Muster für virtuelle Systeme (klassisch) implementieren

Sie können Muster für virtuelle Systeme (klassisch) implementieren, um sie in einer Cloudgruppe auszuführen.

Vorbereitungen

Konfigurieren Sie das Muster für virtuelle Systeme (klassisch)einschließlich der erweiterten Konfiguration und stellen Sie sicher, dass es für die Implementierung bereit ist. Weitere Informationen zum Ändern von Mustern für virtuelle Systeme und Konfigurieren erweiterter Optionen finden Sie unter den zugehörigen Links.

Scriptpakete, die in Ihrem Muster für virtuelle Systeme (klassisch) enthalten sind, können Lizenzvereinbarungen enthalten, die Sie akzeptieren müssen, bevor Sie das Muster implementieren. Weitere Informationen zum Akzeptieren von Lizenzvereinbarungen finden Sie unter den zugehörigen Links.

Informationen zu dieser Task

Sie können Muster für virtuelle Systeme (klassisch) für Tests oder für die Produktion als Entwurf oder festgeschrieben implementieren. Die erforderliche Zeit für die Implementierung eines virtuellen Systems ist von mehreren Faktoren abhängig, wie z. B. der Größe der einzelnen Komponenten des Musters für virtuelle Systeme und den gegenseitigen Abhängigkeiten der einzelnen Komponenten in der Musterdefinition, der Netzauslastung, der Speicherbelegung und der Bereitstellungsgeschwindigkeit der virtuellen Maschine in der Cloudinfrastruktur.

Wenn Sie in den Systemeinstellungen eine E-Mail-Adresse konfiguriert haben, wird eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet, wenn ein Muster für virtuelle Systeme (klassisch) erfolgreich implementiert wurde. Weitere Informationen zur Konfiguration der E-Mail-Zustellung finden Sie unter Zugehörige Tasks.

Hinweis: Konnektivitätsprobleme mit dem DNS-Server können zu erhöhten Implementierungszeiten oder zu fehlgeschlagenen Implementierungen führen. Der Netzadministrator für das Zielnetz muss die Routing-Tabellen des DNS-Servers überprüfen, um sicherzustellen, dass der Server die Netzadressen des Systems auflösen kann.

Vorgehensweise

  1. Klicken Sie auf Muster > Muster für virtuelle Systeme (klassisch).
  2. Wählen Sie ein Muster für virtuelle Systeme (klassisch)aus.
  3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Symbol Implementieren .
    Wenn Ihr Muster für virtuelle Systeme (klassisch) Scriptpakete mit Lizenzvereinbarungen enthält, die noch nicht akzeptiert wurden, ist das Symbol Implementieren nicht verfügbar. Stellen Sie sicher, dass alle Lizenzvereinbarungen in den Scriptpaketen akzeptiert werden, bevor Sie versuchen, ein Muster zu implementieren.
  4. Geben Sie die erforderlichen Informationen für die Implementierung des Musters für virtuelle Systeme (klassisch)an.
    Die erforderlichen Parameter variieren je nach definierter Konfiguration und den zugehörigen Scriptpaketen.
    Name der Instanz des virtuellen Systems
    Geben Sie den Namen der Instanz des klassischen virtuellen Systems ein, in der dieses Muster für klassische virtuelle Systemeimplementiert werden soll.
    Umgebung auswählen
    Sie implementieren ein Muster für virtuelle Systeme (klassisch) , indem Sie ein Umgebungsprofil auswählen und dann Cloudgruppe oder Gruppen für die Implementierung angeben. Treffen Sie Ihre Auswahl unter den folgenden Optionen:
    IP-Version
    Klicken Sie auf eine der IP-Versionsoptionen (IPv4 oder IPv6).
    Profil auswählen
    Wählen Sie diese Option aus, um das Muster für virtuelle Systeme (klassisch) mithilfe eines Umgebungsprofils zu implementieren. Wählen Sie anschließend den Typ der Umgebung und ein gültiges Profil für die Umgebung in den entsprechenden Listen aus. Sie können auch eine Priorität (Hoch, Mittel oder Niedrig) festlegen.
    Wichtig: Wenn die Option Musterimplementierer ausgewählt wurde, können Sie keine IP-Adresse angeben, die in den IP-Gruppen enthalten ist, die im System definiert sind.
    Hinweis: Muster für klassische virtuelle Systeme können nicht in Multi-Cloud- Profilenimplementiert werden.

