Befehl "installp"
Zweck
Installiert verfügbare Softwareprodukte in einem kompatiblen Installationspaket.
Syntax
Mit 'Nur anwenden' oder mit 'Anwenden und festschreiben' installieren
installp [ -R Pfad ] [ -a | -a -c [ -N ] ] [ -e LogFile ] [ -V Number ] [ -d Device ] [ -E ] [ -Y ] [ -b ] [ -S ] [ -B ] [ -D ] [ ' -I ] [ -p ] [ -Q ] [ -q ] [ ' -v ] [ ' -X ] [ -F | -g ] [ -O { [ r ] [ s ] [ u ] } ] [ -t SaveDirectory ] [ -w ] [ -z BlockSize ] { FilesetName [ Level ]... | -f ListFile | all }
Angewendete Updates festschreiben
installp [ -R path ] -c [ -e LogFile ] [ -V Number ] [ -b ] [ ' -g ] [ -p ] [ ' -v ] [ -X ] [ -O { [ r ] [ s ] [ u ] } ] [ -w ] { FilesetName [ Level ]... | -f ListFile | all }
Angewendete Updates zurückweisen
installp [ -R Pfad ] -r [ -e LogFile ] [ -V Nummer ] [ -b ] [ -g ] [ -p ] [ -v ] [ -X ] [ -O { [ r ] [ s ] [ u ] } ] [ -w ] { FilesetName [ Level ]... | -f ListFile }
Installierte Software deinstallieren (entfernen)
installp [ -R Pfad ] -u [ -e LogFile ] [ -V Nummer ] [ -b ] [ -g ] [ -p ] [ -v ] [ -X ] [ -O { [ r ] [ s ] [ u ] } ] [ -w ] { FilesetName [ Level ]... | -f ListFile }
Fehlgeschlagene Installation bereinigen:
installp [ -R Pfad ] -C [ -b ] [ -e LogFile ]
Gesamte installierbare Software auf dem Medium auflisten
installp { -l | -L } [ -e LogFile ] [ -d Device ] [ -B ] [ ' -I ] [ -q ][-E ] [ -z BlockSize ] [ -O { [ s ] [ u ] } ]
Alle mit Software behobenen Probleme, die von Kunden gemeldet wurden, auflisten oder alle ergänzenden Informationen anzeigen
installp { -A| -i } [ -e LogFile ] [ -d Device ] [ -B ] [ -I ] [ -q ] [ -z BlockSize ] [ -O { [ s ] [ u ] } ] { FilesetName [ Level ]... | -f ListFile | all }
Installierte Updates auflisten, die angewendet, aber nicht festgeschrieben wurden
installp -s [ -eLogFile ] [ -O { [ r ] [ s ] [ u ] } ] [ -w ] { Dateisatzname [ Ebene ]... | -f Listendatei | alle }
Plattformspezifische installierbare Software auf dem Medium auflisten
installp { -l | -L } { -M Plattform } [ -e LogFile ] [ -d Device ] [ -B ] [ -I ] [ -q ] [ -z BlockSize ] [ -O { [ s ] [ u ] } ]
Beschreibung
- Die Option noclobber der Korn- oder C-Shell muss in der Umgebung, über die eine Installation durchgeführt wird, entfernt werden.
- Alle Aktualisierungen können mit smitty oder mit ' install_all_updates durchgeführt werden.
Der Befehl installp installiert und aktualisiert Software.
Eine Dateigruppe ist die kleinste installierbare Basiseinheit. Ein Beispiel für eine Dateigruppe ist bos.net.tcp.client 4.1.0.0. Ein Dateigruppenupdate ist ein Image mit einer anderen Modifikationsstufe oder einem anderen Fix-Level. bos.net.tcp.client 4.1.0.2 und bos.net.tcp.client 4.1.1.0 sind beispielsweise Dateigruppenupdates für bos.net.tcp.client 4.1.0.0.
Wenn ein Basislevel (Dateigruppe) auf dem System installiert wird, wird es automatisch festgeschrieben. Sie können eine Dateigruppe unabhängig vom Status (z. B. committed (festgeschrieben), broken (fehlerhaft), committed with applied updates (festgeschrieben mit angewendeten Updates) oder committed with committed updates (festgeschrieben mit festgeschriebenen Updates)) entfernen.
Wenn ein Dateigruppenupdate auf das System angewendet wird, wird das Update installiert. Die aktuelle Version dieser Software wird während der Installation in einem speziellen Sicherungsverzeichnis auf der Festplatte gespeichert, damit Sie das System später ggf. auf diese Version zurücksetzen können. Nachdem eine neue Version eines Softwareprodukts auf das System angewendet wurde, wird diese Version zur aktuellen aktiven Version der Software.
Auf das System angewendete Updates können später festgeschrieben oder zurückgewiesen werden. Mit dem installp -s können Sie eine Liste angewendeter Updates abrufen, die festgeschrieben oder zurückgewiesen werden können.
- Durch das Festschreiben der bereits angewendeten Updates ändert sich die derzeit aktive Version eines Softwareprodukts nicht. Es werden lediglich die gespeicherten Dateien für frühere Versionen des Softwareprodukts entfernt.
- Die Signaturprüfung wird während der Paketinstallation ausgeführt. Die Überprüfung basiert auf der Ebene der Prüfrichtlinie für digitale Signaturen.
Wenn ein Basislevel mit dem Flag -u entfernt wird, werden die Dateien, die zum Softwareprodukt gehören, und alle zugehörigen Updates vom System entfernt. Außerdem wird der größte Teil der Bereinigung der Systemkonfigurationsdaten für das Produkt durchgeführt, aber dies ist vom Produkt abhängig und nicht immer vollständig.
