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Automatische Konfiguration aus einem MQSC-Script beim Start
Sie können Ihren Warteschlangenmanager so konfigurieren, dass er den Inhalt eines MQSC-Scripts oder einer Gruppe von MQSC-Scripts bei jedem Start des Warteschlangenmanagers automatisch anwendet.
Durch die Verwendung dieser Funktion kann eine Konfiguration geändert und beim nächsten Warteschlangenmanagerneustart automatisch wiederholt werden. Wenn sich das Script oder die Scripts beispielsweise in einem angehängten Laufwerk befinden, kann eine zentrale Konfiguration verwendet werden, bei der die neueste Version beim Start für jeden Warteschlangenmanager angewendet wird.
Wenn Sie beispielsweise sicherstellen möchten, dass alle Warteschlangenmanagern in einem Uniform-Cluster die gleichen Definitionen enthalten, können Sie eine einzelne Konfigurationsgruppe verwenden, in der diese alle angewendet werden. Ein Beispiel dafür finden Sie unter Neuen Uniform-Cluster erstellen.
Vorbereitungen
- Ein einzelnes Script, um eine Textdatei mithilfe von MQSC-Befehlen zu erstellen.
- Eine Gruppe von MQSC-Scripts,
- um ein Verzeichnis anzugeben, in dem die Konfigurationen vorhanden sein sollen
- Erstellen Sie in diesem Verzeichnis Dateien mit der Erweiterung .mqsc, z. B. queues.mqsc.
Da dieses Script bei jedem Start eines Warteschlangenmanagers erneut angewendet wird, ist es wichtig, dass die Befehle wiederholt werden können. Ein DEFINE-Befehl muss beispielsweise die Zeichenfolge REPLACE enthalten, da der Befehl andernfalls beim zweiten Warteschlangenmanagerstart als Fehler angezeigt wird, da das Objekt bereits vorhanden ist.
Beachten Sie, dass jede Zeile in einem MQSC-Script mit dem Präfix * als Kommentar verarbeitet wird.
Automatische Konfiguration von MQSC-Scripts aktivieren
Sie können einen neuen Warteschlangenmanager konfigurieren, indem Sie das Flag -ic für den Befehl crtmqm verwenden und auf eine bestimmte Datei oder ein bestimmtes Verzeichnis verweisen. Der angegebener Wert wird in der Datei qm.ini in der Zeilengruppe 'AutoConfig' als Attribut MQSCConfig gespeichert.
AutoConfig:
MQSCConfig=C:\mq_configuration\uniclus.mqsc
Wie funktioniert die automatische Konfiguration?
Beim Start des Warteschlangenmanagers wird die durch das AutoConfig Zeilengruppenattribut MQSCConfig angegebene Konfiguration durch die runmqsc -Validierung übergeben, um eine gültige Syntax sicherzustellen, und anschließend in der Datenbaumstruktur des Warteschlangenmanagers im Verzeichnis autocfg als einzelne Datei cached.mqscgespeichert.
Wenn mehrere Dateien aus einem Verzeichnis verarbeitet werden, geschieht dies in alphabetische Reihenfolge, und wenn ein MQSC-Befehl zum Beenden oder Abbrechen des Vorgangs enthalten ist, werden die restlichen Inhalte dieser Datei übersprungen.
Wenn beim ersten Start des Warteschlangenmanagers die Datei oder das Verzeichnis nicht gelesen werden können oder eine Datei mit einer ungültigen MQSC-Syntax vorhanden ist, wird verhindert, dass der Warteschlangenmanager starten kann, und es wird eine entsprechende Fehlernachricht in die Konsole und in das Fehlerprotokoll des Warteschlangenmanagers geschrieben.
Wenn die Datei oder das Verzeichnis, auf die bzw. auf das verwiesen wird, bei nachfolgenden Neustarts nicht lesbar ist oder eine ungültige MQSC-Syntax enthält, wird die zuvor zwischengespeicherte Datei verwendet und es wird eine Nachricht in das Fehlerprotokoll des Warteschlangenmanagers geschrieben, in der dies angezeigt wird.
An dem Punkt, an dem der Inhalt der Datei cached.mqsc auf den Warteschlangenmanager angewendet wird, wenn alle MQSC-Befehle angewendet wurden, ist der Warteschlangenmanager für Anwendungen aktiviert, um eine Verbindung herzustellen. Das Protokoll runmqsc der Konfiguration, die angewendet wird, wird im Fehlerverzeichnis des Warteschlangenmanagers in einer Datei mit der Bezeichnung autocfgmqsc.LOG gespeichert.
Außerdem werden alle MQSC-Befehle, die nicht erfolgreich abgeschlossen werden, im Fehlerprotokoll des Warteschlangenmanagers protokolliert und zeigen an, warum der Befehl fehlgeschlagen ist.