Metaanalyse

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Die Metaanalyse ist die Analyse der Daten, die aus einer Sammlung von Studien gewonnen wurden, die ähnliche Forschungsfragen beantworten. Diese Studien werden als Primärstudien bezeichnet. Die Metaanalyse verwendet statistische Methoden, um eine Gesamtschätzung eines Effekts zu generieren, die Heterogenität zwischen Studien zu untersuchen und die Auswirkungen von Verzerrungen in der Veröffentlichung oder, allgemeiner, die Auswirkungen kleiner Studien auf die Endergebnisse zu untersuchen.

IBM® SPSS® Statistics unterstützt Standardeffektgrößen und generische (vorberechnete) Effektgrößen sowohl für binäre Daten (z. B. das Log-Odds-Verhältnis) als auch für stetige Daten (z. B. Hedges g). Metaanalyseinformationen (z. B. die studienspezifischen Effektgrößen und die zugehörigen Standardfehler sowie das Modell und das Verfahren für die Metaanalyse werden beim Deklarieren der Metaanalyse angegeben. Diese Informationen werden automatisch in jeder nachfolgenden Metaanalyse verwendet.

Metaanalysemodelle für Zufallseffeke, gemeinsame Effekte und feste Effekte werden unterstützt. Je nach Metaanalysemodell stehen entsprechende Schätzmethoden (z. B. Inverse-Varianz und Mantel–Haenszel) für die Modelle für gemeinsame Effekte und feste Effekte zur Verfügung. Außerdem sind verschiedene Schätzer für den Parameter der Zwischenstudienvarianz für das Modell für Zufallseffekte verfügbar.