Nicht wiederverwendbare Unterprozesse modellieren

Ein Unterprozess ist eine logische Sammlung von Aktivitäten, die nur innerhalb des übergeordneten Prozesses existiert. Durch Gruppieren der zusammengehörigen Prozesselemente in einem Unterprozess lässt sich die Ansicht des Prozesses vereinfachen. Die Komplexität der einzelnen Schritte und ihre Details werden von einem Unterprozess so lange ausgeblendet, bis die Unterprozessaktivität geöffnet wird.

Informationen zu dieser Task

Erstellen Sie einen Unterprozess, um logisch verbundene Schritte in einen Prozess einzubinden und diesen so besser verwalten zu können. Beispielsweise können Sie einen Unterprozess erstellen, der die Fehlerbehandlungslogik enthält.

Vorgehensweise

  1. Öffnen Sie den übergeordneten Prozess.
  2. Fügen Sie auf der Seite 'Definition' einen Unterprozess in das Diagramm ein und geben Sie dem Unterprozess einen Namen.
    Hinweis: Verantwortlichkeitsbereiche, die Sie Ihrem Unterprozess hinzufügen, sind unabhängig. Sie sind nicht Teil der Verantwortlichkeitsbereiche, die im übergeordneten Prozess enthalten sind.
  3. Doppelklicken Sie auf die Unterprozessaktivität, um den Unterprozess zu öffnen und das Diagramm zu modellieren.
  4. Unterprozesse verfügen über Zugriff auf alle im übergeordneten Prozess definierten Variablen. Es ist keine Datenzuordnung für die Übergabe von Daten in den oder aus dem Unterprozess erforderlich. Sie können jedoch Variablen deklarieren, die ausschließlich dem Unterprozess (und den gegebenenfalls in ihm enthaltenen Unterprozessen) zur Verfügung stehen. Siehe Unterprozessdaten modellieren.
  5. Wie auch bei anderen Aktivitäten können Sie den Unterprozess so konfigurieren, dass alle Schritte des Unterprozesses mehrmals ausgeführt werden. Wählen Sie die Unterprozessaktivität im übergeordneten Prozess aus und konfigurieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Wiederholungsverhalten.
  6. Klicken Sie auf Speichern oder Bearbeitung beenden.