Anhang B. Befehlszeilenparameter von InstallShield

InstallShield verwendet die Datei setup.exe als Bootprogramm (Bootstrap-Loader), um den Microsoft Windows Installer-Service aufzurufen. Setup.exe akzeptiert Befehlszeilenparameter, mit denen Sie administrative und nicht überwachte Installationen ausführen sowie weitere administrative Tasks durchführen können. Bei Verwendung des Parameters /v können auch andere Parameter über setup.exe an die Datenbank von Windows Installer (MSI-Paket) übergeben werden. Weitere Informationen zur Verwendung des Parameters /v für die Initialisierungsdateiverarbeitung finden Sie in Installieren von Personal Communications mit Hilfe einer Initialisierungsdatei (Antwortdatei).

Standardmäßig erstellt setup.exe ein ausführliches Installationsprotokoll mit dem Dateinamen pcsinst.log und stellt dieses in den Ordner, der durch die Umgebungsvariable %temp% angegeben wird. Dieses Verhalten wird außer Kraft gesetzt, wenn Befehlszeilenargumente an den Windows Installer unter Verwendung des Parameters /v (wie in Beschreibung der Parameter beschrieben) übergeben werden.

Anmerkung:
Wenn %temp% auf einen nicht vorhandenen Ordner verweist und die Befehlsoption /v nicht zum außer Kraftsetzen der an den Windows Installer übergebenen Standardparameter verwendet wird, schlägt setup.exe fehl.

Setup.exe akzeptiert die in Tabelle 5 aufgeführten Befehlszeilenparameter. Beschreibungen der in der Liste enthaltenen Parameter finden Sie im Abschnitt Beschreibung der Parameter.

Tabelle 5. Befehlszeilenparameter von InstallShield
Parameter Beschreibung
/v Übergibt Parameter an das MSI-Paket.
/s Stellt setup.exe so ein, dass keine Meldungen und Eingabeaufforderungen ausgegeben werden.
/l Gibt die Sprache für die Installation an.
/a Führt eine administrative Installation aus.
/j Führt die Installation im Werbungsmodus aus.
/x Führt die Deinstallation aus.
/f Startet das Installationsprogramm im Fehlerkorrekturmodus.
/w Setup.exe wartet vor dem Beenden der Verarbeitung auf den Abschluss der Installation.
/qn Ein MSI-Parameter von Windows Installer, durch den für alle Komponenten (mit Ausnahme von setup.exe) keine Meldungen und Eingabeaufforderungen mehr ausgegeben werden. Dadurch wird die Stufe für die Benutzerschnittstelle auf Null gesetzt.

Beschreibung der Parameter

Parameter an das MSI-Paket übergeben
/v

Mit dem Befehlszeilenparameter /v können von Windows Installer unterstützte Parameter über setup.exe an das MSI-Paket übergeben werden. Sie können beispielsweise eine ausführliche Protokolldatei erstellen und an einer Position Ihrer Wahl speichern, indem Sie den Parameter /L über setup.exe an das MSI-Paket übergeben. Geben Sie zum Erstellen der Protokolldatei Folgendes ein:

E:\pcomm_pkgs\xxx\setup.exe /v"/L*v\"%temp%\pcsinst.log\"

Dabei gilt Folgendes:

Weitere Informationen zu den unterstützten Befehlszeilenparametern sowie zu speziellen Anwendungsbeispielen finden Sie auf der Website http://www.msdn.microsoft.com.

Anmerkung:
Das Argument /v muss der letzte InstallShield-Parameter in der Befehlszeile sein. Zwar können die von Windows Installer unterstützten Parameter an das MSI-Paket übergeben werden, es dürfen dem Argument /v jedoch keine InstallShield-Befehlszeilenparameter nachgestellt werden.
Setup.exe ohne Überwachung ausführen
/s

