Tiering-Szenario: Beispiel mit Schrittfolgen

Sie können eine Speicherumgebung so konfigurieren, dass Daten automatisch aus einem Verzeichnis-Containerspeicherpool in Cloud-, Band- oder Dateispeicher versetzt werden. In dem Szenario wird erläutert, wie das Tiering konfiguriert wird. Obwohl das Szenario das Cloud-Tiering beschreibt, gelten die gleichen Prinzipien für Band- und Datei-Tiering.

Umgebung

In diesem Szenario verwaltet der Systemadministrator, Elizabeth, einen Verzeichniscontainerspeicherpool, der Daten verschiedener Clienttypen umfasst.

Elizabeth überprüft, ob die Voraussetzungen für das Cloud-Tiering erfüllt sind:
  • In der Speicherumgebung sind ein Verzeichniscontainerspeicherpool und ein Cloud-Containerspeicherpool vorhanden.
  • Der Cloud-Containerspeicherpool befindet sich in einem Cloud-Computing-System Microsoft Azure oder in einem Cloud-Computing-System, das das ProtokollS3(Simple Storage Service) verwendet.
Tipp: Für das Bandtiering muss der Zielspeicherpool für ein physisches oder virtuelles Bandarchiv definiert sein. Bei Datei-Tiering muss der Zielspeicherpool ein Speicherpool mit sequenziellem Zugriff sein, der einen Einheitentyp FILE aufweist. Der Speicherpool muss sich auf der Platte befinden.

Konfiguration planen

Elizabeth prüft ihre Geschäftsanforderungen:
  • Für Daten, die selten benötigt werden, sollen alle Daten, die einen angegebenen Altersschwellenwert erreichen, mit Tiering in die Cloud versetzt werden. Diese Option ist als 'Tiering nach Alter' bekannt. In der Operations Centerwird diese Option aktiviert, indem die Option Alle Daten ausgewählt wird.
  • Für Daten, die häufig benötigt werden, soll eine aktuelle Version im lokalen Plattenspeicher beibehalten werden. Dieses Ziel kann erreicht werden, indem nur inaktive Daten, die den angegebenen Altersschwellenwert erreichen, mit Tiering versetzt werden. Diese Option ist als 'Tiering nach Status' bekannt. In Operations Centerwird diese Option durch Auswahl der Option Inaktive Daten aktiviert.

Um die Richtlinien für das Cloud-Tiering aus verschiedenen Clienttypen zu verstehen, überprüft Elizabeth die Informationen in Bestimmen, ob das Tiering für Ihre Speicherumgebung geeignet ist.

Elizabeth plant die Konfiguration ihrer Umgebung in drei Schritten:
  1. Sie erstellt eine Tiering-Regel für den gesamten Verzeichniscontainerspeicherpool. Diese Tiering-Regel wird als die übergeordnete Regel bezeichnet. (Die übergeordnete Tiering-Regel wird von Elizabeth nicht direkt am Anfang aktiviert, da zunächst die untergeordneten Regeln erstellt werden sollen. Auf diese Art und Weise kann sichergestellt werden, dass die Konfiguration von Regeln und untergeordneten Regeln abgeschlossen ist, bevor das Cloud-Tiering beginnt.)
  2. Sie erstellt untergeordnete Tiering-Regeln, die Ausnahmen von der übergeordneten Regel angeben.
  3. Sie aktiviert die übergeordnete Regel. Mit dieser Aktion werden automatisch die untergeordneten Regeln aktiviert. Die übergeordnete Regel und die zugehörigen untergeordneten Regeln werden täglich gemäß demselben Zeitplan ausgeführt.
Tipp: Dieses Szenario beschreibt, wie das Cloud-Tiering für mehrere Clienttypen konfiguriert wird. Wenn Sie zum ersten Mal das Cloud-Tiering konfigurieren, können Sie, falls gewünscht, den Schritten in diesem Szenario folgen, Sie sollten jedoch zunächst nur eine einzige untergeordnete Regel erstellen. Auf diese Art und Weise können Sie die Tiering-Ergebnisse überprüfen. Später können Sie die untergeordnete Regel aktualisieren, um weitere Clients hinzuzufügen, oder Sie können weitere untergeordnete Regeln erstellen.

