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Vorausgesetzte Tasks vor der Erstellung einer Imagesicherung ausführen

In diesem Abschnitt sind einige Punkte aufgelistet, die zu berücksichtigen sind, bevor Sie eine Imagesicherung ausführen.

Informationen zu dieser Task

Die folgenden Hinweise sind für Imagesicherungen zu beachten.

  • Windows-BetriebssystemeUm eine Offline-oder Online-Imagesicherung auszuführen, müssen Sie über Administratorberechtigung auf dem System verfügen.
  • Windows-BetriebssystemeSie benötigen nicht mehr als ein Laufwerk, um eine Imagesicherung auszuführen.
  • Linux-BetriebssystemeOracle Solaris-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeStellen Sie sicher, dass keine andere Anwendung den Datenträger verwendet, wenn Sie eine statische Imagesicherung ausführen. Um während der Sicherungsverarbeitung ein konsistentes Image sicherzustellen, hängt der Client den Datenträger ab und schreibgeschützt wieder an, sodass keine andere Anwendung auf den Datenträger schreiben kann, wenn ein Dateibereich auf dem Datenträger festgestellt wird. Ist der Datenträger im Gebrauch, wenn der Client versucht, ihn abzuhängen, schlägt die Sicherung fehl. Wenn der Client den Datenträger nicht abhängen und schreibgeschützt wieder anhängen kann, da dieser in Gebrauch ist, und keine Momentaufnahmeimagesicherung verfügbar ist, können Sie die Option dynamicimage verwenden. Damit können Sie den Client zwingen, eine Imagesicherung auszuführen, ohne den Datenträger abzuhängen und im schreibgeschützten Modus wieder anzuhängen. Setzen Sie in einer Anweisung include.image oder in der Befehlszeile die Option dynamicimage. Die Sicherung kann beschädigt werden, wenn Anwendungen auf den Datenträger schreiben, während die Sicherung gerade ausgeführt wird. Dieses Problem kann durch Ausführen von fsck nach dem Zurückschreiben behoben werden, um eventuell beschädigte Blöcke zu reparieren.

    Wenn auf dem zu sichernden Datenträger kein Dateisystem erkannt wird, stellen Sie sicher, dass alle Anwendungen, die auf die Datenträger schreiben, stillgelegt werden. Der Client für Sichern/Archivieren verwendet die Dateisystemtabelle und die Ladetabelle, um die unterstützten Dateisysteme zu ermitteln.

    Schließen Sie keine Systemdateien in eine Imagesicherung ein, da aktiv verwendete Dateisysteme nicht abgehängt werden können.

    Nur für AIX® und Linux® : Wenn Sie eine Imagesicherung eines angehängten Dateisystems ausführen, das an einen anderen Mountpunkt angehängt und in der Dateisystemtabelle angegeben ist, gehen nach Abschluss der Imagesicherung alle Mountoptionen für dieses Dateisystem mit Ausnahme des Lese-oder Schreibstatus verloren.

    Wichtig: Verfügt ein angehängtes Dateisystem über verschachtelte Mountpunkte, müssen diese vor dem Versuch einer Sicherung abgehängt werden. Andernfalls kann der Client die Bereitstellung des Datenträgers nicht aufheben. Das Dateisystem wird als aktiv angesehen, wenn es angehängt ist.

  • Windows-BetriebssystemeStellen Sie sicher, dass keine andere Anwendung den Datenträger verwendet, wenn Sie eine Offline-Imagesicherung ausführen. Um während der Sicherungsverarbeitung ein konsistentes Image sicherzustellen, sperrt der Client den Datenträger, sodass keine andere Anwendung auf den Datenträger schreiben kann. Ist der Datenträger im Gebrauch, wenn der Client versucht, ihn zu sperren, schlägt die Sicherung fehl. Kann der Client einen Datenträger nicht sperren, da dieser in Gebrauch ist, können Sie eine Online-Imagesicherung ausführen.
  • Verwenden Sie die Option include.image, um dem Datenträgerimage eine Verwaltungsklasse zuzuordnen. Wenn Sie keine Verwaltungsklasse zuordnen, wird die Standardverwaltungsklasse für das Image verwendet.
    Windows-BetriebssystemeHinweis: Wenn die Option snapshotproviderimage auf nonegesetzt ist, werden die von der Verwaltungsklasse definierten Kopiennummerierungsparameter verwendet.
  • Über die Option exclude.image können Sie einen Datenträger von der Imagesicherung ausschließen.
  • Linux-BetriebssystemeOracle Solaris-BetriebssystemeAIX-BetriebssystemeSie müssen den Mountpunkt für den Dateisystemdatenträger verwenden, auf dem eine Imagesicherung ausgeführt werden soll. Der Client sichert keinen Dateisystemdatenträger ohne die Verwendung eines Mountpunkts. Sichern Sie Dateisysteme mithilfe des Mountnamens. Beispiel: Ist /dev/lv01 als Dateisystem formatiert, das an /home angehängt ist, geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine Imagesicherung dieses Datenträgers auszuführen:
    dsmc backup image /home

    Sichern Sie unformatierte Datenträger mithilfe des Einheitennamens. Wenn /dev/lv02 beispielsweise ein unformatierter Datenträger ist, geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine Imagesicherung dieses Datenträgers auszuführen:

    dsmc  backup image /dev/lv02 

    Wenn Sie einen unformatierten Datenträger sichern, der als Dateisystem formatiert ist, stellen Sie sicher, dass das Dateisystem nicht angehängt ist und keinen Eintrag in /etc/filesystems hat.

  • Windows-BetriebssystemeSie müssen den Mountpunkt oder Laufwerkbuchstaben für den Datenträger verwenden, für den eine Imagesicherung ausgeführt werden soll. Der Client sichert keinen Datenträger ohne die Verwendung eines Laufwerkbuchstabens oder Mountpunkts.
  • Windows-BetriebssystemeSchließen Sie das Systemlaufwerk nicht in eine Imagesicherung ein, da der Client das Systemlaufwerk beim Zurückschreiben nicht exklusiv sperren kann. Das Systemlaufwerkimage kann dann nicht an dieselbe Position zurückgeschrieben werden. Bei der Imagesicherung ist die Konsistenz von Systemobjekten, wie beispielsweise Active Directory, nicht gesichert. Systemobjekte können über mehrere Datenträger verteilt sein, und es empfiehlt sich, sie über die jeweiligen Sicherungsbefehle zu sichern. Da eine Imagesicherung nicht auf einen Datenträger zurückgeschrieben werden kann, von dem der Client gerade ausgeführt wird (oder auf einen Datenträger, den der Client nicht exklusiv sperren kann), sollten Sie das Clientprogramm auf dem Systemlaufwerk installieren.
    Hinweis: Bei Verwendung von WinPE, ist eine Image-Wiederherstellung des Systemlaufwerks möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Creating Bootable WinPE Media for Recovery of Microsoft Windows Server 2016 and Microsoft Windows 10.
  • Windows-BetriebssystemeWerden bei einer LAN-unabhängigen oder LAN-gestützten Imagesicherung defekte Plattensektoren auf dem Quellenlaufwerk festgestellt, kann es unter Umständen zu einem Datenverlust kommen. In diesem Fall werden fehlerhafte Sektoren übersprungen, wenn Imagedaten an den IBM® Storage Protect -Server gesendet werden. Werden bei der Imagesicherung fehlerhafte Plattensektoren festgestellt, wird eine Warnung ausgegeben, nachdem die Imagesicherung beendet ist.