Wenn ein Softwareproduktupdate mit dem Flag -r zurückgewiesen wird, wird die aktuelle Version des Softwareprodukts in die unmittelbar vorherige Version des Updates geändert. Die für das zurückgewiesene Update gespeicherten Dateien und alle danach angewendeten Updates werden vom System entfernt.
Ein Softwareprodukt, das vom System entfernt werden soll, kann einen beliebigen Status haben. Produktupdates können den Status "Applied" (Angewendet) oder "Committed" (Festgeschrieben) haben und werden trotzdem entfernt.
Wenn eine zuvor unterbrochene Installation Software im Status "Applying" (Wird angewendet) oder "Committing" (Wird festgeschrieben) hinterlässt, muss mit dem Flag -C eine Bereinigung durchgeführt werden, bevor weitere Installationen zugelassen werden. Obwohl der Befehl installp -C Softwareproduktnamen in der Befehlszeile akzeptiert, ohne einen Fehler zurückzugeben, wird immer versucht, alle Produkte zu bereinigen, wenn das Flag -C verwendet wird. Es wird versucht, alle unvollständigen Installationen zu bereinigen, indem die zuvor abgeschlossenen Teile entfernt werden. Es wird auch versucht, die vorherige Version des Softwareprodukts, sofern vorhanden, als derzeit aktive Version wiederherzustellen. Wenn dies nicht möglich ist, wird das Softwareprodukt als broken (fehlerhaft) markiert und es können unvorhersehbare Ergebnisse auftreten, wenn der Benutzer versucht, es zu verwenden. Deshalb empfiehlt es sich, alle fehlerhaften Softwareprodukte oder Updates erneut zu installieren.
Mit dem Flag -t können Sie eine alternative Position für ein Sicherungsverzeichnis angeben, in dem die bei einem Update ersetzten Dateien gespeichert werden. Diese Option ist vor allem in den folgenden zwei Fällen hilfreich.
- Sie verfügen über genügend lokalen Plattenspeicherplatz zum Speichern der ersetzten Dateien, möchten aber das Stammdateisystem und das Dateisystem /usr nicht permanent erweitern.
In diesem Fall können Sie ein separates Dateisystem für das alternative Sicherungsverzeichnis erstellen. Wenn Sie mit dem aktualisierten System zufrieden sind und alle angewendeten Updates festgeschrieben haben, kann der Plattenspeicherplatz durch Löschen des Sicherungsdateisystems wieder freigegeben werden.
- Sie verfügen nicht über genügend lokalen Plattenspeicherplatz zum Speichern der ersetzten Dateien, haben aber Zugriff auf ausreichend Plattenspeicherplatz auf einem fernen System. In diesem Fall können Sie ein Verzeichnis angeben, das über ein fernes Dateisystem gemountet ist.
Wenn Sie ein fernes Dateisystem verwenden, sollten Sie die Updates so bald wie möglich festschreiben. Sie können die Installationsaktion als "
apply- und "commitmit den -ac-Flags einleiten. Wenn Sie lediglich eineapply-Operation durchführen möchten, um in der Lage zu sein, nicht gewünschte Updates zurückzuweisen, testen Sie die neu installierten Updates so bald wie möglich und schreiben Sie sie dann fest oder weisen Sie sie zurück.Berücksichtigen Sie bei der Verwendung eines alternativen Sicherungsverzeichnisses die folgenden Punkte:
- Es wird empfohlen, bei jedem Aufruf des Befehls installp dieselbe alternativen Sicherungsposition zu verwenden.
- Wenn ein alternatives Sicherungsverzeichnis für eine apply-Operation verwendet wird, stellen Sie sicher, dass das Dateisystem, das dieses Verzeichnis enthält, gemountet bleibt. Es wird dringend empfohlen, alle erforderlichen Mounts bei einem Warmstart automatisch durchzuführen.
- Wenn bei einer commit-Operation ein alternatives Sicherungsverzeichnis fehlt, wird die commit-Operation zwar durchgeführt, aber es wird eine Warnung ausgegeben, dass das Sicherungsverzeichnis nicht gelöscht werden konnte. In diesem Fall müssen Sie die Sicherungsverzeichnisse löschen, die nicht mehr verwendet werden, um diesen Plattenspeicherplatz wieder freizugeben.
- Wenn bei einer reject-Operation ein alternatives Sicherungsverzeichnis fehlt, kann die reject-Operation nicht durchgeführt werden, weil die gespeicherten Dateien fehlen. Es wird ein Fehler ausgegeben und die gesamte reject-Operation wird abgebrochen. Wenn das fehlende Sicherungsverzeichnis nicht auf eine vorübergehende Situation zurückzuführen ist (z. B., wenn keine Verbindung zu einem fernen Verzeichnis im Netz hergestellt werden kann), haben Sie lediglich die Möglichkeit, die Updates festzuschreiben oder sie permanent im Status "applied" zu lassen.
- Stellen Sie beim Durchführen einer Systemsicherung sicher, dass alle alternativen Sicherungsverzeichnisse gesichert werden, die sich nicht in der Stammdatenträgergruppe befinden.
- Mit einem fernen Sicherungsverzeichnis kann der Installationsprozess verhindern, dass zwei verschiedene Systeme dasselbe ferne Verzeichnis verwenden. Verwenden Sie jedoch Verzeichnispfadnamen, die das System jedes Benutzers einfach und eindeutig identifizieren. Sie könnten beispielsweise den Hostnamen des Systems im Pfadnamen hinzufügen.
- Vermeiden Sie es, eine mksysb-Sicherung eines Systems mit einem fernen Sicherungsverzeichnis zu erstellen und dann zu versuchen, das mksysb-Image auf einem anderen System als dem ursprünglichen System wiederherzustellen. In diesem Fall würde die Verwendung eines mksysb-Image für die Installation mehrerer ähnlicher Systeme dazu führen, dass es mehrere Eigner für dasselbe ferne Sicherungsverzeichnis gibt.