Cloud-Tiering konfigurieren

  1. Auf der Seite ' Operations Center Übersichten' klickt Elizabeth auf Speicher > Speicherregeln. Um die übergeordnete Regel zu erstellen, klickt sie auf +Regel erstellen und gibt die folgenden Optionen an:
    • Den Server, auf dem die Regel ausgeführt wird, den Zielpool und die Quellenpools
    • Den Namen der übergeordneten Regel: PARENT_RULE_STGPOOL1
    • Die Tiering-Option: Nach untergeordneter Regel angeben
    • Die tägliche Startzeit: 4 Uhr
    • Keinen Grenzwert für die maximale Ausführungszeit
    Sie klickt auf Erstellen. Die übergeordnete Regel wird erstellt und ist standardmäßig inaktiv. Da die Option Nach untergeordneter Regel angeben ausgewählt wurde, werden mit der übergeordneten Tiering-Regel selbst dann keine Daten mit Tiering versetzt, wenn die Regel aktiviert wird. Stattdessen werden alle Tiering-Operationen durch untergeordnete Regeln gesteuert.
  2. Um untergeordnete Regeln für verschiedene Clienttypen zu erstellen, führt Elizabeth gemäß den Richtlinien die geeignete Aktion aus:
    Clienttyp und Richtlinien Überlegungen und Aktionen
    IBM Storage Protect -Client für Sichern/Archivieren
    Richtlinien:
    • Für häufig benötigte Daten: Daten nach Status mit Tiering versetzen.
    • Für selten benötigte Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.
    Da Daten von Clients für Sichern/Archivieren häufig benötigt werden, entscheidet sich Elizabeth dafür, Daten nach Status mit Tiering zu versetzen und einen Altersschwellenwert von 30 Tagen anzugeben. Demzufolge werden nur Daten, die inaktiv und älter als 30 Tage sind, mit Tiering in Cloudspeicher versetzt. Die übrigen Daten verbleiben im lokalen Plattenspeicher. Elizabeth führt die folgenden Aktionen aus:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_BACLIENT.
    4. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Inaktive Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert setzt sie den Wert auf 30 Tage.
    5. Um die Clients für Sichern/Archivieren hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, drückt die Steuertaste, wählt die Clients aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    6. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server
    Richtlinien:
    • Für häufig benötigte Daten: Daten nach Status mit Tiering versetzen.
    • Für selten benötigte Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.
    Elizabeth plant, Daten aus einem einzelnen Data Protection for Microsoft SQL Server -Client mit Tiering zu versetzen. Da SQL-Daten häufig benötigt benötigt werden, entscheidet sich Elizabeth dafür, Daten nach Status mit Tiering zu versetzen und einen Altersschwellenwert von 30 Tagen anzugeben:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_SQL. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Inaktive Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert setzt sie den Wert auf 30 Tage.
    4. Um den Data Protection for Microsoft SQL Server -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Databases: Data Protection for Oracle

    Richtlinien: Für alle Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.

    Elizabeth plant, Daten von mehreren Data Protection for Oracle -Clients mit Tiering zu versetzen. Die Oracle-Daten werden häufig benötigt. Gemäß den Richtlinien versetzt Elizabeth alle Daten nach Alter mit Tiering. Da alle Daten, die den Altersschwellenwert erreichen, mit Tiering versetzt werden, muss der Schwellenwert mit Bedacht gewählt werden. Elizabeth muss sicherstellen, dass eine aktuelle Version der Daten immer im lokalen Plattenspeicher verfügbar ist.

