Aktivieren der Integration in Oracle
Um die Integration von IBM® SPSS Modeler in Oracle Data Mining zu ermöglichen, müssen Sie Oracle konfigurieren, eine ODBC-Datenquelle erstellen, im IBM SPSS Modeler-Dialogfeld "Hilfsanwendungen" die Integration aktivieren und die SQL-Generierung und -Optimierung aktivieren.
Konfigurieren von Oracle
Informationen zur Installation und Konfiguration von Oracle Data Mining finden Sie in der Oracle-Dokumentation. Weitere Details finden Sie insbesondere in Oracle Administrator’s Guide.
Erstellen einer ODBC-Datenquelle für Oracle
Um die Verbindung zwischen Oracle und IBM SPSS Modeler zu aktivieren, müssen Sie einen ODBC-Datenquellennamen (DSN) erstellen.
Bevor Sie einen DSN erstellen, sollten Sie grundlegende Kenntnisse über ODBC-Datenquellen und -Treiber sowie über Datenbankunterstützung in IBM SPSS Modeler besitzen.
Wenn Sie mit IBM SPSS Modeler Server im verteilten Modus arbeiten, müssen Sie den DSN auf dem Server-Computer erstellen. Wenn Sie im lokalen (Client-)Modus arbeiten, müssen Sie auf dem Client-Computer einen DSN erstellen.
- Installieren Sie die ODBC-Treiber. Diese Treiber finden Sie auf dem zu dieser Version gehörenden IBM SPSS Data Access Pack-Installationsmedium. Führen Sie die Datei setup.exe aus, um das Installationsprogramm zu starten, und wählen Sie alle relevanten Treiber aus.
Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Treiber zu installieren.
- Erstellen Sie den DSN. Anmerkung: Die Menüfolge ist von der jeweils vorliegenden Windows-Version abhängig.
- Windows XP. Wählen Sie im Menü "Start" die Option Systemsteuerung aus. Doppelklicken Sie auf Verwaltung und dann auf Datenquellen (ODBC).
- Windows Vista. Wählen Sie im Menü "Start" die Option Systemsteuerung und dann Systemwartung aus. Doppelklicken Sie auf Verwaltung, wählen Sie dann Datenquellen (ODBC) aus und klicken Sie auf Öffnen.
- Windows 7. Wählen Sie im Menü "Start" die Option Systemsteuerung, dann System & Sicherheit und anschließend Verwaltung aus. Wählen Sie Datenquellen (ODBC) aus und klicken Sie dann auf Öffnen.
- Wechseln Sie zur Registerkarte System-DSN und klicken Sie auf Hinzufügen.
- Erstellen Sie den DSN.
- Wählen Sie den Treiber SPSS OEM 6.0 Oracle Wire Protocol aus.
- Klicken Sie auf Fertigstellen.
- Geben Sie in der Anzeige "ODBC Oracle Wire Protocol Driver Setup" einen Datenquellennamen Ihrer Wahl, den Hostnamen des Oracle-Servers, die Portnummer für die Verbindung und die SID für die verwendete Oracle-Instanz ein.
Hostnamen, Port und SID finden Sie auf dem Serversystem in der Datei tnsnames.ora, sofern Sie TNS mit einer tnsnames.ora-Datei implementiert haben. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Oracle-Administrator.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Test, um die Verbindung zu testen.
Aktivieren der Oracle Data Mining-Integration in IBM SPSS Modeler
- Wählen Sie in den IBM SPSS Modeler-Menüs Folgendes aus:
- Klicken Sie auf die Registerkarte Oracle.
Oracle-Data-Mining-Integration aktivieren. Aktiviert die Datenbankmodellierungspalette (sofern nicht bereits angezeigt) am unteren Rand des IBM SPSS Modeler-Fensters und fügt die Knoten für die Oracle Data Mining-Algorithmen hinzu.
Oracle-Verbindung. Legen Sie die Oracle ODBC-Datenquelle fest, die bei der Bildung und dem Speichern der Modelle als Standard verwendet wird, und geben Sie einen gültigen Benutzernamen und ein Kennwort ein. Bei den einzelnen Modellierungsknoten und Modellnuggets kann diese Einstellung überschrieben werden.
Hinweis: Die für die Modellierung verwendete Datenbankverbindung kann, muss aber nicht mit der für den Datenzugriff verwendeten übereinstimmen. Sie können beispielsweise einen Stream einsetzen, der auf die Daten einer Oracle-Datenbank zugreift, die Daten für die Bereinigung und sonstige Bearbeitungen in IBM SPSS Modeler herunterlädt und dann zur Modellierung in eine andere Oracle-Datenbank lädt. Alternativ können sich die Originaldaten in einer Flatfile oder einer anderen Oracle-externen Quelle befinden. In diesem Fall müssen sie zur Modellierung in Oracle geladen werden. In allen Fällen werden die Daten automatisch in eine temporäre Tabelle geladen, die in der für die Modellierung verwendeten Datenbank angelegt wird.
Warnen, wenn ein Oracle Data Mining-Modell überschrieben würde. Wählen Sie diese Option aus, um sicherzustellen, dass in der Datenbank gespeicherte Modelle nicht von IBM SPSS Modeler überschrieben werden, ohne dass eine Warnung ausgegeben wird.
Oracle Data Mining-Modelle auflisten. Zeigt die verfügbaren Data-Mining-Modelle an.
Start von Oracle Data Miner aktivieren. (optional) Wenn diese Option aktiviert ist, kann IBM SPSS Modeler die Anwendung Oracle Data Miner starten. Weitere Informationen finden Sie in Oracle Data Miner.
Pfad für ausführbare Datei von Oracle Data Miner. (optional) Gibt den physischen Speicherort der ausführbaren Oracle Data Miner-Datei für Windows an (zum Beispiel C:\odm\bin\odminerw.exe). Oracle Data Miner wird nicht zusammen mit IBM SPSS Modeler installiert. Die korrekte Version muss von der Oracle-Website (http://www.oracle.com/technology/products/bi/odm/odminer.html) heruntergeladen und auf dem Client installiert werden.
Aktivieren der SQL-Generierung und -Optimierung
- Wählen Sie in den IBM SPSS Modeler-Menüs Folgendes aus:
- Klicken Sie im Navigationsbereich auf die Option Optimierung.
- Überzeugen Sie sich, dass die Option SQL generieren aktiviert ist. Diese Einstellung ist für die Datenbankmodellierung erforderlich.
- Wählen Sie SQL-Generierung optimieren und Andere Ausführung optimieren aus. (Diese Einstellungen sind nicht unbedingt erforderlich, werden aber zur Leistungsoptimierung empfohlen.)