Katalogisieren eines TCP/IP-Knotens von einem Client aus mithilfe des CLP

Durch das Katalogisieren eines TCP/IP-Knotens wird dem Data Server Client Knotenverzeichnis ein Eintrag hinzugefügt, der den Remote-Knoten beschreibt. Dieser Eintrag gibt den ausgewählten Aliasnamen (knotenname), den Hostnamen (hostname) (oder die IP-Adresse (ip-adresse)) und den Servicenamen (svcename) (oder die Portnummer (portnummer)) an, die der Client für den Zugriff auf den fernen Host verwendet.

Vorbereitende Schritte

Sie benötigen Systemadministratorberechtigung (SYSADM) oder Systemsteuerungsberechtigung (SYSCTRL), oder für die Option catalog_noauth muss ON definiert werden. Das Katalogisieren eines Knotens ist mit Rootberechtigung nicht möglich.

Prozedur

Gehen Sie wie folgt vor, um einen TCP/IP-Knoten zu katalogisieren:

  1. Melden Sie sich am System als Benutzer mit der Berechtigung SYSADM (Systemverwaltung) oder SYSCTRL (Systemsteuerung) an.
  2. Wenn Sie einen Linux® - oder UNIX-Client verwenden, richten Sie die Instanzumgebung ein.
    Führen Sie das Startscript wie folgt aus:
    Für Bash-, Bourne- oder Korn-Shell
       . INSTHOME/sqllib/db2profile
    Für C-Shell
       source INSTHOME/sqllib/db2cshrc
    Dabei steht INSTHOME für das Ausgangsverzeichnis der Instanz.
  3. Starten Sie den Db2® Befehlszeilenprozessor. Unter Windows geben Sie den db2cmd Befehl in einer Eingabeaufforderung ein. Unter Linux oder UNIX geben Sie den db2 Befehl über die Eingabeaufforderung ein.
  4. Katalogisieren Sie den Knoten, indem Sie die folgenden Befehle über den Befehlszeilenprozessor eingeben:
    db2 => catalog tcpip node node_name remote hostname|ip_address
      server service_name|port_number [remote_instance instance_name]
      [system system_name] [ostype os_type]
    
    db2 => terminate
    Dabei gilt Folgendes:
    • knotenname stellt einen lokalen Kurznamen dar, den Sie für den Computer festlegen können, auf dem sich die zu katalogisierende Datenbank befindet.
    • remote_instance stellt den Namen der Serverinstanz dar, auf der sich die Datenbank befindet.
    • systemname stellt den DB2-Systemnamen dar, der den Server identifiziert.
    • betriebssystemtyp stellt den Betriebssystemtyp des Servers dar.
    Hinweis:
    1. Der Befehl terminate ist erforderlich, um den Verzeichniscache zu aktualisieren.
    2. remote_instance, system und ostype sind zwar optional, müssen jedoch von Benutzern, die die DB2-Tools verwenden möchten, angegeben werden.
    3. Der auf dem Client verwendete Servicename (servicename) muss nicht mit dem Servicenamen auf dem Server identisch sein. Die Portnummern, die den Namen zugeordnet sind, müssen jedoch übereinstimmen.
    4. Obwohl hier nicht gezeigt, bietet der catalog tcpip node Befehl die Möglichkeit, die IP-Version explizit anzugeben, nämlich IPv4 oder IPv6.

Beispiel

Um einen Knoten zu katalogisieren, den Sie auf einem Remote-Server myserver.ibm.com mit db2node der Portnummer 50000 aufrufen möchten, geben Sie Folgendes in die db2 Eingabeaufforderung ein:
db2 => catalog tcpip node db2node remote myserver server 50000
DB20000I  The CATALOG TCPIP NODE command completed successfully.
DB21056W  Directory changes may not be effective until the directory cache is
refreshed.

db2 => terminate
DB20000I  The TERMINATE command completed successfully.