SSH-Weiterleitung X11 mit IBM® Spectrum LSF verwenden
Damit X-fähige Anwendungen wie gewünscht funktionieren, muss die X-Verbindung über sshgetunnelt werden. Dies ist die sichere Methode.
Vorbereitende Schritte
- ssh ist auf allen LSF -Hosts (sowohl Übergabe-als auch Ausführungshosts) installiert.
- Der Client-Desktop stellt eine Verbindung zum LSF -Host mit aktivierter ssh X11 -Weiterleitung her.
- Der X-Server ist auf dem lokalen Desktophost installiert.
- Sowohl lokale Desktop-Hosts als auch die LSF -Übergabehosts sind ordnungsgemäß für die ssh X11 -Weiterleitung konfiguriert.
- Die ssh X11 -Weiterleitung funktioniert außerhalb von LSF, d. h., wenn Sie ssh verwenden, um sich am Übergabehost vom Anzeigehost anzumelden, und ssh -X verwenden, um eine X-Anwendung für einen beliebigen Ausführungshost im Cluster zu starten, sollte die X-Anwendung auf dem Anzeigehost angezeigt werden.
- Der Benutzer $HOME/.cshrc, $HOME/.profileund das Job-Script des Benutzers versuchen nicht, die Umgebungsvariable DISPLAYfestzulegen.
Informationen zu dieser Task
Unter X11 (X Window System) kann eine X-fähige Clientanwendung auf einem Host ausgeführt werden, während die zugehörige GUI auf einem anderen Host angezeigt wird, normalerweise in dem Terminal, an dem der Benutzer angemeldet ist.
Traditionell verwenden Sie die hostbasierte Zugriffssteuerung, die vom X-Server bereitgestellt wird, stellen eine Verbindung zu der fernen Maschine über telnet oder rsh her und weisen Clients an, eine Verbindung zum Server herzustellen, indem Sie die Umgebungsvariable DISPLAY festlegen. Diese Methode ist jedoch nicht sicher.
Der Zugriff auf einen LSF -Cluster ist am häufigsten auf sshbeschränkt, wobei telnet und rsh inaktiviert sind. Damit X-fähige Anwendungen wie gewünscht funktionieren, muss die X-Verbindung über sshgetunnelt werden. Dies wird als sichere Methode betrachtet.
In diesem Abschnitt wird ein Standardszenario für einen fernen Benutzer beschrieben, der sich am Cluster anmelden und einen X-fähigen Job über LSFausführen möchte.