    In der Systemumgebung von Elizabeth werden Oracle-Daten wöchentlich mit einer Gesamtsicherungsoperation gesichert. Danach werden die Daten sechs Tage lang täglich mit Teilsicherungsoperationen gesichert. Da eine Volldatensicherung einmal alle 7 Tage stattfindet, beschließt Elizabeth, die Altersschwelle auf 8 Tage zu setzen. Nur Daten, die mindestens 8 Tage alt sind, werden mit Tiering in die Cloud versetzt:

    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_ORACLE. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Alle Daten aus, um die Daten nach Alter mit Tiering zu versetzen. Im Feld Altersschwellenwert gibt sie 8 Tage an.
    4. Um die Data Protection for Oracle -Clients hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients. Anschließend drückt sie die Steuertaste, wählt die Clients aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Databases: Data Protection for SAP

    Richtlinien: Für alle Daten: eine der beiden Optionen angeben; in beiden Fällen werden Daten nach Alter mit Tiering versetzt.

    Elizabeth verwaltet einen einzelnen Data Protection for SAP -Client. Die SAP-Daten werden selten benötigt. Gemäß den Richtlinien werden alle auswählbaren SAP-Daten nach Alter mit Tiering versetzt. Elizabeth entscheidet sich dafür, alle Daten, die älter als 14 Tage sind, mit Tiering zu versetzen:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_SAP. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Alle Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert gibt sie 14 Tage an.
    4. Um den Data Protection for SAP -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect HSM for Windows

    Richtlinien: Für alle Daten: eine der beiden Optionen angeben; in beiden Fällen werden Daten nach Alter mit Tiering versetzt.

    Daten von diesem Client werden selten benötigt. Gemäß den Richtlinien werden alle auswählbaren Daten von diesem Clienttyp nach Alter mit Tiering versetzt. Elizabeth entscheidet sich dafür, einen Altersschwellenwert von 10 Tagen anzugeben:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_HSM. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Alle Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert gibt sie 10 Tage an.
    4. Um den IBM Storage Protect HSM for Windows -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Mail: Data Protection for HCL Domino
    Richtlinien:
    • Für häufig benötigte Daten: Daten nach Status mit Tiering versetzen.
    • Für selten benötigte Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.
    Auf die Data Protection for HCL Domino -Daten wird häufig zugegriffen. Um sicherzustellen, dass eine aktuelle Version der Daten jederzeit verfügbar ist, entscheidet sich Elizabeth dafür, die Daten nach Status mit Tiering zu versetzen und einen Altersschwellenwert von 8 Tagen anzugeben:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_DOMINO. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Inaktive Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert gibt sie 8 Tage an.
    4. Um den Data Protection for HCL Domino -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server
    Richtlinien:
    • Für häufig benötigte Daten: Daten nach Status mit Tiering versetzen.
    • Für selten benötigte Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.
    Elizabeth überlegt, wie die Data Protection for Microsoft Exchange Server -Daten geschützt werden. Sie weiß, dass die Rechtsabteilung in ihrem Unternehmen diese Daten häufig benötigt. Um aktive Daten im lokalen Plattenspeicher beizubehalten, entscheidet sie sich dafür, die Daten nach Status mit Tiering zu versetzen und einen Altersschwellenwert von 60 Tagen anzugeben:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_EXCHANGE. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Inaktive Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert gibt sie 60 Tage an.
    4. Um den Data Protection for Microsoft Exchange Server -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Space Management

    Richtlinien: Für alle Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.

