CARMA

CARMA (Common Access Repository Manager) wird für den Zugriff auf einen hostbasierten Software Configuration Manager (SCM)
verwendet, beispielsweise CA Endevor® SCM. Abbildung 1 zeigt eine schematische Übersicht darüber, wie ein Developer for z/OS® -Client auf jeden unterstützten hostbasierten Software Configuration Manager (SCM) zugreifen kann.
- Der Client verwendet ein CARMA-Plug-in (Common Access Repository Manager).
- Das CARMA-Plug-in kommuniziert mit dem CARMA-Miner, der als benutzerspezifischer Thread im RSE-Thread-Pool (RSEDx) aktiv ist. Diese Kommunikation erfolgt über eine vorhandene RSE-Verbindung.
- Wenn der Client Zugriff auf einen SCM anfordert, bindet der CARMA-Miner an einen TCP/IP-Port und startet einen benutzerspezifischen CARMA-Server mit der Portnummer als Startargument. Der CARMA-Server stellt dann eine Verbindung zu diesem Port her und verwendet den Pfad für die Kommunikation mit dem Client. Beachten Sie, dass hostbasierte SCMs Einzelbenutzeradressräume erwarten, um auf ihre Services zuzugreifen; hierfür muss CARMA pro Benutzer einen CARMA-Server starten. Es ist nicht möglich, nur einen Server zu erstellen, der mehrere Benutzer unterstützt.
- Der CARMA-Server lädt den Repository Access Manager (RAM), der den angeforderten SCM unterstützt.
- Der RAM bearbeitet die technischen Details der Interaktion mit dem spezifischen SCM und stellt eine gemeinsame Schnittstelle für den Client dar.