LAN-unabhängige Konfiguration überprüfen

Um einen LAN-freien Datentransfer zu gewährleisten, müssen Sie sicherstellen, dass die Hardware- und Softwarekomponenten korrekt konfiguriert sind.

Vorbereitende Schritte

Vergewissern Sie sich, dass der Server online ist und läuft, bevor Sie die LAN-freie Konfiguration überprüfen.

Prozedur

Überprüfen Sie die LAN-freie Konfiguration, indem Sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Starten Sie den Speicher-Agenten:
    Linux-BetriebssystemeAIX-Betriebssysteme

    Wechseln Sie in das Verzeichnis des Speicher-Agenten und führen Sie den DSMSTA Befehl aus.

    Windows-Betriebssysteme
    1. Öffnen Sie die Windows-Dienste-Konsole.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den TSM Stagent -Dienst und wählen Sie „Starten “.

    Beim Start kontaktiert der Speicheragent alle verfügbaren gemeinsam genutzten Bibliotheken, einschließlich derjenigen, für die kein Pfad definiert ist. Infolgedessen kann es beim Startvorgang zu einer Verzögerung kommen. Der Speicheragent ermittelt außerdem, ob der „ IBM Storage Protect “-Server ein Bibliotheksclient oder ein Bibliotheksmanager ist. Wenn es sich bei dem Server um einen Bibliotheks-Client handelt, versucht der Speicheragent, sich beim Bibliotheksmanager anzumelden, sofern dieser ihn noch nicht kennt. Wenn der Speicheragent mit dem „ IBM Storage Protect “-Server kommuniziert, werden Informationen zum Secure Sockets Layer ( SSL ) angezeigt, um darauf hinzuweisen, dass SSL verwendet wird.

  2. Geben Sie in Ihrer Server-Optionsdatei die Option DISPLAYLFINFO=YES an. Auf diese Weise wird der Name des Speicheragenten in den Buchhaltungsunterlagen und den Einträgen der Übersichtstabelle ausgewiesen.
    Wichtig: Diese Option kann dazu führen, dass bestehende externe Automatisierungsfunktionen, die auf der Übersichtstabelle oder den Buchhaltungsdatensätzen basieren, bestimmte Aktivitäten für einen ausgewählten Kunden nicht erkennen. Bevor Sie die Option DISPLAYLFINFO setzen, sollten Sie bedenken, wie sich dies auf Ihre Umgebung auswirken kann.
  3. Ermitteln Sie, welche Ziele für einen Knoten für den LAN-freien Datentransfer geeignet sind, indem Sie den VALIDATE LANFREE Befehl ausführen. Die Ausgabe dieses Befehls enthält auch Erläuterungen zu Zielen, die nicht LAN-frei-fähig sind. Korrigieren Sie anhand dieser Informationen Ihre Konfiguration, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
  4. Führen Sie vom Client aus eine Datensicherung durch.
  5. Wenn Sie eine Meldung erhalten, dass die Sicherung fehlgeschlagen ist, überprüfen Sie bitte Folgendes:
    • Der „ IBM Storage -Protect“-Server ist in Betrieb. Wenn der „ IBM Storage Protect “-Server nicht läuft, wird der Speicher-Agent nicht gestartet.
    • Der Client, der Speicheragent und der Server kommunizieren wie erwartet miteinander.
    • Windows-BetriebssystemeDer Gerätetreiber auf dem Speicher-Agent läuft.
    • Die Pfade zu den Laufwerken sind korrekt definiert.
    • Alle Laufwerke in einer Bibliothek sind definierte Pfade vom Server.
    Wenn Sie den Sicherungsvorgang nach dem ersten Fehlschlag erneut versuchen, versucht der Client, die LAN-Verbindung für die Datenübertragung zu nutzen. Um die LAN-unabhängige Datenübertragung zu erzwingen, beenden Sie den Client und starten Sie ihn neu.