Virtuelle Dateisysteme
Die Schnittstelle des virtuellen Dateisystems (Virtual File System, VFS), auch als Schnittstelle für virtuelle Knoten bezeichnet, stellt eine Brücke zwischen dem physischen und dem logischen Dateisystem dar. In den folgenden Informationen werden die Schnittstelle des virtuellen Dateisystems, seine Datenstrukturen und seine Headerdateien sowie die Konfiguration eines virtuellen Dateisystems erläutert.
Das Dateisystem enthält zwei wesentliche Komponenten:
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Logisches Dateisystem | Stellt Unterstützung für die Systemaufrufschnittstelle zur Verfügung. |
| Physisches Dateisystem | Verwaltet die permanente Speicherung von Daten. |
Die Schnittstelle zwischen dem physischen und dem logischen Dateisystem ist Schnittstelle des virtuellen Dateisystems. Diese Schnittstelle ermöglicht die Unterstützung mehrerer gleichzeitig ablaufender Instanzen von physischen Dateisystemen, die jeweils als Dateisystemimplementierung bezeichnet werden. Die Dateisystemimplementierung kann das Speichern der Dateidaten auf dem lokalen Knoten oder auf einem fernen Knoten unterstützen. Weitere Informationen zur Schnittstelle des virtuellen Dateisystems finden Sie unter Informationen zur Schnittstelle des virtuellen Dateisystems.
Die Schnittstelle des virtuellen Dateisystems wird normalerweise als V-Knoten -Schnittstelle bezeichnet. Die v-node-Struktur ist das Schlüsselelement für die Kommunikation zwischen dem virtuellen Dateisystem und den Schichten, die es aufrufen. Weitere Informationen zu V-Knoten finden Sie unter Informationen zu virtuellen Knoten (V-Knoten).
Sowohl das virtuelle als auch das logische Dateisystem sind auf allen Plattformen dieser Betriebssystemfamilie vorhanden.