Einlesen von Daten aus einer Datenbank
Daten aus Datenbankquellen können mithilfe des Datenbankassistenten problemlos importiert werden. Jede Datenbank, bei der ODBC-Treiber (Open Database Connectivity) verwendet werden, kann nach der Installation der Treiber direkt eingelesen werden. Auf der Installations-CD befinden sich ODBC-Treiber für viele Datenbankformate. Weitere Treiber können von Drittanbietern bezogen werden. In diesem Beispiel wird Microsoft Access, eine der gängigsten Datenbankanwendungen, behandelt.
Hinweis: Dieses Beispiel bezieht sich ausschließlich auf Microsoft Windows. Außerdem ist ein ODBC-Treiber für Access erforderlich. Der ODBC -Treiber von Microsoft Access funktioniert nur mit der 32-Bit-Version von IBM® SPSS® Statistics. Die Schritte sind auf den anderen Plattformen ähnlich. Es kann jedoch ein ODBC-Treiber eines anderen Anbieters für Access erforderlich sein.
- Wählen Sie in den Menüs Folgendes aus:
Abb. 1. Eingangsanzeige des Datenbankassistenten 
- Wählen Sie in der Liste der Datenquellen die Option MS Access Database aus und klicken Sie dann auf Weiter.
Hinweis: Abhängig von Ihrer Installation werden auf der linken Seite des Assistenten möglicherweise auch OLE DB-Datenquellen angezeigt (nur bei Windows-Betriebssystemen). In diesem Beispiel wird jedoch die Liste der ODBC-Datenquellen verwendet, die auf der rechten Seite angezeigt wird.
- Klicken Sie auf Durchsuchen, um die zu öffnende Access-Datenbank zu suchen.
- Öffnen Sie die Datei demo.mdb. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Beispieldateien .
- Klicken Sie im Anmeldungsdialogfeld auf OK.
Im folgenden Schritt können Sie die zu importierenden Tabellen und Variablen angeben.
Abbildung 2: Schritt "Daten auswählen" 
- Ziehen Sie die gesamte Tabelle Demo in die Liste "Felder in dieser Reihenfolge einlesen".
- Klicken Sie auf Weiter.
Im folgenden Schritt können Sie auswählen, welche Datensätze (Fälle) importiert werden sollen.
Wenn Sie nicht alle Fälle importieren möchten, können Sie ein Subset von Fällen (beispielsweise Männer, die älter sind als 30) oder auch eine Zufallsstichprobe von Fällen aus der Datenquelle importieren. Bei großen Datenquellen soll die Anzahl der Fälle möglicherweise auf eine kleine, repräsentative Auswahl begrenzt werden, um die Verarbeitungszeit zu verkürzen.
- Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
Feldnamen werden für die Erstellung von Variablennamen verwendet. Falls erforderlich, werden die Namen in gültige Variablennamen konvertiert. Die ursprünglichen Feldnamen werden als Variablenbeschriftungen übernommen. Die Variablennamen können vor dem Importieren der Datenbank geändert werden.
Abb. 3 Schritt "Variablen definieren" 
- Klicken Sie im Feld "GENDER" auf die Zelle Als numerisch umcodieren. Durch diese Option werden Zeichenfolgevariablen in ganzzahlige Variablen umgewandelt und der ursprüngliche Wert wird als Wertbeschriftung für die neue Variable beibehalten.
- Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
Die aus Ihren Angaben im Datenbankassistenten erstellte SQL-Anweisung wird im Schritt "Ergebnisse" angezeigt. Diese Anweisung kann sofort ausgeführt oder für die spätere Verwendung in einer Datei gespeichert werden.
- Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Daten zu importieren.
Alle in der Access-Datenbank zum Importieren ausgewählten Daten stehen jetzt im Dateneditor zur Verfügung.