Mithilfe der Informationen in diesem Abschnitt können Sie ein DIMM installieren.
Informationen zu diesem Vorgang
Nach dem
Installieren oder Entfernen eines DIMM müssen Sie die neuen Konfigurationsdaten mithilfe
des Konfigurationsdienstprogramms ändern und speichern. Wenn Sie den Knoten einschalten, wird eine Nachricht angezeigt, dass die Hauptspeicherkonfiguration geändert wurde. Starten Sie das Konfigurationsdienstprogramm und wählen Sie die Option Save Settings aus, um die Änderungen zu speichern.
Wenn Sie ein DIMM aufgrund eines DIMM-Fehlers installieren, dann müssen Sie das DIMM möglicherweise erneut aktivieren. Gehen Sie wie folgt vor, um das DIMM erneut zu aktivieren:
- Überprüfen Sie, ob die Menge des installierten Speichers der Menge entspricht, die vom Betriebssystem erwartet wird, indem Sie beim Starten des Rechenknotens auf die Anzeige auf dem Monitor achten. Alternativ können Sie hierfür auch den CMM-Befehl sol verwenden.
Weitere Informationen zum CMM-Befehl sol finden Sie im Abschnitt zum Befehl "sol".
Sie können ebenfalls über die IBM Flex System Manager-Verwaltungssoftware-Webschnittstelle überprüfen, ob die Menge des installierten Speichers der erwarteten Speichermenge entspricht.
- Führen Sie das Konfigurationsdienstprogramm aus, um die DIMMs erneut zu aktivieren.
Der Verwaltungsknoten verfügt über insgesamt 24 DIMM-Steckplätze (Direct Inline Memory Module). Der Verwaltungsknoten unterstützt LP (Low Profile) DDR3 DIMMs mit Fehlerkorrekturcode (Error Code Correction, ECC) und einer Kapazität von 2 GB, 4 GB, 8 GB und 16 GB.
In der folgenden Abbildung sind die Komponenten der Systemplatine einschließlich der DIMM-Steckplätze dargestellt.
Der interne Speicherzugriff erfolgt über acht Kanäle (vier Kanäle für jeden Mikroprozessor). Jeder Kanal enthält drei DIMM-Steckplätze. Jeder Kanal kann maximal acht Speicherbänke aufweisen. In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Kanäle und die zugehörigen DIMM-Steckplätze aufgelistet.
Tabelle 1. Speicherkanalkonfiguration| Mikroprozessor |
Speicherkanal |
DIMM-Steckplätze |
| Mikroprozessor 1 |
Kanal B |
4, 5 und 6 |
| Kanal A |
1, 2 und 3 |
| Kanal C |
7, 8 und 9 |
| Kanal D |
10, 11 und 12 |
| Mikroprozessor 2 |
Kanal H |
22, 23 und 24 |
| Kanal G |
19, 20 und 21 |
| Kanal E |
13, 14 und 15 |
| Kanal F |
16, 17 und 18 |
Abhängig vom Speichermodus, der im Konfigurationsdienstprogramm festgelegt wurde, können in einem Rechenknoten mit einem Prozessor mindestens 2 GB und höchstens 192 GB Systemspeicher in einem Rechenknoten mit einem Mikroprozessor unterstützt werden. Wenn zwei Mikroprozessoren installiert sind, kann der Rechenknoten mindestens 2 GB und höchstens 384 GB Systemspeicher unterstützen.
Die folgenden Anmerkungen enthalten Informationen, die Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie Speicher installieren:
- RDIMMs und LRDIMMs dürfen in demselben Rechenknoten nicht kombiniert verwendet werden.
- Es werden insgesamt acht Speicherbänke für jeden Kanal unterstützt.
- Wenn ein DIMM mit vier Speicherbänken installiert wird, installieren Sie es in den Steckplatz am Ende des Speicherkanals.
- Wenn ein Kanal mindestens ein DIMM mit vier Speicherbänken aufweist, werden nur zwei DIMMs pro Kanal unterstützt.
Es gibt drei Speichermodi:
- Modus mit unabhängigen Kanälen: Der Modus mit unabhängigen Kanälen ermöglicht maximal 192 GB verfügbaren Speicher bei einem installierten Mikroprozessor und 384 GB verfügbaren Speicher bei zwei installierten Mikroprozessoren (bei Verwendung von 16 GB-DIMMs).
