Histogramme

Histogramme dienen zur Anzeige der Verteilung einer einzelnen metrischen Variablen. Die Daten werden klassiert und mithilfe einer Häufigkeits- oder Prozentsatzstatistik ausgewertet. Eine Histogrammvariante ist das Häufigkeitspolygon, das wie ein typisches Histogramm ist, mit der Ausnahme, dass anstelle des Grafikelements "Balken" das Grafikelement "Fläche" verwendet wird.

Eine weitere Histogrammvariante ist die Bevölkerungspyramide. Ihr Name leitet sich von ihrem häufigsten Verwendungszweck ab: Auswertung von Bevölkerungsdaten. Bei der Verwendung mit Bevölkerungsdaten wird sie nach Geschlecht aufgeteilt und bietet so zwei horizontale Histogramme mit Altersdaten links und rechts von einer Mittelachse. In Ländern mit einer jungen Bevölkerung ähnelt die Form des sich ergebenden Diagramms einer Pyramide.

So erstellen Sie ein Histogramm:

  1. Klicken Sie in der Diagrammerstellung auf die Registerkarte Galerie und wählen Sie in der Liste "Auswählen aus" die Option Histogramm aus.
  2. Ziehen Sie das Symbol für einfache Histogramme in den Erstellungsbereich.
  3. Ziehen Sie eine metrische Variable in den Ablegebereich für die x-Achse.

Hinweis: Als Statistik für Histogramme kommen "Histogramm" und "Histogrammprozent" infrage. Bei diesen Statistiken werden die Daten klassiert (d. h. in Klassen eingeteilt) und für jede Klasse wird die Anzahl berechnet. Wenn Sie die Statistik ändern, ist das Diagramm kein Histogramm mehr.

So erstellen Sie eine Bevölkerungspyramide:

  1. Klicken Sie in der Diagrammerstellung auf die Registerkarte Galerie und wählen Sie in der Liste "Auswählen aus" die Option Histogramm aus.
  2. Ziehen Sie das Symbol für Bevölkerungspyramiden in den Erstellungsbereich.
  3. Ziehen Sie eine Variable in den Ablegebereich "Verteilungsvariable". Das Messniveau der Variablen ist normalerweise "metrisch". In diesem Fall werden die metrischen Werte in Klassierungsklassen eingeteilt und für jede Klasse wird die Anzahl berechnet. Sie können jedoch auch eine kategoriale Variable verwenden. In diesem Fall wird die Anzahl für jede Kategorie berechnet. Wenn die Daten bereits mit einer Variable aggregiert sind, die die Anzahl (Häufigkeiten) enthält, müssen Sie die Daten unbedingt anhand der Häufigkeitsvariablen gewichten, bevor Sie das Diagramm erstellen.
  4. Ziehen Sie eine kategoriale Variable in den Ablegebereich "Teilungsvariable". Es ist zwar möglich, Teilungsvariablen mit vielen Kategorien zu verwenden, es wird jedoch empfohlen, eine Variable wie "Geschlecht" zu verwenden, die nur zwei Kategorien aufweist. Die Teilungsvariable fungiert als Feldvariable, indem sie mehrere Diagramme erstellt.

Weitere Funktionen

Stapelung. Durch Stapeln wird die Dimensionalität im Diagramm erhöht. Durch Stapelung werden Segmente in jedem Balken erstellt. Weitere Informationen zum Angeben von Stapelung enthält Gruppierungsvariablen hinzufügen und bearbeiten . In der Galerie finden Sie außerdem Optionen für gestapelte Histogramme.

Einteilung in Felder Durch die Einteilung in Felder wird eine Tabelle mit Diagrammen erstellt, die für jede Kategorie in der Feldvariablen eine Zelle enthält. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Hinzufügen von Feldvariablen .