Mit dem Befehl installp -A können Sie eine Liste der APAR-Nummern (Authorized Program Analysis Report) und Zusammenfassungen für alle vom Kunden gemeldeten Probleme abrufen, die im angegebenen Softwarepaket behoben wurden. Mit dem Befehl installp -i können Sie ergänzende Informationen anzeigen, die in Dateien enthalten sind, die Teil des angegebenen Softwarepakets sein können.
Verwenden Sie den Befehl installp -l, um alle Softwareprodukte und Updates auf dem angegebenen Installationsmedium aufzulisten. Die Ausgabe des Befehls installp -l sieht in etwa wie folgt aus:
# Fileset Name Level I/U Q Content
#================================================================
X11.adt.include 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Application Development Toolkit Include F
X11.adt.lib 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Application Development Toolkit Libraries
#
X11.adt.motif 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Application Development Toolkit Motif
#
X11.adt.bitmaps 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Application Development Toolkit Bitmap Fi
#
X11.adt.ext 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Application Development Toolkit for X Ext
#
X11.adt.imake 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Application Development Toolkit imake
#
X11.apps.rte 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows Runtime Configuration Applications
#
X11.apps.msmit 4.1.0.0 I N usr
# AIX windows msmit ApplicationDie Feldbeschreibungen sind im Folgenden aufgelistet:
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Fileset Name | Der Name der Dateigruppe, die installiert werden soll. |
| Level | Der Level der Dateigruppe, die installiert werden soll. |
| I/U | Der Typ des Pakets, zu dem die Dateigruppe gehört. Die Dateigruppe kann zu einem Installationspaket oder zu einem mehrerer Typen von Updatepaketen gehören. Die folgenden Pakettypen sind verfügbar:
|
| Q | Spalte für Quiescemodus. Ein Y gibt an, dass aktive Prozesse durch die Installation dieser Dateigruppe beeinflusst werden können. Ziehen Sie die mit dem Softwareprodukt bereitgestellte Dokumentation zu Rate. Ein N gibt an, dass aktive Prozesse von der Installation dieser Dateigruppe nicht betroffen sind. Ein B gibt an, dass bosboot und Quiescemodus verwendet werden sollen. Ein b gibt an, dass bosboot verwendet werden soll, aber kein Quiescemodus. |
| Content | Inhaltsspalte:
|
Die Ausgabe des Befehls installp -s, die zum Abrufen einer Liste angewendeter Updates für Softwaredateigruppen und Updates, die festgeschrieben oder zurückgewiesen werden können, verwendet wird, sieht in etwa wie folgt aus:
Installp Status
---------------
Name Part Level State
--------------------------------------------------------------------
bos.net.tcp.client USR 4.1.0.2 APPLIED
bos.net.tcp.client ROOT 4.1.0.2 APPLIED
bos.rte.commands USR 4.1.0.1 APPLIED
bos.rte.misc_cmds USR 4.1.0.1 APPLIED
bos.rte.tty USR 4.1.0.1 APPLIEDDie Feldbeschreibungen sind im Folgenden aufgelistet:
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Name | Der Name der installierten Dateigruppe des Softwareprodukts. |
| Part | Der Teil der Dateigruppe: |
| ROOT | Stammdateisystem |
| SHARE | Dateisystem /usr/share |
| USR | /usr. |
| Level | Der Level der installierten Softwareproduktoption. |
| State | Der Status der installierten Softwareproduktoption. |
Die zu installierenden Softwareprodukte und Updates können auf eine der folgenden Arten identifiziert werden:
- mit dem Schlüsselwort all, das angibt, dass die gesamte auf dem angegebenen Installationsmedium enthaltene Software installiert werden soll
- mit einer Liste von Softwareproduktnamen (denen optional ein Level folgen kann), die die zu installierende Software angibt
- mit dem Flag -f gefolgt von einem Dateinamen, wobei jede Zeile in der Datei für einen Eintrag, der den Namen eines Softwareprodukts, optional gefolgt von einem Level enthält, oder für eine Kommentarzeile, die mit einem Nummernzeichen (#) beginnt und ignoriert wird, steht.Hinweis: Das Programm installp verwendet den Befehl sysck, um die Dateien nach der Wiederherstellung zu überprüfen. Der Befehl sysck erkennt die folgenden Sonderzeichen in Dateinamen nicht: ~, `, ', \, ", $, ^, &, ( ), |, {}, [], <>, und ?. Wenn ein Dateiname eines dieser Zeichen enthält, schlägt die Installation fehl.
Mit dem Parameter Dateigruppenname können Sie ein vollständiges Softwareprodukt oder separat installierbare Dateigruppen im Softwarepaket angeben. Zum Beispiel ist bos.net der Name eines Softwarepakets, und die separat installierbaren Dateisätze innerhalb dieses Softwarepakets sind bos.net.ncs.client, bos.net.nfs.client und bos.net.tcp.client. Wenn der Benutzer bos.net für den Parameter Dateigruppenname angibt, werden alle aufgelisteten separat installierbaren Dateigruppen installiert. Wenn der Benutzer bos.net.tcp.client für den Parameter Dateigruppenname angibt, wird nur diese Dateigruppe installiert.
Der Parameter Level gibt den Level des zu installierenden Softwareprodukts oder -updates an. Der Parameter Level hat das Format vv.rr.mmmm.ffff.
