Partielle Korrelationen
Für diese Funktion ist die Option "Statistics Base" erforderlich.
Partielle Korrelationskoeffizienten beschreiben die Beziehung zwischen zwei Variablen. Die Prozedur "Partielle Korrelationen" berechnet diese Koeffizienten, wobei die Effekte von einer oder mehr zusätzlichen Variablen überprüft werden. Korrelationen sind Maße für lineare Zusammenhänge. Zwei Variablen können fehlerlos miteinander verbunden sein. Wenn es sich aber nicht um eine lineare Beziehung handelt, ist der Korrelationskoeffizient zur Messung des Zusammenhangs zwischen den beiden Variablen nicht geeignet.
- Beispiel
- Besteht eine Beziehung zwischen den Ausgaben für das Gesundheitswesen und den Krankheitsraten? Obwohl man annehmen könnte, eine solche Beziehung sei negativ, ergibt eine Studie eine signifikante positive Korrelation: mit ansteigenden Ausgaben im Gesundheitswesen scheinen die Krankheitsraten zuzunehmen. Durch die Kontrolle der Effekte aus der Häufigkeit der Besuche bei medizinischem Personal wird die beobachtete positive Korrelation praktisch eliminiert. Die Ausgaben im Gesundheitswesen und die Krankheitsraten scheinen lediglich in einer positiven Beziehung zu stehen, da mit steigender Finanzausstattung mehr Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, was zu mehr gemeldeten Krankheiten bei Ärzten und Krankenhäusern führt.
- Statistik
- Für jede Variable: Anzahl der Fälle mit nicht fehlenden Werten, Mittelwert und Standardabweichung. Matrizen für partielle Korrelationen und Korrelationen nullter Ordnung mit Freiheitsgraden und Signifikanzniveaus.
Erläuterung der Daten
- Daten
- Verwenden Sie symmetrische, quantitative Variablen.
- Annahmen
- Die Prozedur "Partielle Korrelation" setzt für jedes Variablenpaar eine bivariate Normalverteilung voraus.
Berechnen partieller Korrelationen
Für diese Funktion ist die Option "Statistics Base" erforderlich.
- Wählen Sie in den Menüs Folgendes aus:Hinweis: Die rot markierten Felder sind Pflichtfelder. Die Schaltflächen „Einfügen“ und „OK“ werden aktiviert, nachdem Sie gültige Werte in alle erforderlichen Felder eingegeben haben.
- Wählen Sie mindestens zwei numerische Variablen aus, für die partielle Korrelationen berechnet werden sollen.
- Wählen Sie mindestens eine numerische Kontrollvariable aus.
Außerdem sind folgende Optionen verfügbar:
- Test auf Signifikanz
- Sie können einseitige oder zweiseitige Wahrscheinlichkeiten auswählen. Wenn Ihnen die Richtung des Zusammenhangs im Voraus bekannt ist, wählen Sie Einseitig aus. Wählen Sie andernfalls Zweiseitig aus.
- Tatsächliches Signifikanzniveau anzeigen
- In der Standardeinstellung werden die Wahrscheinlichkeit sowie die Freiheitsgrade für jeden Korrelationskoeffizienten angezeigt. Wenn Sie diese Option inaktivieren, werden die Koeffizienten mit einem Signifikanzniveau von 0,05 mit einem Sternchen gekennzeichnet. Koeffizienten mit einem Signifikanzniveau von 0,01 werden mit einem doppelten Sternchen gekennzeichnet, und Freiheitsgrade werden unterdrückt. Diese Einstellung beeinflusst sowohl die Matrizen der partiellen Korrelationen als auch die der nullten Ordnung.
Mit dieser Prozedur wird PARTIAL CORR -Befehlssyntax eingefügt.