Zusammenfassung der Steueranweisungen
Die Definition von Nachrichtenformaten, Einheitenformaten, Partitionsgruppen und Operatorsteuertabellen erfolgt mit separaten hierarchischen Gruppen von Definitionsanweisungen.
- Anweisungsgruppe für Nachrichtendefinition
- Wird zur Definition von Nachrichtenformaten verwendet. Sie enthält die folgenden Anweisungen:
- MSG
- Gibt den Anfang einer Nachrichtendefinition an
- LSEITE
- Gibt eine zugehörige Gruppe von Segment-/Felddefinitionen an
- PASSWORD
- Gibt ein oder mehrere Felder an, die als IMS -Kennwort verwendet werden sollen
- SEG
- Gibt ein Nachrichtensegment an
- DO
- Fordert die iterative Verarbeitung der nachfolgenden MFLD-Anweisungen an
- MFLD
- Definiert ein Nachrichtenfeld. Die iterative Verarbeitung von MFLD-Anweisungen kann durch Angabe von DO-und ENDDO-Anweisungen aufgerufen werden. Zur iterativen Verarbeitung wird die Anweisung DO vor den MFLD-Anweisungen und das ENDDO nach den MFLD-Anweisungen platziert.
- ENDDO
- Beendet die iterative Verarbeitung der vorhergehenden MFLD-Anweisungen.
- MSGEND
- Gibt das Ende einer Nachrichtendefinition an
- Anweisungsgruppe für Formatdefinition
- Wird zum Definieren von Einheitenformaten verwendet Sie besteht aus den folgenden Anweisungen:
- FMT
- Gibt den Anfang einer Formatdefinition an
- ENTW
- Gibt den Einheitentyp und die Betriebsoptionen an
- Div
- Gibt das Format als Eingabe und/oder Ausgabe an.
- DSEITE
- Gibt eine Gruppe von Einheitenfeldern an, die einer LPAGE-Gruppe von Nachrichtenfeldern entsprechen
- PSEITE
- Gibt eine Gruppe logisch zusammengehöriger Datensätze an, die gleichzeitig an ein fernes Anwendungsprogramm gesendet werden können
- DO
- Fordert die iterative Verarbeitung der nachfolgenden RCD-oder DFLD-Anweisungen an.
- RCD
- Gibt eine Gruppe zusammengehöriger Einheitenfelder an, die als einzelner Datensatz an ein fernes Anwendungsprogramm gesendet werden.
- DFLDCity in Germany
- Definiert ein Einheitenfeld. Die iterative Verarbeitung von DFLD-Anweisungen kann durch Angabe von DO-und ENDDO-Anweisungen aufgerufen werden. Zur iterativen Verarbeitung wird die Anweisung DO vor den DFLD-Anweisungen und die Anweisung ENDDO nach den DFLD-Anweisungen platziert.
- ENDDO
- Beendet die iterative Verarbeitung der vorherigen RCD-oder DFLD-Anweisungen.
- FMTEND
- Gibt das Ende einer Formatdefinition an.
- Anweisungsgruppe für Partitionsdefinition
- Wird zum Definieren von Partitionsgruppen (Partitionsdeskriptorblöcke) verwendet. Sie besteht aus den folgenden Anweisungen:
- PDBComment
- Gibt den Anfang einer Partitionsgruppendefinition an und ermöglicht die Angabe mehrerer Parameter, die sie beschreiben.
- PD
- Definiert einen Partitionsdeskriptor, der die erforderlichen Parameter zum Beschreiben einer Partition enthält.
- PDBENDE
- Gibt das Ende einer Partitionsgruppendefinition an
- Anweisungsgruppe für Tabellendefinition
- wird zum Definieren von Operatorsteuertabellen verwendet. Sie enthält die folgenden Anweisungen:
- TABELLE
- Gibt den Anfang einer Tabellendefinition an
- IF
- Definiert einen bedingten Test und eine resultierende Aktion.
- TABELLENENDE
- Gibt das Ende einer Tabellendefinition an
- Kompilierungsanweisungen
- Werden für Variablenfunktionen verwendet Kompilierungsanweisungen, die vom Dienstprogramm MFS Language unterstützt werden, sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:
- ALPHA
- Definiert eine Gruppe von Zeichen, die als alphabetisch zu betrachten sind, um Feldnamen und Literale zu definieren
- COPY
- Kopiert ein Member der partitionierten Datei, die durch die DD-Anweisung SYSLIB dargestellt wird, in den Eingabedatenstrom des Vorprozessors.
- DO
- Fordert eine iterative Verarbeitung von MFLD-oder DFLD-Definitionsanweisungen an.
- EJECT
- Gibt die SYSPRINT-Liste auf die nächste Seite aus.
- ENDE
- Definiert das Ende der Daten für die SYSIN-Verarbeitung
- ENDDO
- Beendet die iterative Verarbeitung von MFLD-, RCD-oder DFLD-Definitionsanweisungen.
- EQU
- Setzt ein Symbol mit einer Zahl, einer alphanumerischen Kennung oder einem Literal gleich.
- Steuert SYSPRINT-Optionen.
- Erneut scannen
- Steuert die EQU-Verarbeitung.
- BEREICH
- Überspringt Zeilen in der SYSPRINT-Liste.
- Stack
- Beschreibt einen oder mehrere SYSIN-oder SYSLIB-Datensätze, die zur Wiederverwendung im Hauptspeicher aufbewahrt werden sollen.
- TITEL
- Stellt einen Titel für die SYSPRINT-Liste bereit
- UNSTACK (Unstack)
- Ruft zuvor gestapelte SYSIN-oder SYSLIB-Datensätze ab.
Kompilierungsanweisungen werden an logischen Punkten in der Folge von Steueranweisungen eingefügt. Beispiel: TITLE könnte an erster Stelle stehen und EJECT könnte vor jeder MSG-, FMT-oder TABLE-Anweisung stehen.