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Vv | Ein numerisches Feld mit 1 bis 2 Ziffern, das die Versionsnummer darstellt. |
| Rr | Ein numerisches Feld mit 1 bis 2 Ziffern, das die Releasenummer darstellt. |
| Mmmmm | Ein numerisches Feld mit 1 bis 4 Ziffern, das die Modifikationsstufe darstellt. Die Modifikationsstufe wird auch als Wartungsstufe oder Technology Level bezeichnet. |
| Ffff | Ein numerisches Feld mit 1 bis 4 Ziffern, das den Fix-Level darstellt. |
Wenn ein Benutzer ein Installationspaket von Installationsmedien installiert, die nur Installationspakete enthalten, muss der Level nicht angegeben werden. Es kommt nicht häufig vor, dass auf demselben Installationsmedium mehrere Installationspakete für ein Softwareprodukt mit unterschiedlichen Levels vorhanden sind. Sollte dies jedoch der Fall sein, installiert installp das angegebene Softwareprodukt mit dem neuesten Softwareproduktlevel, sofern kein Level mit Dateigruppenname angegeben wird. Bei Installationsmedien, die entweder nur Updatepakete enthalten oder Installations- und Updatepakete enthalten, werden alle anwendbaren Updatepakete, die auf dem Installationsmedium für den angegebenen Dateigruppennamen vorhanden sind, installiert, wenn kein Level angegeben ist. Bei Installationsmedien, die Installations- und Updatepakete enthalten, kann der Benutzer festlegen, dass nur Installationspakete oder nur Updatepakete installiert werden, indem er das Flag -I bzw. das Flag -B angibt. Wenn der Benutzer nur einige der Updates auf dem Installationsmedium für ein bestimmtes Softwareprodukt installieren möchte, muss er den Dateigruppennamen und den Level für jedes zu installierende Update für dieses Softwareprodukt angeben.
Sie können das folgende Beispiel verwenden, um TCP/IP und eines der zugehörigen Updates zu installieren, die beide im Verzeichnis /usr/sys/inst.images enthalten sind.
installp -a -d/usr/sys/inst.images bos.net.tcp.client 4.1.0.0
bos.net.tcp.client 4.1.0.2Am Ende der installp-Ausgabe wird ein Zusammenfassungsbericht angefügt, in dem der Status jedes Softwareprodukts aufgelistet wird, das installiert werden sollte. Im Folgenden sehen Sie einen Beispielzusammenfassungsbericht für den vorherigen installp-Befehl:
Installp Summary
----------------
Name Level Part Event Result
--------------------------------------------------------------------
bos.net.tcp.client 4.1.0.0 USR APPLY SUCCESS
bos.net.tcp.client 4.1.0.0 ROOT APPLY SUCCESS
bos.net.tcp.client 4.1.0.2 USR APPLY SUCCESS- Wenn ein zuvor installierter Level eines Dateigruppenupdates den Status "broken" (Fehlerhaft) hat, müssen Sie die Flags -acgN verwenden, wenn das Dateigruppenupdate erneut installiert wird.
- Der Befehl installp kann mkinstallp-Pakete und bff-Images, die größer sind als 2 GB, nicht installieren. Eine Alternative ist, das bff-Image in mehrere Pakete aufzuteilen, die jeweils kleiner sind 2 GB.
- Wenn versucht wird, einen Dateisatz zu aktualisieren, der durch den Interim-Fix-Manager (den Befehl emgr ) gesperrt ist, wird ein Hinweis auf die gesperrten Dateisätze angezeigt. Der Befehl lslpp zeigt an, dass sich alle gesperrten Dateigruppen im Status EFIXLOCKED befinden.
- Wenn versucht wird, eine installierte Dateigruppe zu aktualisieren, deren Builddatum vor dem Builddatum der ausgewählten Dateigruppe liegt, wird eine entsprechende Nachricht angezeigt.
Werte im Zusammenfassungsbericht
Der Zusammenfassungsbericht enthält den Namen der Produktoption und den Teil des Produkts. Zu den weiteren Informationen gehören die angeforderte Aktion (Ereignis) und das Ergebnis dieser Aktion.
Ereigniswerte
Die Spalte "Event" im Zusammenfassungsbericht enthält die angeforderte Aktion des Befehls installp. Die folgenden Werte können in dieser Spalte angezeigt werden:
| Ereignis | Definition |
|---|---|
| APPLY | Es wurde versucht, die angegebene Dateigruppe anzuwenden. |
| COMMIT | Es wurde versucht, das angegebene Dateigruppenupdate festzuschreiben. |
| REJECT | Es wurde versucht, das angegebene Dateigruppenupdate zurückzuweisen. |
| CLEANUP | Es wurde versucht, eine Bereinigung für die angegebene Dateigruppe durchzuführen. |
| DEINSTALL | Es wurde versucht, die angegebene Dateigruppe zu entfernen. |
Ergebnis Werte
Die Spalte "Result" des Zusammenfassungsberichts enthält das Ergebnis der angeforderten installp-Aktion. Es kann die folgenden Werte enthalten:
| Ergebnis | Definition |
|---|---|
| Erfolg | Die angegebene Aktion war erfolgreich. |
| Fehlgeschlagen | Die angegebene Aktion ist fehlgeschlagen. |
| ABGEBROCHEN | Obwohl die Vorinstallationsprüfung für die angegebene Option erfolgreich war, musste die angegebene Aktion vor dem Start abgebrochen werden. Die Unterbrechung des Installationsprozesses mit der Tastenkombination Strg+c kann manchmal zum Abbruch einer Aktion führen, obwohl eine Unterbrechung mit Strg+c im Allgemeinen unvorhersehbare Ergebnisse hat. |
Flags
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| -A | Zeigt die APAR-Nummer und die Zusammenfassung aller vom Kunden gemeldeten Probleme an, die im angegebenen Softwarepaket behoben wurden. Es wird keine Installation versucht. |
| -A | Wendet ein oder mehrere Softwareprodukte oder Updates an. Dies ist die Standardaktion. Dieses Flag kann mit dem Flag -c verwendet werden, um ein Softwareproduktupdate bei der Installation anzuwenden und festzuschreiben. |
| -b | Verhindert, dass das System eine bosboot-Operation ausführt, falls eine solche erforderlich ist. |
| -B | Gibt an, dass die angeforderte Aktion auf Softwareupdates beschränkt werden soll. |
