iSCSI Software Initiator und Softwareziel

Der iSCSI -Softwareinitiator ermöglicht AIX® den Zugriff auf Speichereinheiten über TCP/IP auf Ethernet-Netzadaptern. Das Softwareziel iSCSI ermöglicht AIX den Export von lokalem Speicher für den Zugriff durch andere iSCSI -Initiatoren unter Verwendung des iSCSI -Protokolls, das in RFC 3720 definiert ist.

Die Verwendung der iSCSI -Technologie, die häufig als SAN over IP-Technologie bezeichnet wird, ermöglicht die Implementierung von Speicherbereichsnetzen über ein IP-Netzwerk. iSCSI ist ein offener, auf Standards basierender Ansatz, bei dem SCSI-Informationen von TCP/IP gekapselt werden, um den Transport über Ethernet-und Gigabit-Ethernet-Netze zu ermöglichen. iSCSI ermöglicht einem vorhandenen Ethernet-Netz die Übertragung von SCSI-Befehlen und -Daten mit völliger Positionsunabhängigkeit. iSCSI -Lösungen verwenden die folgenden unterschiedlichen, aber integral zugehörigen Komponenten:
  • Initiatoren

    Hierbei handelt es sich um die Gerätetreiber, die sich auf dem Client befinden. Sie verkapseln SCSI-Befehle und leiten sie über das IP-Netz an die Zieleinheit weiter.

  • Zielsoftware

    Die Software erhält die gekapselten SCSI-Befehle über das IP-Netzwerk. Die Software kann ebenfalls Konfigurationsunterstützung und Speicherverwaltungsunterstützung bereitstellen.

  • Zielhardware

    Bei der Hardware kann es sich um ein Speichergerät handeln, das einen eingebetteten Speicher enthält. Bei der Hardware kann es sich auch um ein Gateway-oder Bridge-Produkt handeln, das keinen eigenen internen Speicher enthält.