LAN-unabhängige Datenversetzung feststellen

Meldungen und Sicherungsberichte können Aufschluss darüber geben, ob der Betrieb ohne LAN erfolgreich ist. Sie können auch die QUERY SESSION Befehle und QUERY ACTLOG verwenden, um den LAN-freien Betrieb zu überprüfen.

Prozedur

Stellen Sie mithilfe einer oder beider der folgenden Methoden fest, ob die Datenübertragung LAN-frei erfolgt:
  • Überwachen Sie die QUERY SESSION Ausgabe des Knotens, auf dem die LAN-freie Sicherung ausgeführt wird. Überprüfen Sie, ob die Sitzungen hergestellt wurden:
    1. Melden Sie sich über den Befehlszeilen-Client für die Verwaltung von „ IBM Storage Protect“ beim Server und Speicher-Agenten von „ IBM Storage Protect“ an.
    2. Stellen Sie sicher, dass das Backup LAN-frei ist und die Sitzungen hergestellt wurden, indem Sie den QUERY SESSION Befehl ausführen. Achten Sie in der Befehlsausgabe auf Angaben zu den gesendeten und empfangenen Bytes. Falls eine LAN-unabhängige Datenübertragung stattfindet:

      - Bei der Abfrage einer Sitzung auf dem Speicher-Agent werden die für den Knoten empfangenen Bytes angezeigt, die sich auf die Gesamtmenge der gesicherten Daten summieren.

      - Bei der Abfrage einer Sitzung auf dem „ IBM Storage Protect“-Server wird angezeigt, dass für denselben Knoten einige Bytes (Metadaten) empfangen wurden.

    Wenn die Sitzung des Knotens diese Merkmale aufweist, erfolgt die Datenübertragung ohne LAN.

    Hinweis: Während eines Failovers, bei dem der Speicheragent Daten über einen Proxy direkt an den Server sendet, weil er sie nicht direkt speichern kann, weisen die QUERY SESSION Statistiken auf dem Server eine deutlich höhere Byte-Anzahl auf.
  • Führen Sie einen der folgenden QUERY ACTLOG Befehle auf dem Server aus, mit dem der Client verbunden ist:
    query actlog search=storage_agent_name msgno=8337
    query actlog search=storage_agent_name

    Wenn die Abfrage Einträge im Aktivitätsprotokoll findet, die sich auf den Speicher-Agenten beziehen, nutzt der Client die LAN-freie Datenübertragung.