| -C | Führt eine Bereinigung nach einer unterbrochenen Installation durch und versucht, alle unvollständigen Teile der vorherigen Installation zu entfernen. Die Bereinigung muss durchgeführt werden, wenn sich ein Softwareprodukt oder Update im Status applying oder commiting befindet. Bei Bedarf kann die Bereinigung auch manuell ausgeführt werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität können weitere Flags und Parameter mit installp-C angegeben werden, die jedoch ignoriert werden, weil die erforderliche Bereinigung versucht wird. |
| -c | Schreibt alle angegebenen Updates fest, die momentan zwar angewendet sind, aber noch nicht festgeschrieben wurden. Wenn ein Update festgeschrieben wird, müssen auch alle anderen Softwareprodukte, von denen das Update abhängig ist, festgeschrieben werden (sofern sie noch nicht den Status "committed" haben). Das angegebene Softwareprodukt ist von jedem Softwareprodukt abhängig, das eine Voraussetzung oder eine zusätzlich erforderliche Komponente des angegebenen Produkts ist. Wenn die vorausgesetzten Softwareprodukte nicht den Status "committed" haben, schlägt die Festschreibung fehl und es werden Fehlernachrichten angezeigt. Das Flag -g kann verwendet werden, um vorausgesetzte Softwareproduktupdates automatisch festzuschreiben. |
| -D | Löscht die Installationsimagedatei, nachdem das Softwareprodukt oder Update erfolgreich installiert wurde. Wenn das Flag -g angegeben wird, werden auch die Installationsimagedateien für alle Produkte, die automatisch eingeschlossen werden, gelöscht. Dieses Flag ist nur mit den Flags -a und -ac gültig und kann nicht zusammen mit dem Flag -Or angegeben werden. Dieses Flag ist auch nur dann gültig, wenn die Einheit ein Verzeichnis und eine Installationsimagedatei auf dem System ist, auf dem die Installation durchgeführt wird. |
| -d Gerät | Gibt an, wo das Installationsmedium zu finden ist. Es kann sich um eine Hardwareeinheit (z. B. ein Band oder eine Diskette), ein Verzeichnis mit Installationsimages oder die Installationsimagedatei selbst handeln. Wenn es sich bei dem Installationsmedium um ein Produktband oder ein Fehlerberichtigungsband handelt, müssen Sie die Bandeinheit mit "no-rewind-on-close" (kein Zurückspulen am Bandende" und "no-retension-on-open" (kein Nachspannen am Bandanfang) angeben. Beispiele hierfür sind /dev/rmt0.1 für ein Band mit hohe Speicherdichte und /dev/rmt0.5 für ein Band mit geringer Speicherdichte. Verwenden Sie die vom Anbieter des Bands bereitgestellten Optionen. Die Standardeinheit ist /dev/rfd0. |
| -e LogFile | Aktiviert die Ereignisprotokollierung. Mit dem Flag -e kann der Benutzer bestimmte Teile der Ausgabe des Befehls installp an die mit der Variablen Protokolldatei angegebene Datei anfügen. Standardmäßig wird die Ausgabe des Befehls installp in stdout und stderr geschrieben, sofern SMIT oder VSM nicht verwendet wird. Wenn SMIT oder VMS verwendet wird, wird die Ausgabe in die Datei smit.log geschrieben. Die Variable Protokolldatei muss eine vorhandene beschreibbare Datei angeben und in dem Dateisystem, in dem sich die Datei befindet, muss ausreichend Speicherplatz zum Speichern des Protokolls verfügbar sein. Die Protokolldatei ist kein Umlaufprotokoll. Es werden nicht alle Ausgaben angefügt. Copyrightvermerke werden dem Benutzer weiterhin angezeigt. Fehlernachrichten werden am Bildschirm angezeigt und an die mit der Variablen Protokolldatei angegebene Datei gesendet. Außerdem wird eine Ergebniszusammenfassung des installp-Befehlsaufrufs am Bildschirm angezeigt und an die Protokolldatei gesendet. Dieses Flag wird hauptsächlich von NIM- und BOS-Installationen verwendet, um die dem Benutzer angezeigte Ausgabe zu begrenzen, aber nützliche Informationen für späteren Abruf beizubehalten. |
| -E | Zeigt Softwarelizenzvereinbarungen an. Dieses Flag ist nur mit den Flags -a und -l gültig. Wenn das Flag -E zusammen mit dem Flag -a angegeben wird, wird ein neuer Abschnitt mit den ausstehenden Lizenzvereinbarungen anzeigt, die den ausgewählten Dateigruppen zugeordnet sind. Wenn das Flag -E zusammen mit dem Flag -l angegeben wird, wird die Ausgabe mit den Lizenzvereinbarungen für alle Dateigruppen auf dem Medium angezeigt. |
| -F | Diese Option kann verwendet werden, um die Installation eines Softwareprodukts zu erzwingen, selbst wenn bereits eine zuvor installierte Version des Softwareprodukts vorhanden ist, die mit der aktuell installierten Version identisch oder neuer als diese ist. Das Flag -F ist für Updatepakete nicht gültig und kann nicht zusammen mit dem Flag -g verwendet werden. Wenn Sie das Flag -F verwenden, ist das Flag -I impliziert. |
| -f ListFile | Liest die Namen der Softwareprodukte aus der Listendatei. Wenn für Listendatei ein Minuszeichen (-) angegeben wird, wird die Liste der Namen aus der Standardeingabe gelesen. Die Namen der Softwaredateigruppen, optional gefolgt von einem Level, müssen in jeweils einer separaten Textzeile angegeben werden, und jeder Text, der der zweiten Gruppe von Leerzeichen oder Tabulatoren in einer Zeile folgt, wird ignoriert. Die Ausgabe des Befehls installp -l kann als Eingabe in dieses Flag verwendet werden. |
| -G | Wenn dieses Flag für die Installation oder Festschreibung verwendet wird, werden automatisch alle Softwareprodukte und Updates installiert bzw. festgeschrieben, die für das angegebene Softwareprodukt vorausgesetzt werden. Wenn dieses Flag zum Entfernen oder Zurückweisen von Software verwendet wird, werden abhängige Komponenten der angegebenen Software automatisch entfernt bzw. zurückgewiesen. Das Flag -g kann nicht zusammen mit dem Flag -F verwendet werden. Anmerkung: Dieses Flag extrahiert auch automatisch eine ersetzende Aktualisierung, die auf dem Datenträger vorhanden ist, wenn die angegebene Aktualisierung nicht vorhanden ist. Dieses Flag bewirkt, dass das neueste Update für eine bestimmte Dateigruppe installiert wird, wenn mehrere aktuelle Updates für dieselbe Dateigruppe auf dem Installationsmedium vorhanden sind.
