UPDATE STATUSTHRESHOLD (Schwellenwert für Statusüberwachung aktualisieren)

Mit diesem Befehl können Sie einen vorhandenen Schwellenwert für die Statusüberwachung aktualisieren.

Mit Statusüberwachungsschwellenwerten werden die definierten Bedingungen mit den Serverabfragen für die Statusüberwachung verglichen und die Ergebnisse in die Statusüberwachungstabelle eingefügt.

Es können mehrere Schwellenwerte für eine Aktivität definiert werden. Sie können beispielsweise einen Schwellenwert erstellen, der einen Warnstatus bereitstellt, wenn die Auslastung der Speicherpoolkapazität größer als 80 % ist. Sie können dann einen anderen Schwellenwert erstellen, der einen Fehlerstatus bereitstellt, wenn die Auslastung der Speicherpoolkapazität größer als 90 % ist.

Anmerkung: Wenn bereits ein Schwellenwert für eine Bedingung EXISTS definiert ist, kann kein weiterer Schwellenwert mit einem der anderen Bedingungstypen definiert werden.

Syntax

Syntaxdiagramm lesenVisuelles Syntaxdiagramm überspringenUPDate STATUSThresholdSchwellenwertname Activity=Aktivitätsname Condition=EXistsGTGELTLEEQualValue=WertSTatus=NormalWarningError

Parameter

Schwellenwertname (Erforderlich)
Gibt den Schwellenwertnamen an, der aktualisiert werden soll. Der Name darf 48 Zeichen nicht überschreiten.
Aktivität
Geben Sie diesen Wert an, um die Aktivität für einen vorhandenen Schwellenwert zu ändern. Dieser Parameter ist wahlfrei. Geben Sie einen der folgenden Werte an:
PROCESSSUMMARY
Gibt die Anzahl Prozesse an, die gegenwärtig aktiv sind.
SESSIONSUMMARY
Gibt die Anzahl Sitzungen an, die gegenwärtig aktiv sind.
CLIENTSESSIONSUMMARY
Gibt die Anzahl Clientsitzungen an, die gegenwärtig aktiv sind.
SCHEDCLIENTSESSIONSUMMARY
Gibt die Anzahl geplanter Clientsitzungen an.
DBUTIL
Gibt die prozentuale Datenbankauslastung an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
DBFREESPACE
Gibt den freien Speicherbereich in Gigabyte an, der in der Datenbank verfügbar ist.
DBUSEDSPACE
Gibt den verwendeten Datenbankbereich in Gigabyte an.
ARCHIVELOGFREESPACE
Gibt den freien Speicherbereich in Gigabyte an, der im Archivprotokoll verfügbar ist.
STGPOOLUTIL
Gibt die prozentuale Auslastung des Speicherpools an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
STGPOOLCAPACITY
Gibt die Speicherpoolkapazität in Gigabyte an.
AVGSTGPOOLUTIL
Gibt die durchschnittliche prozentuale Speicherpoolauslastung für alle Speicherpools an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
TOTSTGPOOLCAPACITY
Gibt die Gesamtspeicherpoolkapazität in Gigabyte für alle verfügbaren Speicherpools an.
TOTSTGPOOLS
Gibt die Anzahl der definierten Speicherpools an.
TOTRWSTGPOOLS
Gibt die Anzahl der definierten Speicherpools an, die lesbar oder änderbar sind.
TOTNOTRWSTGPOOLS
Gibt die Anzahl der definierten Speicherpools an, die nicht lesbar oder änderbar sind.
STGPOOLINUSEANDDEFINED
Gibt die Gesamtzahl der definierten Datenträger an, die im Gebrauch sind.
ACTIVELOGUTIL
Gibt die aktuelle prozentuale Auslastung der aktiven Protokolldatei an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
ARCHLOGUTIL
Gibt die aktuelle Auslastung des Archivprotokolls an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
CPYSTGPOOLUTIL
Gibt die prozentuale Auslastung eines Kopienspeicherpools an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
PMRYSTGPOOLUTIL
Gibt die prozentuale Auslastung eines primären Speicherpools an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 80 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 90 %.
DEVCLASSPCTDRVOFFLINE
Gibt die prozentuale Auslastung von Laufwerken an (nach Einheitenklasse), die offline sind. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
DEVCLASSPCTDRVPOLLING
Gibt den Sendeaufruf für Laufwerke nach Einheitenklasse an. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
DEVCLASSPCTLIBPATHSOFFLINE
Gibt die Kassettenarchivpfade an (nach Einheitenklasse), die offline sind. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
DEVCLASSPCTPATHSOFFLINE
Gibt den Prozentsatz der Einheitenklassenpfade an (nach Einheitenklasse), die offline sind. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
DEVCLASSPCTDISKSNOTRW
Gibt den Prozentsatz der Platten an, die für die Einheitenklasse DISK nicht beschreibbar sind. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
DEVCLASSPCTDISKSUNAVAILABLE
Gibt den Prozentsatz der Plattendatenträger an (nach Einheitenklasse), die nicht verfügbar sind. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
FILEDEVCLASSPCTSCRUNALLOCATABLE
Gibt den Prozentsatz der Arbeitsdatenträger an, die der Server für eine bestimmte Einheitenklasse FILE, die nicht gemeinsam genutzt wird, nicht zuordnen kann. Der Standardschwellenwert für Warnung ist 25 % und der Standardschwellenwert für Fehler ist 50 %.
Condition
Geben Sie diesen Wert an, um die Bedingung eines vorhandenen Schwellenwerts zu ändern. Dieser Parameter ist wahlfrei. Geben Sie einen der folgenden Werte an:
EXists
Erstellt einen Statusüberwachungsanzeiger, wenn die Aktivität vorhanden ist.
GT
Erstellt einen Statusüberwachungsanzeiger, wenn das Aktivitätsergebnis größer als der angegebene Wert ist.
GE
Erstellt einen Statusüberwachungsanzeiger, wenn das Aktivitätsergebnis größer-gleich dem angegebenen Wert ist.
LT
Erstellt einen Statusüberwachungsanzeiger, wenn das Aktivitätsergebnis kleiner als der angegebene Wert ist.
LE
Erstellt einen Statusüberwachungsanzeiger, wenn das Aktivitätsergebnis kleiner-gleich dem angegebenen Wert ist.
EQual
Erstellt einen Statusüberwachungsanzeiger, wenn das Aktivitätsergebnis gleich dem angegebenen Wert ist.
Value
Geben Sie diesen Parameter an, um den Wert zu ändern, der mit der Aktivitätsausgabe für die angegebene Bedingung verglichen wird. Sie können eine ganze Zahl im Bereich von 0 bis 999999999999999 angeben.
STatus
Geben Sie diesen Wert an, um den Status des Anzeigers zu ändern, der bei der Statusüberwachung erstellt wird, wenn die Bedingung, die ausgewertet wird, erfüllt ist. Dieser Parameter ist wahlfrei. Geben Sie einen der folgenden Werte an:
Normal
Gibt an, dass der Statusanzeiger einen normalen Statuswert hat.
Warnung
Gibt an, dass der Statusanzeiger einen Warnstatuswert hat.
Fehler
Gibt an, dass der Statusanzeiger einen Fehlerstatuswert hat.