    Weitere Informationen zum Verwalten von Umgebungsprofilen finden Sie unter den zugehörigen Links.

    Implementierung planen
    Klicken Sie auf diesen Link, um Informationen dazu bereitzustellen, wann und wie lange das Muster für virtuelle Systeme (klassisch) implementiert werden soll. Sie können das Muster für virtuelle Systeme (klassisch) sofort implementieren, nachdem Sie die Informationen im Dialog angegeben haben, oder Sie können die Implementierung mit den folgenden Optionen planen:
    Jetzt starten
    Implementiert das Muster für virtuelle Systeme (klassisch) unmittelbar nach Angabe der erforderlichen Informationen im Dialog. Jetzt starten ist die Standardoption.
    Später starten
    Geben Sie das Datum und die Uhrzeit für die spätere Implementierung dieses Musters für virtuelle Systeme (klassisch) an.
    Unbegrenzt ausführen
    Führt dieses klassische Muster für virtuelle Systeme kontinuierlich aus. Unbegrenzt ausführen ist die Standardoption.
    Ausführen bis
    Geben Sie ein Datum und eine Uhrzeit in der Zukunft an, an dem bzw. zu der das Muster für virtuelle Systeme (klassisch) automatisch gestoppt und gelöscht wird. Wird diese Option verwendet, wird dem Musterimplementierer 24 Stunden vor der geplanten Löschung eine Benachrichtigung per E-Mail gesendet.
    Rückverrechnung
    Wählen Sie eine Organisation aus, die für die Implementierung dieses virtuellen Musters definiert wurde.
    Virtuelle Komponenten konfigurieren
    Klicken Sie für jede virtuelle Imagekomponente, für die Informationen erforderlich sind, auf den Link, und geben Sie die Informationen für alle angezeigten Konfigurationsparameter an. Die Parameter richten sich nach dem Typ der Komponente. Abhängig vom Typ des zu implementierenden virtuellen Images und vom Typ des Hypervisors in der Cloud unterscheiden sich die Komponenten, für die Informationen erforderlich sind. Komponenten für ein WebSphere® Application Server -Image benötigen beispielsweise andere Informationen als Komponenten für ein DB2® -Image.
    Hinweis: Verwenden Sie nicht den Benutzer root als Namen des WebSphere -Benutzers mit Verwaltungsaufgaben.
    Wenn Sie ein Muster implementieren, das ein Windows-Image verwendet, geben Sie den Windows-Produktschlüssel für das Betriebssystem ein. Die Angabe eines ungültigen Produktschlüssels führt zu Fehlern bei der Implementierung.
    Wichtig: Die Windows-Lizenzierung ist ein benutzerdefiniertes Problem und bezieht sich nicht auf die Unterstützung von Cloud Pak System Software . Sie müssen die Windows-Lizenznutzung verstehen und wissen, wie Sie einen Produktschlüssel aus einer Lizenz für große Bestellvolumen verwenden.

    Wenn Sie Werte für DB2-Parameter angeben, beachten Sie, dass Eigner- und Benutzergruppennamen sowie Instanzeignernamen, Namen von Benutzern mit eingeschränktem Zugriff und DVS-Benutzernamen (DB2-Verwaltungsserver) nur aus bis zu 8 Zeichen bestehen können.