|
| -I | (großes i) Gibt an, dass die angeforderte Aktion auf die Dateigruppen mit Basislevel beschränkt werden soll. |
| -i | Zeigt die Dateien lpp.instr, lpp.doc, lpp.README und README auf dem Installationsmedium für das Softwareprodukt, sofern vorhanden, in der Standardausgabe an. Wenn dieses Flag verwendet wird, kann die Verarbeitung bei einer großen Anzahl von Dateigruppen sehr lange dauern. |
| -J | Dieses Flag wird verwendet, wenn der Befehl installp über die SMIT-Menüs (System Management Interface Tool) ausgeführt wird. |
| -l | (kleines L) Listet alle Softwareprodukte und deren separat installierbare Optionen, die auf dem Installationsmedium enthalten sind, in der Standardausgabe auf. Es findet keine Installation statt. Das Flag -l kann nicht zusammen mit dem Flag -Or verwendet werden. |
| -L | Dieses Flag zeigt den Inhalt des Mediums an, indem das Inhaltsverzeichnis (TOC) durchsucht wird und die Informationen in einer durch Doppelpunkten getrennten Ausgabe angezeigt werden. Dieses Flag wird von SMIT und VSM verwendet, um den Inhalt des Mediums aufzulisten. Das Format ist wie folgt: |
| -MPlattform | Gibt den Wert für die Plattform an. Zum Auflisten der installierbaren Softwarepakete kann jeder der folgenden Werte verwendet werden:
|
| -N | Setzt das Speichern vorhandener Dateien, die bei der Installation oder Aktualisierung ersetzt werden, außer Kraft. Dieses Flag ist nur zusammen mit den Flags -ac gültig. Wenn während der Installation ein Fehler im System auftritt, werden ersetzte Dateien nicht wiederhergestellt, wenn dieses Flag verwendet wird. |
| -O{[r][s][u]} | Installiert den angegebenen Teil des Softwareprodukts. Das r gibt an, dass der Teil / (Stamm) installiert werden soll, s gibt an, dass der Teil /usr/share installiert werden soll, und u, dass der Teil /usr installiert werden soll. Das Flag -O ist für Standardsysteme nicht erforderlich, weil standardmäßig alle Teile installiert werden, wenn dieses Flag nicht angegeben wird. Dieses Flag ist für die Installation von Workstations ohne Plattenspeicher und Workstations mit systemreservierter Platte erforderlich und für die Verwendung mit dem Befehl nim vorgesehen. Die Option -Or ist mit den Flags -d und -l nicht gültig. |
| -p | Führt eine Vorschau einer Aktion durch, indem alle Vorinstallationsprüfungen für die angegebene Aktion ausgeführt werden. Dieses Flag ist nur mit den Flags "apply", "commit", "reject" und "remove" (-a, -c, -r und -u) gültig. |
| -q | Unterdrückt Fehler und Warnungen bezüglich Produkten, die aufgrund von Installationsvoraussetzungen nicht installiert werden konnten. |
| -q | Aktiviert den "stillen" Modus an, in dem mit Ausnahme von Datenträgeränderungen alle Eingabeaufforderungen für die Einheit unterdrückt werden. |
| -r | Weist alle angegebenen Software-Updates zurück, die momentan zwar angewendet, aber nicht festgeschrieben sind. Wenn ein Software-Update zurückgewiesen wird, müssen auch alle anderen Softwareprodukt, die von diesem Update abhängig sind (d. h. Softwareprodukte, für die das angegebene Softwareprodukt eine Voraussetzung ist) zurückgewiesen werden. Mit dem Flag -g können abhängige Software-Updates automatisch zurückgewiesen werden. Das Schlüsselwort all ist nicht gültig mit dem Flag "reject" (-r) nicht gültig. |
| -R pfad | Gibt eine benutzerdefinierte Installationsposition an. |
| -s | Listet Informationen zu allen Softwareprodukten und Updates auf, die zwar angewendet, aber nicht festgeschrieben wurden. Diese Liste enthält die verfügbare Software, die festgeschrieben oder zurückgewiesen werden kann. |
| -S | Unterdrückt die Verarbeitung mehrerer Datenträger, wenn es sich bei der Installationseinheit um eine CD-ROM handelt. Die Installation von einer CD-ROM wird immer als einzelner Datenträger behandelt, selbst wenn die CD-ROM Informationen für einen CD-Satz mit mehreren Datenträgern enthält. Dasselbe gilt, wenn die Umgebungsvariable INU_SINGLE_CD gesetzt ist. |
| -t SaveDirectory | Gibt eine alternative Sicherungsverzeichnisposition für Dateien an, die von einem Update ersetzt werden. Das Flag -t ist nur für eine apply- oder apply/commit-Operation für Updates gültig. Dieses Flag kann nicht zusammen mit dem Flag -N verwendet werden. Das Flag -t ist hilfreich, wenn in den Standarddateisystemen (/ und /usr) nicht genügend Speicherplatz vorhanden ist oder wenn eine permanente Erweiterung dieser Dateisysteme nicht wünschenswert ist. Es kann von Vorteil sein, wenn das angegebene Verzeichnis ein fernes Dateisystem ist. In einem fernen Dateisystem muss ausreichend Speicherplatz verfügbar sein, da der Befehl installp ferne Dateisysteme nicht erweitern kann. |
