Spooler des generischen Basisbetriebssystems

Der Spooler des Basisbetriebssystems ist nicht speziell ein Spooler für Druckjobs, sondern ein generisches Spoolsystem, das zum Einreihen verschiedener Jobtypen verwendet werden kann, einschließlich Druckjobs, die in eine Druckwarteschlange eingereiht werden.

Der Spooler weiß nicht, welchen Jobtyp er in die Warteschlange stellt. Wenn eine Warteschlange erstellt wird, wird die Funktion der Warteschlange vom Spooler-Back-End für diese Warteschlange definiert. Wenn beispielsweise eine Warteschlange erstellt wird und das Warteschlangen-Back-End als piobe konfiguriert ist (das Standard-E/A-Druckausgabeprogramm für lokale Druckerwarteschlangen), ist die Warteschlange eine Druckwarteschlange. Ebenso gilt die Warteschlange für Compiler-Jobs, wenn das Warteschlangen-Back-End als cc (oder ein anderer Compiler) konfiguriert ist. Wenn die qdaemon -Komponente des Spoolers einen Job aus einer Warteschlange auswählt, wird der Job durch Aufrufen des Back-Ends der Warteschlange verarbeitet.

In diesem Abschnitt wird der Spooler als generisches Spoolsystem mit einem Eingangspunkt, einem Exitpunkt und Zwischenpunkten betrachtet. Jobs, die an den Spooler übergeben werden, gelangen in das System (Jobübergabe), folgen einem vorhersehbaren Pfad von Punkt zu Punkt (Jobverarbeitung) und verlassen dann das System (Jobbereitstellung und Bereinigung). Das Verständnis des Jobflusses durch das System ist für die Konfiguration von Warteschlangen für die Ausführung komplexer Tasks und für die effektive Problembestimmung und -lösung von entscheidender Bedeutung. In den folgenden Abschnitten wird dieser Jobablauf ausführlicher beschrieben. Dabei ist besonders zu beachten, dass es sich bei der Warteschlange um eine Druckwarteschlange handelt.