Integration mit einem ECM-System oder einem BPM -Dokumentspeicher

Verwenden Sie einen Dienst, damit ein in IBM® Process Designer entwickelter Geschäftsprozess mit einem ECM-System (ECM-Enterprise Content Management) oder einem BPM -Dokumentspeicherarbeiten kann.

Vorbereitende Schritte

Wenn Sie mit einem externen ECM-System arbeiten, sollten Sie Ihre ECM-Server (Enterprise Content Management) zu Ihrer Prozessanwendung hinzugefügt haben (siehe Enterprise Content Management-Server hinzufügen). Sie müssen Ihren Server nicht für die Arbeit mit einem der integrierten Speicher definieren, wie z. B. dem verwalteten BPM -Speicher, dem BPM -Content Store, dem BPM -Dokumentspeicherund dem BPM -Zielspeicher.

Sie müssen das Content Management-Toolkit (SYSCM) zu den Abhängigkeiten hinzufügen, falls dies noch nicht geschehen ist, da Zugriff auf die ECM-Typen erforderlich ist. Um diese Toolkitabhängigkeit hinzuzufügen, wählen Sie + neben TOOLKITSaus. Wählen Sie im Menü Abhängigkeit hinzufügen die erforderliche Version des Content Management-Toolkits aus.

Informationen zu dieser Task

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Service zu erstellen, der mit einem ECM-System oder einem BPM -Dokumentspeicherintegriert wird:

Vorgehensweise

  1. Erstellen Sie einen Service, der einen Schritt Inhaltsintegration enthält:
    • Klicken Sie in Process Designerauf Services und erstellen Sie einen Service-Flow.
    • Um einen Heritage-Benutzerservice in Process Designerzu erstellen, klicken Sie auf Benutzerschnittstelle > Heritage-Benutzerservice.
    • Wählen Sie im Desktop- Process Designereinen Service aus dem Bibliotheksbereich aus, der Schritte zur Inhaltsintegration unterstützt. Die folgenden Services enthalten einen Schritt für Inhaltsintegration.
      • Klicken Sie auf + neben Implementierungund wählen Sie Integrationsservice aus.
      • Klicken Sie neben Benutzerschnittstelleauf + und wählen Sie Ajax Serviceaus.
      • Klicken Sie auf + neben Benutzerschnittstelleund wählen Sie Heritage-Benutzerserviceaus.

      Geben Sie einen Namen für den Service ein und klicken Sie auf Fertigstellen. Der Editor wird mit der Ansicht Diagramm im Fokus angezeigt.

  2. Fügen Sie einen Schritt Inhaltsintegration zum Erstellungsbereich hinzu und geben Sie einen aussagekräftigen Namen dafür an.
  3. Klicken Sie unter Eigenschaftenauf Implementierung. Unter Enterprise Content Management Serverist < Datenzuordnung verwenden > die Standardauswahl im Feld Server . Dies bedeutet, dass im Abschnitt Datenzuordnung die Eingabezuordnung Servername aktiviert ist und bearbeitet werden kann. Sie können mithilfe einer Variablen in diesem Feld einen Servernamen übergeben.

    Alternativ können Sie im Feld Server einen der folgenden Servertypen auswählen.

    • Verwalteter BPM-Speicher
    • BPM Content Store (veraltet)
    • BPM-Dokumenspeicher
    • BPM-Zielspeicher
    • Name eines ECM-Servers

    Wenn Sie den Namen eines ECM-Servers auswählen möchten, jedoch keine ECM-Server zum Auswählen verfügbar sind, können Sie im Editor für Prozessanwendungseinstellungen einen Server hinzufügen. Siehe Enterprise Content Management-Server hinzufügen.

  4. Wählen Sie unter Inhaltsoperationeine entsprechende ECM-Operation aus. Siehe Abgehende Operationen für externe ECM-Systeme und BPM -Speicher.
  5. Klicken Sie auf Datenzuordnung. In diesem Abschnitt können Sie die Zuordnung zwischen den Variablen für die Eingabe und für die Ausgabe erstellen. Diese Variablen müssen erstellt werden. Sie können die Variablen manuell selbst erstellen oder die Funktion für automatische Zuordnung verwenden. Die Funktion für automatische Zuordnung erstellt private Variablen für die Geschäftsobjekte, die von dem von Ihnen erstellten Service verwendet werden. Um diese privaten Variablen zu erstellen, klicken Sie auf das Symbol für die automatische Zuordnung Funktion für automatische Zuordnung.
    Die Zuordnungsstruktur für jede Operation wird im Abschnitt Datenzuordnung in Enterprise Content Management-Operationenerläutert.
    Hinweis: Damit die Funktion für automatische Zuordnung verwendet werden kann, müssen Sie sich in der Desktopversion von Process Designerbefinden.
  6. Klicken Sie auf Speichern oder auf Bearbeitung beenden.
    Details zur Deklaration von Variablen für die clientseitigen menschlichen Dienste finden Sie unter Deklaration von Variablen

Nächste Schritte

Wie bei jedem Service sollten Sie Fehler, die von einem Schritt der Inhaltsintegration ausgelöst werden, auch hier durch Fehlerereignisse abfangen und behandeln. Ein Schritt der Inhaltsintegration löst möglicherweise einen Fehler mit dem Fehlercode ECMError und dem Fehlerdatentyp ECMError aus. Siehe Fehlerbehandlung in Services.