- Speicherbank-Zusatzspeichermodus: Im Speicherbank-Zusatzspeichermodus dient eine DIMM-Speicherbank als Zusatzspeicher für die anderen Speicherbänke desselben Kanals. Die Zusatzspeicherbank wird als Reserve und nicht als aktiver Speicher verwendet. Die Zusatzspeicherbank muss im Vergleich zu allen anderen DIMM-Speicherbänken desselben Kanals eine identische oder eine größere Speicherkapazität aufweisen. Nach dem Überschreiten eines Fehlerschwellenwerts werden die Inhalte dieser Speicherbank in die Zusatzspeicherbank kopiert.
Die fehlerhafte DIMM-Speicherbank wird offline und die Zusatzspeicherbank online gestellt. Die Zusatzspeicherbank wird anstelle der fehlerhaften Speicherbank als aktiver Speicher verwendet.
Die folgenden Anmerkungen beschreiben zusätzliche Informationen, die beim Auswählen des Speicherbank-Zusatzspeichermodus berücksichtigt werden müssen:
- Der Speicherbankzusatzspeicher für einen Kanal ist vom Zusatzspeicher aller anderen Kanäle unabhängig.
- Sie können den Status der DIMM-Speicherbänke mithilfe des Konfigurationsdienstprogramms ermitteln.
- Gespiegelter Kanalmodus: Im gespiegelten Kanalmodus wird der Speicher in Paaren installiert. Jedes DIMM eines Paares muss hinsichtlich Kapazität, Typ und Speicherbankanzahl identisch sein. Die Kanäle werden in Paaren gruppiert, wobei jeder Kanal dieselben Daten empfängt. Ein Kanal wird als Backup des anderen Kanals verwendet und somit wird eine Redundanz bereitgestellt. Die Speicherinhalte in Kanal B werden in Kanal C kopiert und die Speicherinhalte in Kanal A werden in Kanal D kopiert. Der effektive Speicher, der dem System zur Verfügung steht, entspricht nur der Hälfte des tatsächlich installierten Speichers.
Die Mindestvoraussetzung ist ein DIMM für jeden Mikroprozessor.
Installieren Sie die DIMMs in Vierergruppen, damit Sie den Speicher auf alle Kanäle gleichmäßig aufteilen können, um eine optimale Leistung zu erreichen. Wenn zwei Mikroprozessoren installiert sind, verteilen Sie den Speicher gleichmäßig auf alle Kanäle und zwischen den Mikroprozessoren. Installieren Sie die DIMMs für den Modus mit unabhängigen Kanälen und den Speicherbank-Zusatzspeichermodus in der Reihenfolge, die in der folgenden Tabelle angegeben ist.
Tabelle 2. DIMM-Bestückungsreihenfolge für den Modus mit unabhängigen Kanälen und den Speicherbank-Zusatzspeichermodus| Ein installierter Mikroprozessor |
Zwei installierte Mikroprozessoren |
| DIMM-Steckplätze 4, 1, 9, 12, 2, 5, 8, 11, 3, 6, 7 und 10 |
DIMM-Steckplätze 4, 1, 13, 16, 9, 12, 21, 24, 2, 5, 14, 17, 8, 11, 20, 23, 3, 6, 15, 18, 7, 10, 19 und 22 |
Installieren Sie die DIMMs für den gespiegelten Kanalmodus in der Reihenfolge, die in der folgenden Tabelle angegeben ist.
Tabelle 3. DIMM-Bestückungsreihenfolge für den gespiegelten Kanalmodus| DIMM-Paar |
Ein installierter Mikroprozessor |
Zwei installierte Mikroprozessoren |
DIMMs pro Kanal |
| 1 |
4 und 11 |
4 und 11 |
1 |
| 2 |
9 und 121 |
13 und 161 |
| 3 |
2 und 51 |
9 und 121 |
| 4 |
8 und 11 |
21 und 241 |
| 5 |
3 und 61 |
2 und 51 |
2 |
| 6 |
7 und 101 |
14 und 171 |
| 7 |
Keine(r) |
8 und 111 |
| 8 |
Keine(r) |
20 und 231 |
| 9 |
Keine(r) |
3 und 61 |
3 |
| 10 |
Keine(r) |
15 und 181 |
| 11 |
Keine(r) |
7 und 101 |
| 12 |
Keine(r) |
19 und 221 |
- Beim gespiegelten Kanalmodus muss das DIMM-Paar hinsichtlich Größe, Typ und Speicherbankanzahl identisch sein.
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