Der Befehlszeilenparameter /s verhindert, dass setup.exe bei der Installation einen Statusbalken anzeigt. Wenn die Installation nicht überwacht, also ohne Anzeige von Dialogen ausgeführt werden soll, übergeben Sie den Windows Installer-Befehlszeilenparameter /qn über setup.exe, und verwenden Sie hierbei den Parameter /v. Weitere Optionen der Benutzerschnittstelle für /q finden Sie in der Microsoft-Dokumentation zu Befehlszeilenparametern. Geben zum Ausführen einer nicht überwachten Installation Folgendes ein:

E:\install\xxx\install\pcomm\setup.exe /s /v"/L*v
	\"%temp%\pcsinst.log\" /qn"

Dabei gilt Folgendes:

Im vorliegenden Beispiel wird eine Standardinstallation von Personal Communications auf dem lokalen Festplattenlaufwerk ausgeführt, wobei die Anzeige von Eingabedialogen oder Statusbalken unterdrückt wird. Informationen zu Eigenschaftswerten und den bei einer Standardinstallation ausgewählten Produktkomponenten finden Sie in den Abschnitten Standardinstallation und Auswählen von Komponenten.

Anmerkung:
Sie können eine Initialisierungsdatei an das MSI-Paket übergeben und die Installation ohne Überwachung ausführen, indem Sie die Parameter /s /v /qn im folgenden Befehl verwenden:
E:\install\xxx\install\pcomm\setup.exe /s /v" /L*v
	\"%temp%\pcsinst.log\"
USEINI=\"C:\Personal Communications\pcomm.ini\" /qn"

Hierbei kann xxx abhängig von der installierten PCOMM-Sprache mls, chs, cht oder kor lauten.

Weitere Informationen zur Initialisierungsdateiverarbeitung finden Sie in Installieren von Personal Communications mit Hilfe einer Initialisierungsdatei (Antwortdatei).

Zum Ausführen einer nicht überwachten Installation von einem als Quellenmedium verwendeten Netzserver muss in der Befehlszeile zuerst auf die Installationsposition verwiesen werden; anschließend können Sie die Parameter /s /v /qn verwenden. Weitere Informationen zur Durchführung von administrativen Installationen und Installationen von einem Netzserver finden Sie in Administrative Installation.

Zum Ausführen der nicht überwachten Deinstallation von Personal Communications verwenden Sie den Parameter /s in Verbindung mit dem Parameter /x wie im folgenden Beispiel angegeben:

X:\install\pcomm\setup.exe /s /x

Hierbei gibt X: die Position des Installationsverzeichnisses von Personal Communications an.

Installationssprache angeben
/l

Mit dem Befehlszeilenparameter /l können Sie festlegen, welche Sprache für die Installation verwendet werden soll. Dafür muss die entsprechende Sprachen-ID in Dezimalformat angegeben werden. Eine Auflistung der Sprachen-IDs finden Sie in Anhang C. Für die NLS-Unterstützung verwendete Abkürzungen und Sprachencodes. Um als Installationssprache z. B. Tschechisch festzulegen, geben Sie Folgendes ein:

E:\install\xxx\install\pcomm\setup.exe /l"1029"
Administrative Installation
/a

Bei der administrativen Installation wird ein Ursprungsimage auf dem Netzserver installiert. Dadurch können Benutzer mit Zugriff auf das Netzwerk Personal Communications direkt vom Netzserver installieren.

Werbungsmodus
/j

Der Werbungsmodus ermöglicht Benutzern, einzelne Programmkomponenten von Personal Communications dann zu installieren, wenn diese benötigt werden, anstatt sie direkt im Rahmen des allgemeinen Installationsvorgangs zu installieren. Programmkomponenten, die nachträglich in diesem Modus installiert werden können, werden im System des Benutzers durch Direktaufrufe für die Installation zu einem späteren Zeitpunkt angezeigt.

Deinstallationsmodus
/x

Der Deinstallationsmodus entfernt Personal Communications aus dem System.

Fehlerkorrekturmodus
/f

Durch Starten von setup.exe im Fehlerkorrekturmodus wird die Schlüsseldatei jeder installierten Programmkomponente geprüft. Alle Komponenten und Subkomponenten, die laut Prüfung fehlen, beschädigt sind oder aus einer älteren Version stammen, werden erneut installiert.