Einen vorhandenen Statusschwellenwert aktualisieren

Mit dem folgenden Befehl einen Statusschwellenwert für die durchschnittliche prozentuale Speicherpoolauslastung aktualisieren:
update statusthreshold avgstgpl "AVGSTGPOOLUTIL" value=90 condition=gt status=error 

Zugehörige Befehle

Tabelle 1. Zugehörige Befehle für UPDATE STATUSTHRESHOLD
Befehl Beschreibung
DELETE STATUSTHRESHOLD (Schwellenwert für Statusüberwachung löschen) Löscht einen Schwellenwert für die Statusüberwachung.
QUERY MONITORSTATUS (Überwachungsstatus abfragen) Zeigt Informationen zu den Einstellungen für die Überwachung von Alerts und des Serverstatus an.
QUERY MONITORSETTINGS (Konfigurationseinstellungen für die Überwachung von Alerts und des Serverstatus abfragen) Zeigt Informationen zu den Einstellungen für die Überwachung von Alerts und des Serverstatus an.
QUERY STATUSTHRESHOLD (Schwellenwerte für Statusüberwachung abfragen) Zeigt Informationen zu Schwellenwerten für die Statusüberwachung an.
SET STATUSMONITOR (Gibt an, ob Statusüberwachung aktiviert werden soll) Gibt an, ob die Statusüberwachung aktiviert werden soll.
SET STATUSATRISKINTERVAL (Gibt das Sicherungsaktivitätsintervall für die Bewertung der Clientgefährdung an) Gibt an, ob die Auswertung des Aktivitätsintervalls zur Bestimmung der Gefährdung von Clients aktiviert werden soll.
SET STATUSREFRESHINTERVAL (Aktualisierungsintervall für Statusüberwachung definieren) Gibt das Aktualisierungsintervall für die Statusüberwachung an.
SET STATUSSKIPASFAILURE (Gibt an, ob die Bewertung übersprungener Dateien als Fehler zur Bestimmung der Gefährdung von Clients verwendet werden soll) Gibt an, ob die Bewertung übersprungener Dateien als Fehler zur Bestimmung der Gefährdung von Clients verwendet werden soll.
UPDATE STATUSTHRESHOLD (Schwellenwert für Statusüberwachung aktualisieren) Ändert die Attribute eines vorhandenen Schwellenwerts für die Statusüberwachung.