Unter Linux for System z können Sie Netzwerkverbindungen für den Datentransfer von einem Speicher-Agenten zu einem Medienserver von „ z/OS “ einrichten.
Abb. 1. Die Datenübertragung von einem Speicher-Agenten zu einem „ Linux for System z “ kann über „ HiperSockets “ mit einem „ z/OS “-Medienserver erfolgen.
Abbildung 1 zeigt einen „ IBM Storage Protect for Linux “-Server auf System z, der über „ HiperSockets “ eine Verbindung zu einem „ z/OS “-Medienserver herstellt. Die Kundendaten werden mithilfe von „ HiperSockets “ zwischen dem Speicher-Agenten und dem Medienserver von „ z/OS “ übertragen. Die Metadaten werden mithilfe von „ HiperSockets “ vom Speicher-Agenten an den „ IBM Storage Protect “-Server übertragen. Es ist möglich, dass die Verbindung vom „ IBM Storage Protect “-Server zum „ z/OS “-Medienserver von der Netzwerkverbindung des Clients getrennt werden kann. Die Netzwerkadressen werden in der Serverdefinition des Medien-Servers „ z/OS “ angegeben.
Tabelle 1. Beispielbefehle zum Herstellen von Netzwerkverbindungen in einer „ Linux for System z “-Umgebung
Zweck
Beispielbefehl
Definieren Sie die Bibliotheksressource.
define library zosmedia libtype=zosmedia
Definieren Sie den Speicher-Agenten.
define server sqlstgagent
serverpassword= sqlstgagentpw
hladdress=9.6.5.41
lladdress=1500
description="sql storage agent for z/os
media storage access"
Definieren Sie den Speicheragenten „ Linux for System z “.
define server zlinuxstgagent
serverpassword= zlinuxstgagentpw
hladdress=hipersockets
lladdress=1556
description="zlinux storage agent hipersockets
for z/os media storage access"
Erstellen Sie eine Definition, die die Verbindung von HiperSockets zum Medienserver z/OS abbildet.
define server zosmedservhiper
serverpassword=zosmedservpw
hladdress=hipersockets
lladdress=1555
description="hipersockets link
provides tsm server access to
z/os media storage"
Legen Sie mithilfe von „ HiperSockets “ einen Bibliothekspfad fest, über den der „ IBM Storage Protect “-Server auf den „ z/OS “-Medienserver zugreifen kann.
In diesem Beispiel wird „ server1 “ als Servername für „ IBM Storage Protect“ verwendet.
Erstellen Sie eine Definition, die die externe LAN-Verbindung zum Medienserver „ z/OS “ widerspiegelt.
define server zosmedservlan
serverpassword=zosmedservpw
hladdress=9.8.7.6
lladdress=1555
description="external lan provide
storage agent access to z/os
media storage"
Legen Sie einen Bibliothekspfad für den „ IBM Storage “ Protect -Speicheragenten fest, damit dieser über das externe LAN auf den „ z/OS “-Medienserver zugreifen kann.
Legen Sie mithilfe von HiperSockets einen Bibliothekspfad für den „ IBM Storage “ Protect-Linux for System z -Speicheragenten fest, damit dieser auf den z/OS -Medienserver zugreifen kann.
Geben Sie den SETSTORAGESERVER Befehl ein, um den Speicher-Agenten so zu konfigurieren, dass er in diesem Beispiel Secure Sockets Layer ( SSL ) verwendet.
Wichtig: Wenn der Speicheragent über eine bestimmte Netzwerkadresse eine Verbindung zum Medienserver von „ z/OS “ herstellen muss, müssen Sie eine zusätzliche Serverdefinition angeben. In Tabelle 1 ist der Server „ zosMedServLAN “ so definiert, dass er die Netzwerkadresse 9.8.7.6 bereitstellt, um eine Verbindung zum Medienserver z/OS herzustellen. Diese Adresse ist eine von zwei Netzwerkadressen, die für die Verbindung mit dem Medienserver von „ z/OS “ verwendet werden. In diesem Beispiel verbindet der HiperSockets den IBM Storage Protect -Server mit dem z/OS -Medienserver. Die Serverdefinition HLAddress von HiperSockets im „ zosMedServHiper “ definiert die Verbindung HiperSockets.
Beide Serverdefinitionen beziehen sich auf eine einzige Ressource der Medien-Server bibliothek „ z/OS “. Die beiden PATH-Definitionen verweisen auf dieselbe Bibliothek.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Speicheragenten für „ Linux for System z “ und anderen Speicheragenten ist der zosmediaserver Parameter, bei dem jeder Bibliothekspfad auf einen bestimmten Namen eines „ z/OS “-Medien-Servers verweist. Der „ IBM Storage Protect “-Server nutzt das Netzwerk „ HiperSockets “, während der SQL-Speicheragent das externe LAN-Netzwerk nutzt. Sowohl der „ IBM Storage Protect “-Server als auch der „ Linux for System z “-Speicheragent nutzen die Netzwerkverbindung „ HiperSockets “. Der Medienserver „ z/OS “ authentifiziert eingehende Verbindungen vom Server „ Tivoli Storage Manager “ und vom Speicher-Agenten mithilfe eines einzigen Passworts. Beide Serverdefinitionen müssen denselben serverpassword Wert angeben. In Tabelle 1 muss der serverpassword Wert von zosmedservpw für die Option „ z/OS -Medienserver“ PASSPHRASE angegeben werden.