Boot-Images erstellen

Sie benötigen ein Boot-Image, um das Basisbetriebssystem zu installieren oder auf ein System zuzugreifen, das nicht vom Systemfestplattenlaufwerk bootet. Diese Prozedur beschreibt, wie Boot-Images erstellt werden. Das Boot-Image ist für jeden Einheitentyp verschieden.

Bei der Erstinstallation des Systems erstellt der Befehl bosboot aus dem Image eines RAM-Disk-Dateisystems (Random Access Memory, Arbeitsspeicher) und dem Betriebssystemkernel ein Boot-Image. Das Boot-Image wird auf einen bestimmten Datenträger, z. B. die Festplatte, übertragen. Beim Warmstart der Maschine wird das Boot-Image von dem Datenträger in den Hauptspeicher geladen. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung des Befehls bosboot in der Veröffentlichung "Commands Reference".

Das zugeordnete RAM-Plattendateisystem enthält Konfigurationsroutinen für die folgenden Einheiten:

  • Platte
  • Band
  • CD-ROM
  • Token-Ring-, Ethernet- oder FDDI-Einheit
  • Zur Verwendung des Befehls bosboot müssen Sie Rootberechtigung besitzen.
  • Im Dateisystem /tmp müssen mindestens 20 MB freier Speicherplatz sein.
  • Die physische Platte muss den logischen Bootdatenträger enthalten. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein, um festzustellen, welche Platteneinheit Sie angeben müssen:
    
    lsvg -l rootvg
    Der Befehl lsvg -l listet die logischen Datenträger in der Stammdatenträgergruppe (rootvg) auf. In dieser Liste finden Sie den Namen des logischen Bootdatenträgers.
    Geben Sie anschließend an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:
    lsvg -M rootvg
    Der Befehl lsvg -M listet die physischen Platten mit den verschiedenen logischen Datenträgern auf.