Syntaxregeln

Wenn Sie während einer Sitzung Befehle in einem Befehlssyntaxfenster ausführen, werden diese Befehle im interaktiven Modus ausgeführt.

Die folgenden Regeln gelten für die Angaben von Befehlen im interaktiven Modus:

  • Jeder Befehl muss auf einer neuen Zeile beginnen. Befehle können in jeder Spalte einer Zeile beginnen und für beliebig viele Zeilen fortgesetzt werden. Die einzige Ausnahme ist der Befehl END DATA, der in der ersten Spalte der ersten Zeile nach dem Ende der Daten beginnen muss.
  • Jeder Befehl muss mit einem Punkt abgeschlossen werden. Es empfiehlt sich jedoch, das Abschlusszeichen unter BEGIN DATAwegzulassen, damit Inlinedaten als eine stetige Spezifikation behandelt werden.
  • Der Befehlsabschluss muss das letzte nicht leere Zeichen in einem Befehl sein.
  • Wenn kein Punkt als Befehlsabschluss vorhanden ist, wird eine leere Zeile als Befehlsabschluss interpretiert.

Hinweis: Um die Kompatibilität mit anderen Modi für die Ausführung von Befehlen (einschließlich Befehlsdateien, die mit den Befehlen INSERT oder INCLUDE in einer aktiven Sitzung ausgeführt werden) zu wahren, darf keine Zeile der Befehlssyntax mehr als 256 Zeichen umfassen.

  • Die meisten Unterbefehle werden durch Schrägstriche (/) getrennt. Der Schrägstrich vor dem ersten Unterbefehl für einen Befehl ist in der Regel optional.
  • Variablennamen müssen vollständig ausgeschrieben werden.
  • Text in Apostrophen oder Anführungszeichen muss sich auf einer Zeile befinden.
  • Zum Kennzeichnen der Dezimalstellen muss unabhängig von den regionalen oder Ländereinstellungen der Punkt (.) verwendet werden.
  • Variablennamen, die mit einem Punkt enden, können bei Befehlen, die aus einem Dialogfeld übernommen wurden, Fehler hervorrufen. Sie dürfen solche Variablennamen nicht in Dialogfeldern verwenden und sollten sie auch generell vermeiden.

Bei der Befehlssyntax wird die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt und für viele Befehlsspezifikationen können Abkürzungen aus drei oder vier Buchstaben verwendet werden. Sie können beliebig viele Zeilen zur Angabe eines einzelnen Befehls verwenden. An fast jedem Punkt, an dem ein Leerzeichen zulässig ist, können Sie beliebig viele Leerzeilen oder Zeilenumbrüche einfügen, beispielsweise bei Schrägstrichen, runden Klammern, arithmetischen Operatoren oder zwischen Variablennamen. Beispiel:

FREQUENCIES
  VARIABLES=JOBCAT GENDER
  /PERCENTILES=25 50 75
  /BARCHART.

und

freq var=jobcat gender /percent=25 50 75 /bar.

Mit beiden Formen wird dasselbe Ergebnis erzielt.

INCLUDE-Dateien

Befehlsdateien, die mit dem Befehl INCLUDE ausgeführt werden, unterliegen den Syntaxregeln für den Stapelverarbeitungsmodus.

Die folgenden Regeln gelten für die Angaben von Befehlen im Stapelmodus:

  • Alle Befehle in der Befehlsdatei müssen in Spalte 1 beginnen. In der ersten Spalte können Sie Pluszeichen (+) oder Minuszeichen (-) verwenden, wenn Sie die Befehlsspezifikation einrücken möchten, damit die Befehlsdatei besser lesbar wird.
  • Wenn für einen Befehl mehrere Zeilen verwendet werden, muss Spalte 1 jeder folgenden Zeile leer sein.
  • Befehlsabschlüsse sind optional.
  • Zeilen dürfen 256 Zeichen nicht überschreiten. Jedes zusätzliche Zeichen wird abgeschnitten.

Wenn noch keine Befehlsdateien vorliegen, in denen der Befehl INCLUDE bereits verwendet wird, sollten Sie stattdessen eher den Befehl INSERT verwenden, weil hiermit Befehlsdateien berücksichtigt werden, die beiden Regelsets entsprechen. Wenn Sie die Befehlssyntax mit der Schaltfläche "Einfügen" aus einem Dialogfeld in das Syntaxfenster übernehmen, ist das Format für alle Betriebsmodi geeignet. Weitere Informationen finden Sie in der Befehlssyntaxreferenz (im PDF-Format über das Menü "Hilfe").