Befehl "pdisable"

Zweck

Inaktiviert Anmeldeports.

Syntax

pdisable [ -a ] [ Gerät ]

Beschreibung

Der Befehl pdisable inaktiviert einen bestimmten Port, auch wenn ein Benutzer an diesem Port angemeldet ist. Das System inaktiviert einen Port, indem es einen Eintrag in der Datei /etc/inittab aktualisiert und anschließend ein Signal an den init-Prozess sendet. Wenn der init-Prozess das Signal empfängt und den aktualisierten Statuseintrag liest, wird die entsprechende Maßnahme ausgeführt.

Verwenden Sie den Parameter Einheit, um die Ports anzugeben, die inaktiviert werden sollen. Zu den gültigen Werten gehören:

  • Ein vollständiger Gerätename, z. B. das Gerät /dev/tty1
  • Ein einfacher Gerätename, z. B. tty1
  • Eine Zahl (z. B. 1, um das Gerät /dev/tty1 anzugeben).

Wenn Sie keinen Parameter Einheit angeben, berichtet der Befehl pdisable die Namen der derzeit in seiner Gruppe inaktivierten Ports.

Hinweis: Sie müssen über Root-Benutzerrechte verfügen, um diesen Befehl auszuführen.

Markierung

Element Beschreibung
-A Inaktiviert alle derzeit aktivierten Ports.

Sicherheit

Achtung RBAC-Benutzer und vertrauenswürdige AIX®: Dieser Befehl kann privilegierte Operationen durchführen. Privilegierte Operationen können nur von privilegierten Benutzern ausgeführt werden. Weitere Informationen zu Berechtigungen und Autorisierungen finden Sie im Abschnitt "Privileged Command Database" in der Veröffentlichung Security. Eine Liste der Privilegien und Berechtigungen für diesen Befehl finden Sie in den Beschreibungen des Befehls lssecattr und des Unterbefehls getcmdattr.

Beispiele

  1. Um die Namen aller derzeit deaktivierten Ports anzuzeigen, geben Sie ein:
    pdisable
  2. Um alle Ports zu deaktivieren, die aktiviert sind, auch wenn Benutzer angemeldet sind, geben Sie ein:
    pdisable -a
  3. Um die an den Anschluss /dev/tty8 angeschlossene Arbeitsstation zu deaktivieren, geben Sie ein:
    pdisable tty8

Dateien

Element Beschreibung
/etc/locks Enthält Sperrdateien für die Befehle pshare und delay.
/usr/sbin/pdisable Enthält den Befehl pdisable.