    Auf die IBM Storage Protect for Space Management -Daten wird selten zugegriffen. Elizabeth entscheidet sich dafür, die Richtlinien zu befolgen, die besagen, dass diese Daten nach Alter mit Tiering versetzt werden müssen, und einen Altersschwellenwert von 10 Tagen anzugeben:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_HSM. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Alle Daten aus, um die Daten nach Alter mit Tiering zu versetzen. Im Feld Altersschwellenwert gibt sie 10 Tage an.
    4. Um den IBM Storage Protect for Space Management -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    IBM Storage Protect for Virtual Environments
    Richtlinien:
    • Für Produktionsumgebungen: Daten nicht mit Tiering versetzen.
    • Für Test- und Entwicklungsumgebungen: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.
    Elizabeth überlegt, wie die IBM Storage Protect for Virtual Environments -Daten geschützt werden, die Daten von verschiedenen virtuellen Maschinen (VMs) enthalten.
    Elizabeth verwaltet drei VMs, die in einer Produktionsumgebung verwendet werden. Gemäß den Richtlinien müssen diese Daten nicht mit Tiering versetzt werden:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_VM_PROD. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Keine Daten aus.
    4. Um die IBM Storage Protect for Virtual Environments -Clients hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, drückt die Steuertaste, wählt die Clients aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
    Die Test- und Entwicklerteams verwenden ebenfalls VMs. Gemäß den Richtlinien müssen Daten aus Test- und Entwicklungsumgebungen nach Alter mit Tiering versetzt werden. Elizabeth entscheidet sich dafür, die Daten nach der Datenaufnahme für 1 Tag im lokalen Plattenspeicher beizubehalten. Danach werden alle Daten mit Tiering in Cloudspeicher versetzt. Da die Test- und Entwicklungs-VMs Namen haben, die mit DEVTEST beginnen, kann sie die VMs mithilfe eines VM-Namensmusters angeben:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_VM_DEVTEST. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Alle Daten aus. Im Feld Altersschwellenwert wählt sie '1 Tag' aus.
    4. Um ein VM Namensmuster hinzuzufügen, das alle Test- und Entwicklungs-VMs umfasst, klickt sie auf Hinzufügen > VM Namensmuster. Auf der Seite Clients der untergeordneten Regel hinzufügen wählt sie einen VM-Eigner aus und gibt ein Muster an: DEVTEST*. (In dem Muster stellt ein Stern ein oder mehrere Zeichen dar.) Bevor ein Muster hinzugefügt werden kann, muss das Muster getestet werden, um sicherzustellen, dass es sich nicht mit vorhandenen Mustern für diese untergeordnete Regel oder andere untergeordnete Regeln der übergeordneten Regel überschneidet.
    5. Um das Muster zu testen, klickt sie auf Testen. Der Test ist erfolgreich und die folgende Nachricht wird angezeigt:The pattern is valid.
    6. Um das Muster hinzuzufügen, klickt sie auf VM-Muster hinzufügen.
    7. Um die untergeordnete Tiering-Regel zu erstellen, klickt sie auf Erstellen.
    Wenn ihre Kollegen aus den Entwicklungs- und Testteams neue VMs mit Namen hinzufügen, die mit DEVTEST beginnen, werden diese VMs automatisch als Elemente der untergeordneten Regel eingeschlossen.
    IBM Storage Protect Plus

    Richtlinien: Für alle Daten: Daten nach Alter mit Tiering versetzen.

    Elizabeth überlegt, wie Daten, die aus IBM Storage Protect Plus in IBM Storage Protectkopiert wurden, geschützt werden. Sie entscheidet sich dafür, die Richtlinien zu befolgen, die besagen, dass die Daten nach Alter mit Tiering versetzt werden müssen. Sie behält den Standardaltersschwellenwert von 30 Tagen bei:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' wählt sie die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, aus und klickt auf +Untergeordnete Regel erstellen.
    3. Sie gibt einen Namen für die untergeordnete Regel an: SUBRULE_PLUS. Im Feld Daten, die mit Tiering versetzt werden sollen wählt sie Alle Daten aus.
    4. Um den IBM Storage Protect Plus -Client hinzuzufügen, klickt sie auf Hinzufügen > Einzelne Clients, wählt den Client aus und klickt auf Clients hinzufügen.
    5. Sie klickt auf Erstellen.
  3. Um die übergeordnete Regel und die zugehörigen untergeordneten Regeln zu aktivieren, führt Elizabeth die folgenden Aktionen aus:
    1. Sie klickt auf Speicher > Speicherregeln.
    2. In der Spalte 'Regelname' klickt sie mit der rechten Maustaste auf die übergeordnete Regel, PARENT_RULE_STGPOOL1, und klickt dann auf Details und Merkmale.
    3. Sie klickt auf Ändern und die Umschaltfläche Aktiv, die dann in Dunkelblau angezeigt wird.
    4. Sie klickt auf Sichern.
    Die übergeordnete Regel und die zugehörigen untergeordneten Regeln werden aktiviert und täglich zu der angegebenen Uhrzeit ausgeführt.