Auftragsbezogene Aufträge

Ein auftragsbezogener Auftrag ist ein Auftrag für einen Artikel, der speziell für den betreffenden Auftrag erzeugt oder konfiguriert wird.

Ein Computerhersteller kann beispielsweise kundenspezifische Computerkonfigurationen verkaufen, wobei der Käufer Festplattengröße, Prozessortyp, DVD-Player und andere Hardwareoptionen angeben kann. Der Computerhersteller baut den Computer aus vorhandenen Komponenten zusammen und liefert die Konfiguration aus, die vom Käufer gefordert wurde.

Die Menge für einen Artikel in einem auftragsbezogenen Auftrag kann größer als eins sein. Ein Hemdhersteller kann beispielsweise einen Auftrag für zweitausend blaue Hemden erhalten, auf denen das Firmenlogo des Käufers aufgestickt ist. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen auftragsbezogenen Auftrag.

Bei einem auftragsbezogenen Auftrag sind die Komponenten des gekauften Artikels nicht im Katalog definiert, da der Artikel speziell für den betreffenden Auftrag erstellt wird. Er kann einen DPK-Code (dynamisch-physisches Kit) haben.

Beim Erstellen des Auftrags wird ein DPK-Code (dynamisch-physisches Kit) zugewiesen und die Komponenten, aus denen der Artikel besteht, werden in den Auftragspositionen angegeben. Das Segment wird auf den Schlüssel "Auftragsposition", der Segmenttyp auf "MTO" (für "Made To Order" = Auftragsfertigung) festgelegt.

Bei der Planung des Auftrags werden Sourcing-Regeln für die einzelnen Positionen verwendet und die Planung versucht, einen einzelnen Versandknoten zu finden. Kann kein einzelner Knoten angegeben werden, wird der Artikel in Rückstand genommen.

Die Ereignisabfolge für einen auftragsbezogenen Auftrag sieht folgendermaßen aus:
  1. Komponenten

Bei der Erstellung eines auftragsbezogenen Auftrags wird auch ein Arbeitsauftragsdokument erstellt. Ein Arbeitsauftragsdokument wird verwendet, um eine Reihe von Aktionen zu verwalten, um den kundenspezifischen Auftrag auszuführen.