Übersicht (Befehl FILE HANDLE)

FILE HANDLE weist einem Pfad und/oder einer Datei eine eindeutige Dateikennung zu und stellt Betriebssystemspezifikationen für die Datei bereit. Eine definierte Dateikennung kann in allen nachfolgenden Unterbefehlen FILE, OUTFILE, MATRIXoder WRITE verschiedener Prozeduren angegeben werden.

Die Mindestspezifikation ist der Befehlsname gefolgt von der Zeichenfolge, die als Kennung verwendet wird, gefolgt vom Unterbefehl NAME , der eine Datei oder ein Verzeichnis angibt, wie z. B.:

FILE HANDLE thisMonthFile /NAME='/sales/data/july.sav'.

Syntaxregeln

  • Die Kennung, die unmittelbar nach dem Befehlsnamen angegeben wird, muss den Namensregeln für Variablen entsprechen. Weitere Informationen finden Sie im Thema Variablennamen .
  • FILE HANDLE ist zum Lesen von Datendateien mit Satzlängen größer als 8.192 erforderlich. Weitere Informationen enthält das Thema Unterbefehl LRECL (Befehl FILE HANDLE) .
  • FILE HANDLE ist zum Lesen von IBM VSAM-Dateigruppen, EBCDIC-Datendateien, Binärdateien und Zeichendatendateien erforderlich, die nicht durch ASCII-Zeilenvorschübe begrenzt sind.
  • Wenn Sie 360 im Unterbefehl MODE angeben, müssen Sie RECFORMangeben.
  • Wenn Sie IMAGE im Unterbefehl MODE angeben, müssen Sie LRECLangeben.

Operationen

Eine Dateikennung wird nur während der aktuellen Sitzung verwendet. Die Kennung wird nie als Teil einer Datendatei gespeichert. Die normalen Anführungszeichen für Dateispezifikationen gelten mit oder ohne Dateikennungen.