



Vorausgesetzte Tasks vor der Erstellung einer Imagesicherung ausführen
In diesem Abschnitt sind einige Punkte aufgelistet, die zu berücksichtigen sind, bevor Sie eine Imagesicherung ausführen.
Informationen zu dieser Task
Die folgenden Hinweise sind für Imagesicherungen zu beachten.
Um eine Offline-oder Online-Imagesicherung auszuführen, müssen Sie über Administratorberechtigung auf dem System verfügen.
Sie benötigen nicht mehr als ein Laufwerk,
um eine Imagesicherung auszuführen.

Stellen Sie sicher, dass keine andere Anwendung den Datenträger verwendet, wenn Sie eine statische Imagesicherung ausführen. Um während der
Sicherungsverarbeitung ein konsistentes Image sicherzustellen, hängt der Client
den Datenträger ab und schreibgeschützt wieder an, sodass keine andere Anwendung
auf den Datenträger schreiben kann, wenn ein Dateibereich auf dem Datenträger
festgestellt wird. Ist der Datenträger im Gebrauch, wenn der Client versucht, ihn
abzuhängen, schlägt die Sicherung fehl. Wenn der Client den Datenträger nicht abhängen und schreibgeschützt
wieder anhängen kann, da dieser in Gebrauch ist, und keine Momentaufnahmeimagesicherung
verfügbar ist, können Sie die Option dynamicimage
verwenden. Damit können Sie den Client zwingen, eine Imagesicherung auszuführen,
ohne den Datenträger abzuhängen und im schreibgeschützten Modus wieder anzuhängen. Setzen Sie in einer Anweisung include.image
oder in der Befehlszeile die Option dynamicimage. Die Sicherung kann beschädigt werden,
wenn Anwendungen auf den Datenträger schreiben,
während die Sicherung gerade ausgeführt wird. Dieses Problem kann durch Ausführen
von fscknach dem Zurückschreiben behoben werden, um eventuell beschädigte Blöcke zu reparieren.Wenn auf dem zu sichernden Datenträger kein Dateisystem erkannt wird, stellen Sie sicher, dass alle Anwendungen, die auf die Datenträger schreiben, stillgelegt werden. Der Client für Sichern/Archivieren verwendet die Dateisystemtabelle und die Ladetabelle, um die unterstützten Dateisysteme zu ermitteln.
Schließen Sie keine Systemdateien in eine Imagesicherung ein, da aktiv verwendete Dateisysteme nicht abgehängt werden können.
Nur für AIX® und Linux® : Wenn Sie eine Imagesicherung eines angehängten Dateisystems ausführen, das an einen anderen Mountpunkt angehängt und in der Dateisystemtabelle angegeben ist, gehen nach Abschluss der Imagesicherung alle Mountoptionen für dieses Dateisystem mit Ausnahme des Lese-oder Schreibstatus verloren.
Wichtig: Verfügt ein angehängtes Dateisystem über verschachtelte Mountpunkte, müssen diese vor dem Versuch einer Sicherung abgehängt werden. Andernfalls kann der Client die Bereitstellung des Datenträgers nicht aufheben. Das Dateisystem wird als aktiv angesehen, wenn es angehängt ist.
Stellen Sie sicher, dass keine andere Anwendung den Datenträger verwendet,
wenn Sie eine Offline-Imagesicherung ausführen. Um während der Sicherungsverarbeitung
ein konsistentes Image sicherzustellen, sperrt der Client den Datenträger, sodass keine
andere Anwendung auf den Datenträger schreiben kann. Ist der Datenträger im Gebrauch, wenn der Client
versucht, ihn zu sperren, schlägt die Sicherung fehl. Kann der Client einen Datenträger nicht sperren, da
dieser in Gebrauch ist, können Sie eine Online-Imagesicherung
ausführen.- Verwenden Sie die Option include.image, um dem
Datenträgerimage eine Verwaltungsklasse zuzuordnen. Wenn Sie keine Verwaltungsklasse zuordnen,
wird die Standardverwaltungsklasse für das Image verwendet.
Hinweis: Wenn die Option snapshotproviderimage auf nonegesetzt ist, werden die von der Verwaltungsklasse definierten Kopiennummerierungsparameter verwendet. - Über die Option exclude.image können Sie einen Datenträger von der Imagesicherung ausschließen.


Sie müssen den Mountpunkt für den Dateisystemdatenträger verwenden, auf dem eine Imagesicherung ausgeführt werden soll. Der Client sichert keinen Dateisystemdatenträger ohne die Verwendung
eines Mountpunkts. Sichern Sie Dateisysteme mithilfe des Mountnamens. Beispiel: Ist /dev/lv01als Dateisystem formatiert, das an/homeangehängt ist, geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine Imagesicherung dieses Datenträgers auszuführen:dsmc backup image /homeSichern Sie unformatierte Datenträger mithilfe des Einheitennamens. Wenn
/dev/lv02beispielsweise ein unformatierter Datenträger ist, geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine Imagesicherung dieses Datenträgers auszuführen:dsmc backup image /dev/lv02Wenn Sie einen unformatierten Datenträger sichern, der als Dateisystem formatiert ist, stellen Sie sicher, dass das Dateisystem nicht angehängt ist und keinen Eintrag in
/etc/filesystemshat.
Sie müssen den Mountpunkt oder Laufwerkbuchstaben für
den Datenträger verwenden, für den eine Imagesicherung ausgeführt werden soll. Der
Client sichert keinen Datenträger ohne die Verwendung eines Laufwerkbuchstabens
oder Mountpunkts.
Schließen Sie das Systemlaufwerk nicht in eine
Imagesicherung ein, da der Client das Systemlaufwerk beim
Zurückschreiben nicht exklusiv sperren kann. Das Systemlaufwerkimage
kann dann nicht an dieselbe Position zurückgeschrieben
werden. Bei der Imagesicherung ist die Konsistenz von Systemobjekten, wie
beispielsweise Active Directory, nicht gesichert. Systemobjekte können
über mehrere Datenträger verteilt sein, und es empfiehlt sich, sie über die
jeweiligen Sicherungsbefehle zu sichern. Da eine Imagesicherung nicht auf einen Datenträger zurückgeschrieben werden
kann, von dem der Client gerade ausgeführt wird (oder auf einen Datenträger,
den der Client nicht exklusiv sperren kann), sollten Sie das Clientprogramm
auf dem Systemlaufwerk installieren.Hinweis: Bei Verwendung von WinPE, ist eine Image-Wiederherstellung des Systemlaufwerks möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Creating Bootable WinPE Media for Recovery of Microsoft Windows Server 2016 and Microsoft Windows 10.
Werden bei einer LAN-unabhängigen oder LAN-gestützten Imagesicherung
defekte Plattensektoren auf dem Quellenlaufwerk festgestellt, kann es unter
Umständen zu einem Datenverlust kommen. In diesem Fall werden fehlerhafte Sektoren übersprungen, wenn Imagedaten an den IBM® Storage Protect -Server gesendet werden. Werden bei der Imagesicherung fehlerhafte Plattensektoren
festgestellt, wird eine Warnung ausgegeben, nachdem die Imagesicherung beendet ist.