Diskriminanzanalyse: Klassifizieren
A-priori-Wahrscheinlichkeit. Diese Option legt fest, ob die Klassifikationskoeffizientenare A-priori-Wissen der Gruppenzugehörigkeit angepasst werden.
- Alle Gruppen gleich. Gleiche A-priori-Wahrscheinlichkeit wird für alle Gruppen angenommen; dies wirkt sich nicht auf die Koeffizienten aus.
- Aus der Gruppengröße berechnen. Die beobachteten Gruppengrößen in Ihrer Stichprobe bestimmen die A-priori-Wahrscheinlichkeiten der Gruppenzugehörigkeit. Wenn zum Beispiel 50 % der Beobachtungen der Analyse in die erste, 25 % in die zweite und 25 % in die dritte Gruppe fallen, werden die Klassifikationskoeffizienten angepasst, um die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit in der ersten Gruppe relativ zu den beiden anderen zu erhöhen.
Anzeigen. Die verfügbaren Anzeigeoptionen lauten: "Fallweise Ergebnisse", "Zusammenfassungstabelle" und "Klassifikation mit Fallauslassung".
- Fallweise Ergebnisse. Für jeden Fall werden Codes für die tatsächliche Gruppe, die vorhergesagte Gruppe, A-posteriori-Wahrscheinlichkeiten und Diskriminanzscores angezeigt.
- Zusammenfassungstabelle. Die Anzahl der Fälle, die auf Grundlage der Diskriminanzanalyse jeder der Gruppen richtig oder falsch zugeordnet werden. Zuweilen auch als Konfusionsmatrix bezeichnet.
- Klassifikation mit Fallauslassung. Jeder Fall der Analyse wird durch Funktionen aus allen anderen Fällen unter Auslassung dieses Falls klassifiziert. Diese Klassifikation wird auch als "U-Methode" bezeichnet.
Fehlende Werte durch Mittelwert ersetzen. Wenn Sie diese Option wählen, werden fehlende Werte durch den Mittelwert der jeweiligen unabhängigen Variablen ersetzt, allerdings nur während der Klassifikation der Gruppen.
Kovarianzmatrix verwenden. Sie können wählen, ob zur Klassifikation der Fälle die Kovarianzmatrix innerhalb der Gruppen oder die gruppenspezifische Kovarianzmatrix verwendet werden soll.
- Innerhalb der Gruppen. Zur Klassifizierung von Fällen wird die in Pools zusammengefasste Kovarianzmatrix innerhalb der Gruppen verwendet.
- Gruppenspezifisch. Für die Klassifizierung werden gruppenspezifische Kovarianzmatrizen verwendet. Da die Klassifizierung auf Diskriminanzfunktionen und nicht auf ursprünglichen Variablen basiert, entspricht diese Option nicht immer der Verwendung einer quadratischen Diskriminanzfunktion.
Diagramme. Die verfügbaren Diagrammoptionen sind "Kombinierte Gruppen", "Gruppenspezifisch" und "Territorien".
- Kombinierte Gruppen. Erzeugt ein alle Gruppen umfassendes Streudiagramm der Werte für die ersten beiden Diskriminanzfunktionen. Wenn nur eine Funktion vorliegt, wird stattdessen ein Histogramm angezeigt.
- Gruppenspezifisch. Erzeugt gruppenspezifische Streudiagramme der Werte für die ersten beiden Diskriminanzfunktionen. Wenn nur eine Funktion vorliegt, werden stattdessen Histogramme angezeigt.
- Territorien. Ein Diagramm der Grenzen, mit denen Fälle auf der Grundlage von Funktionswerten in Gruppen klassifiziert werden. Die Zahlen entsprechen den Gruppen, in die die Fälle klassifiziert wurden. Der Mittelwert jeder Gruppe wird durch einen darin liegenden Stern (*) angezeigt. Dieses Diagramm wird nicht angezeigt, wenn nur eine einzige Diskriminanzfunktion vorliegt.
Auswählen von Optionen für die Klassifikation
Für diese Funktion ist die Option "Statistics Base" erforderlich.
- Wählen Sie in den Menüs Folgendes aus:
- Klicken Sie im Dialogfeld "Diskriminanzanalyse" auf Klassifizieren.