    Wenn die Informationen für jede Komponente des virtuellen Image vollständig sind, erscheint ein grünes Häkchen neben der Komponente des virtuellen Image. Sollten Informationen fehlen, enthält das Kontrollkästchen kein grünes Häkchen. In diesem Fall müssen Sie die erforderlichen Informationen angeben.

    Wenn Sie ein Umgebungsprofil verwenden, müssen möglicherweise weitere Felder für die Komponenten konfiguriert werden. Wenn das Umgebungsprofil angibt, dass der Implementierer des klassischen Musters für virtuelle Systeme die IP-Adresse bereitstellen soll, müssen auch die IP-Adressen für die Komponenten angegeben werden.

    Geben Sie die folgenden Komponenteninformationen an:
    In Cloudgruppe
    Wählen Sie die Cloudgruppe aus. Wenn ein Alias für die Definition der Cloudgruppe im Umgebungsprofil angegeben wurde, kann in diesem Feld der Aliasname ausgewählt werden.
    Einschränkung: Wenn Sie die virtuellen Images in unterschiedlichen Cloudgruppen implementieren, kann der Systemüberwachungsservice nicht verwendet werden, um alle virtuellen Maschinen zu überwachen. Die Systemüberwachung wird nur für Implementierungen in einzelnen Cloudgruppen unterstützt.
    IP-Gruppe
    Wählen Sie eine IP-Gruppeaus. Wenn ein Aliasname für die Definition der IP-Gruppe im Umgebungsprofil angegeben wurde, kann der Aliasname in diesem Feld ausgewählt werden.
    Adressen
    Geben Sie den Hostnamen und die IP-Adresse an. Der Hostname und die IP-Adresse dürfen in der ausgewählten IP-Gruppenicht vorhanden sein.

    Wenn Sie Komponenten mit Add-ons implementieren, können Sie Felder für diese Add-ons konfigurieren, wenn diese nicht beim Erstellen der Komponente konfiguriert oder während der Implementierung für die Bearbeitung gesperrt wurden.

    Wenn das Muster ein Add-on vom Typ Default attach block disk enthält, wählen Sie einen vorhandenen Datenträger für das Feld Datenträger-ID aus oder klicken Sie auf Erstellen, um einen Datenträger zu erstellen und ihn während der Implementierung der Komponente zuzuordnen. Wenn Sie sich für die Erstellung eines neuen Datenträgers entscheiden, konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen:
    Name
    Geben Sie den Namen für den Datenträger an.
    Beschreibung
    Optional. Geben Sie eine Beschreibung für den Datenträger an.
    Größe (GB)
    Geben Sie die Größe für den Datenträger in GB an.
    Datenträgergruppen
    Wählen Sie eine Datenträgergruppe für den Datenträger aus. Eine Datenträgergruppe ist eine logische Gruppierung von Datenträgern, die sich über Workloads und Cloudgruppen erstrecken kann.
  5. Implementieren Sie das Muster für virtuelle Systeme (klassisch).
    Wenn alle Informationen ordnungsgemäß im Dialog bereitgestellt werden, klicken Sie auf OK , um das Muster für virtuelle Systeme (klassisch)zu implementieren.

Ergebnisse

Das Muster für klassische virtuelle Systeme wird in der Cloud implementiert und in der ausgewählten Instanz des klassischen virtuellen Systemsausgeführt.

In einer Topologieimplementierung können einige Komponenten CPU und/oder Hauptspeicher reservieren. Diese Felder beeinflussen, wie CPU und Hauptspeicher im zugrunde liegenden Hypervisor konfiguriert werden.

Die CPU- und Hauptspeichergrenzwerte werden definiert und reserviert.

Diese Einstellung verhindert eine Überlastung der CPU, verringert aber die Lizenznutzung.

Nächste Schritte

Um Knoten zum Muster für virtuelle Systeme (klassisch)hinzuzufügen, stoppen Sie das virtuelle System, in dem die Cloud ausgeführt wird.