha1\betarc\ Name des fernen Dateibereichs ist \\alpha1\betarc
dsmc sel \\alpha1\testdir\ Name des fernen Dateibereichs ist \\alpha1\testdir
dsmc sel d:\ Name des lokalen, festen Dateibereichs ist \\major\d$
dsmc sel c:\ Dateibereichsname ist \\major\c$
dsmc sel r:\ Dateibereichsname ist \\alpha1\betarc

Sie können der allgemeinen Namenskonvention entsprechende Namen auch für Dateien in Ihrer Einschluss-/Ausschluss- und Domänenliste angeben.