| -u | Entfernt das angegebene Softwareprodukt und alle zugehörigen installierten Updates vom System. Das Produkt kann sich entweder im Status "commited" oder im Status "broken" befinden. Alle Softwareprodukte, die vom angegebenen Produkt abhängig sind, müssen explizit in die Eingabeliste eingeschlossen werden, sofern nicht auch das Flag -g angegeben wird. Das Entfernen einer bos.rte-Dateigruppe ist nicht zulässig. |
| -v | Überprüft, ob alle installierten Dateien in der Dateigruppe nach der Installation den richtigen Kontrollsummenwert haben. Es wird immer geprüft, ob installierte Dateien nach der Installation die richtige Dateigröße haben. Verwenden Sie dieses Flag nach der Installation von Netz- oder fernen Einheiten. Wenn Fehler gemeldet werden, kann es erforderlich sein, das Softwareprodukt erneut zu installieren. Außerdem bewirkt dieses Flag, dass Konsistenzprüfungen für die Voraussetzungen nach der Installation gestartet werden. |
| -V Nummer | Gibt den Wert für die Ausführlichkeit an. Es gibt vier Stufen für den Detaillierungsgrad der Vorinstallationsausgabe. Die gültigen Werte für den Parameter Zahl sind 2, 3 und 4. Die Standardausführlichkeit ohne die Verwendung des Flags -V gibt eine alphabetisch geordnete Liste der Fehlschläge, Warnungen und Erfolge der Vorinstallationsverarbeitung aus. Fehler bezüglich der Voraussetzungen werden mit dem Schwerpunkt auf der tatsächlichen Fehlerursache gemeldet. Zusätzliche Voraussetzungen für Dateigruppen mit fehlgeschlagener Installation werden nicht angezeigt. Die Vorinstallationsausgabe ändert sich bei Angabe der Stufen 2 bis 4 wie folgt.
Anmerkung: Wenn die Ausführlichkeitsstufe 2 oder höher verwendet wird, werden die Dateien, die auf dem System zurückgeschrieben werden, in der Ausgabe angezeigt. Da die installp-Ausgabe dadurch viel ausführlicher wird, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Dateisystem / (Stamm) nicht voll wird, wenn die Datei "/smit.log" sehr groß wird (wenn smit zum Ausführen von installp verwendet wird).
|
| -w | Bewirkt, dass kein Platzhalter für Dateigruppenname verwendet wird. Verwenden Sie dieses Flag in smit, sodass nur die ausgewählte Dateigruppe und nicht die übereinstimmenden Dateigruppen installiert werden. Wenn Sie zum Beispiel wählenfoo.rte,foo.rte.barwird nicht automatisch eingezogen, wie es ohne das Flag -w standardmäßig der Fall wäre. |
| -X | Versucht, Dateisysteme zu erweitern, wenn nicht genügend Speicherplatz für die Installation verfügbar ist. Diese Option erweitert Dateisysteme basierend auf dem aktuell verfügbaren Speicherplatz und den geschätzten Größen, die vom Softwareproduktpaket bereitgestellt werden. Beachten Sie, dass es selbst bei Angabe des Flags -X möglich ist, dass der verfügbare Plattenspeicherplatz während der Installation nicht ausreicht, insbesondere, wenn während einer Installation weitere Dateien in demselben Dateisystem erstellt oder erweitert werden. Beachten Sie außerdem, dass ferne Dateisysteme nicht erweitert werden können. |
| -Y | Akzeptiert die erforderlichen Softwarelizenzvereinbarungen für die zu installierende Software. Dieses Flag ist nur zusammen mit dem Flag -a gültig. |
| -z BlockSize | Gibt die Blockgröße des Installationsmediums in Byte an. Die Standardblockgröße ist 512. |
| FilesetName | Dies ist der Name des zu installierenden Softwareprodukts und kann ein gesamtes Softwareprodukt oder separat installierbare Dateigruppen innerhalb des Softwareprodukts bezeichnen. Sie können den Namen einer Dateigruppe oder eines Dateigruppenupdates angeben. |
| Grad | Gibt den Level des Softwareprodukts oder Updates an, das installiert werden soll, und hat das Format vv.rr.mmmm.ffff. Wenn ein Dateigruppenupdate eine zusätzliche Fix-ID (auch PTF-ID genannt) hat, muss diese ID ebenfalls im Level angegeben werden: vv.rr.mmmm.ffff.ppppppp. |
Exitstatus
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| 0 (null) | Gibt an, dass alle versuchten Installationen erfolgreich waren oder dass für die angeforderte Aktion für die angeforderten Dateigruppen keine Verarbeitung erforderlich war (z. B., wenn eine angeforderte Dateigruppe bereits installiert war). |
| Wert ungleich null | Gibt an, dass ein Teil der Installation nicht erfolgreich war. |
Am Ende der installp-Ausgabe wird ein Zusammenfassungsbericht angefügt, in dem der Status jedes Softwareprodukts aufgelistet wird, das installiert werden sollte. Für Softwareprodukte, die nicht installiert werden konnten oder deren Installation fehlgeschlagen ist, kann der Benutzer in den ausführlicheren Informationen, die der Befehl installp fortlaufend während des Installationsprozesses anzeigt, nach der Ursache suchen.
