Dateisysteme und logische Datenträger

Eine Datei ist ein eindimensionales Byte-Array mit ASCII-oder Binärdaten.

AIX® können Daten, Shell-Skripte und Programme enthalten. Dateinamen werden auch verwendet, um abstrakte Objekte wie Sockets oder Einheitentreiber darzustellen.

Dateien werden intern durch Indexknoten (I-Nodes) dargestellt. Innerhalb des Journaled File System (JFS) ist ein I-Node eine Struktur, die alle Informationen zu Zugriff, Zeitmarke, Eigentumsrecht und Datenposition für jede Datei enthält. Ein I-Node hat 128 Byte in JFS und 512 Byte im erweiterten Journaled File System (JFS2). Zeiger innerhalb der I-Node-Struktur bezeichnen die reale Plattenadresse der Datenblöcke, die der Datei zugeordnet sind. Ein I-Node wird durch eine Offsetnummer (i-number) identifiziert und hat keine Dateinameninformationen. Die Verbindung von I-Nummern und Dateinamen wird als Linkbezeichnet.

Dateinamen sind nur in Verzeichnissen vorhanden. Verzeichnisse sind ein eindeutiger Dateityp, der dem Dateisystem eine hierarchische Struktur gibt. Verzeichnisse enthalten Verzeichniseinträge. Jeder Verzeichniseintrag enthält einen Dateinamen und eine I-Nummer.

JFS und JFS2 werden von diesem Betriebssystem unterstützt. Das Dateisystem verknüpft die Datei-und Verzeichnisdaten mit der Struktur, die von Speicher-und Abrufmechanismen verwendet wird.