Datensatzgruppenfunktion im Vergleich zur Datensatzattributfunktion
OMEGAMON XE for Storage on z/OS gibt Ihnen zwei leistungsfähige Funktionen für die Verwaltung und Überwachung von Datensätzen an die Hand: die Datensatzgruppenfunktion und die Datensatzattributfunktion. Da beide Funktionen ähnliche (wenngleich auch nicht identische) Informationen liefern, sollte man wissen, unter welchen Umständen welche Funktion jeweils am besten zum Einsatz kommt.
- Datensatzgruppen werden erstellt und eingesetzt, wenn bestimmte Gruppen ähnlich benannter Datensätze vorliegen, die entweder hinsichtlich ihres
Speicherplatzes oder ihrer Leistung überwacht werden müssen. Anmerkung: Um E/A-Leistungsmessdaten auf Datensatzebene anzeigen zu können, müssen die Datenträger, auf denen sich diese Datensätze befinden, für die E/A-Überwachung auf Datensatzebene definiert worden sein. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in der Beschreibung des Konfigurationsvorgangs für die Anzeige der DASD-Einheitenüberwachung (DASD Device Monitoring) im Handbuch IBM® OMEGAMON for Storage on z/OS: Planungs- und Konfigurationshandbuch.
- Aktivieren Sie die Erfassung von Datensatzattributen, wenn Sie die Speicherbelegung, Ausnahmebedingungen, Statistikdaten, Trends usw. im Hinblick auf Datensätze insgesamt überwachen wollen.
- Definieren Sie (wie in diesem Abschnitt beschrieben) Situationen für Datensatzgruppentabellen, die einen Alert ausgeben, sobald bestimmte Gruppen von Datensätzen Gefahr laufen, nicht genügend Speicher verfügbar zu haben, oder eine schlechte Leistung erbringen.
- Definieren Sie Situationen für Datensatzattributtabellen, die einen Alert ausgeben, sobald ein Datensatz einen definierten Schwellenwert (beispielsweise die definierte Anzahl der Extents) überschreitet oder sobald die allgemeinen Bedingungen (beispielsweise die Gesamtmenge des freien Systemspeicherplatzes) eine Warnung rechtfertigen.