Sicherheit
Zugriffssteuerung: Dieser Befehl kann nur vom Rootbenutzer ausgeführt werden.
Wenn die TE-Richtlinie (Trusted Execution) zusammen mit der Richtlinie TSD_LOCK oder Richtlinie TSD_FILE_LOCK aktiviert wird, schlägt der Befehl installp fehl. Zum Fortsetzen der Installation inaktivieren Sie die Richtlinie TSD_LOCK oder TSD_FILE_LOCK manuell. Der Befehl installp wird mit den TE-Richtlinien erfolgreich ausgeführt, wenn die Richtlinie TSD_LOCK oder TSD_FILE_LOCK nicht aktiviert ist.
Beispiele
- Geben Sie Folgendes ein, um alle Softwareprodukte und installierbaren Optionen auf einem Installationskassettenband aufzulisten:
installp -L -d /dev/rmt0.1 - Geben Sie Folgendes ein, um alle vom Kunden gemeldeten Probleme aufzulisten, die von allen Softwareprodukten auf einem Installationsband behoben wurden:
installp -A -d /dev/rmt0.1 all - Geben Sie Folgendes ein, um alle Dateigruppen im bos.net-Softwarepaket (im Verzeichnis /usr/sys/inst.images) zu installieren (automatisch festzuschreiben) und Dateisysteme ggf. zu erweitern:
installp -aX -d/usr/sys/inst.images bos.net - Geben Sie Folgendes ein, um die NFS-Softwareproduktoption, die bereits auf dem System installiert ist, mit demselben Level (vom Band) erneut zu installieren und festzuschreiben:
installp -acF -d/dev/rmt0.1 bos.net.nfs.client 4.1.0.0 - Geben Sie Folgendes ein, um bestimmte Updates auf der Diskette für das TCP/IP-Softwareprodukt zu installieren (und nur anzuwenden):
installp -a bos.net.tcp.client 4.1.0.2 bos.net.tcp.server 4.1.0.1 - So entfernen Sie einen Dateisatz namensbos.net.tcp.server, Typ:
installp -u bos.net.tcp.server - Sehen Sie sich zur Angabe eines alternatives Sicherungsverzeichnisses in einem fernen Dateisystem für ein BOSNET TCP/IP-Update mit -t/temp_space das folgende Beispiel an. Aus dem Sicherungsverzeichnis wird /temp_space/My_Hostname/usr/lpp/bos.net/bos.net.nfs.client /4.1.1.0.save.
mount Server_Name:/Save_Area /temp_space installp -a -t /temp_space/My_Hostname \ bosnet.nfs.client 4.1.1.0 - Verwenden Sie den Befehl script wie im folgenden Beispiel gezeigt, um eine Protokolldatei mit der gesamten Ausgabe des Befehls installp zu erfassen. Die Ausgabe wird in die Datei typescript im aktuellen Verzeichnis geschrieben.
oderscript installp ... <Ctrl>d
Im zweiten Beispiel wird die Ausgabe auf den Bildschirm geschrieben und eine Kopie gespeichert.installp ... 2>&1 | tee /tmp/inst.out - Geben Sie Folgendes ein, um eine Vorschau der Installation der Dateigruppe bos.net.tcp.client von der CD mit dem Befehl installp anzuzeigen:
installp -pacgXd /dev/cd0 bos.net.tcp.client - Verwenden Sie den Befehl installp wie im folgenden Beispiel gezeigt, um TCP/IP und eines der zugehörigen Updates zu installieren, die beide in /usr/sys/inst.images enthalten sind.
Am Ende der installp-Befehlsausgabe wird ein Zusammenfassungsbericht angefügt, in dem der Status jedes Softwareprodukts aufgelistet wird, das installiert werden sollte. Im Folgenden sehen Sie einen Beispielzusammenfassungsbericht für den vorherigen installp-Befehl:
Installp Summary ---------------- Name Level Part Event Result ----------------------------------------------------------------- bos.net.tcp.client 4.1.0.0 USR APPLY SUCCESS bos.net.tcp.client 4.1.0.0 ROOT APPLY SUCCESS bos.net.tcp.client 4.1.0.2 USR APPLY SUCCESSHinweis: Diese Zusammenfassung wird auch in /var/adm/sw/installp.summary bis zum nächsten installp-Aufruf gespeichert. Die Headerdatei inuerr.h im Verzeichnis /usr/include beschreibt die Felder, aus denen sich die Datensätze in der Datei installp.summary zusammensetzen. - Um Softwareprodukte aufzulisten (die sich im Verzeichnis /usr/sys/inst.images befinden), die auf Rechnern mit POWER-Prozessor installiert werden können, geben Sie ein:
installp -l -MR -d /usr/sys/inst.images - Geben Sie Folgendes ein, um alle Dateigruppen von einer CD zu aktualisieren, die momentan auf dem System installiert sind:
Das Flag -e bewirkt, dass die Ausgabe in der Datei /tmp/install.log protokolliert wird.lslpp -lc | awk -F ":" '{print $2}' | tail -n +2 > /tmp/lslpp installp -agXd /dev/cd0 -e /tmp/install.log -f /tmp/lslpp
Dateien
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| /dev/rfd0 | Gibt die Standardeinheit für die Wiederherstellung an. |
| / dev/rmtn | Gibt die Schnittstelle für Rohdatenstrombandeinheiten an. |
| Verzeichnis /usr/sys/inst.images | Enthält Dateien in dem Sicherungsformat, das für die Installation oder Aktualisierung einer vollständigen Gruppe oder Untergruppe von Softwareprodukten verwendet werden soll. |