Repository-spezifische Schlüsselwörter für IBM Content Manager

Erstellen Sie einen Abschnitt ARCHIVE für jedes logische IBM® Content Manager-Archiv, das Sie verwenden wollen.

Das erste Schlüsselwort in einem Abschnitt ARCHIVE ist immer ARCHIVE und das zweite Schlüsselwort ist immer STORAGETYPE. Außer diesen Schlüsselwörtern sind alle Schlüsselwörter in diesem Abschnitt alphabetisch sortiert, damit sie leichter zu finden sind.

* ARCHIVE Archiv-ID

Gibt die logische Archiv-ID an, beispielsweise A1. Die Archiv-ID muss im Serverkonfigurationsprofil eindeutig sein. Content Collector for SAP verwendet sie zum Angeben eines logischen Archivs.

Unmittelbar nach dem Schlüsselwort ARCHIVE müssen Sie das Schlüsselwort STORAGETYPE angeben. Alle anderen repository-spezifischen Schlüsselwörter können in beliebiger Reihenfolge angegeben werden.

Beispiel:
ARCHIVE        A1
    STORAGETYPE CM
Anmerkung: Ändern Sie die ID nicht, nachdem Sie die Installation abgeschlossen haben. Die Abrufoperationen hängen von diesen Einstellungen ab.

* STORAGETYPE CM

Gibt an, dass das logische Archiv an IBM Content Manager angehängt ist. Content Collector for SAP benötigt diese Informationen, um den geeigneten Agenten auszuwählen. Sie müssen für jedes logische Archiv, das Sie definieren, die Speicherart angeben.

Beispiel:
STORAGETYPE CM
Anmerkung: Geben Sie das Schlüsselwort STORAGETYPE direkt nach dem Schlüsselwort ARCHIVE an.

ADDVIEWFILTERATTR YES | NO

Die Dokumente können in einer Elementtypuntergruppe gespeichert werden, in der mindestens ein Attribut gefiltert wird, um sicherzustellen, dass nur Dokumente mit bestimmten Attributwerten angezeigt werden können. Wenn die Dokumente nicht über diese Filterattribute verfügen, können sie von Content Collector for SAP hinzugefügt werden. Die Filterattribute und ihre Werte werden nur hinzugefügt, wenn sie keine Attribute mit mehreren Werten sind und wenn sie nicht in einer Attributnamenszuordnungsdatei angegeben sind.

Beispiel:
ARCHIVE        A1
    STORAGETYPE         CM
    LIBSERVER         ICMNLSDB
    CMUSER            CMUSER
    ITEM_TYPE         ItemTypeSubset
    ADDVIEWFILTERATTR YES

ARCHIVETYPE GENERIC_MULTIPART | SAP

Gibt den Typ des logischen Archivs an:
GENERIC_MULTIPART
Gibt an, dass das logische Archiv schreibgeschützt ist. Die Dokumente in diesem logischen Archiv können nur mit SAP Document Finder angezeigt werden.

Das logische Archiv ist nicht geschützt und der Zugriff auf die Dokumente wird nicht überprüft. Siehe SECKEY_CHECK Schutzflags | OFF.

Wenn Sie SAP Document Finder verwenden wollen, müssen Sie diesen Wert angeben.

SAP
Gibt an, dass das logische Archiv alle von SAP benötigten Attribute haben muss. Collector Server prüft, ob die Attribute vorhanden sind.

ATTRMAPPING_FILE Pfad

Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zu einer Attributnamenszuordnungsdatei an. Die von Content Collector for SAP benötigten Attribute haben reservierte Namen. Falls Sie einen reservierten Namen nicht verwenden können, weil dieser z. B. in Ihrer Umgebung vorhanden ist, müssen Sie den gewünschten Namen dem reservierten Namen zuordnen. Zu diesem Zweck müssen Sie eine Zuordnungsdatei erstellen.

Beispiel:
ATTRMAPPING_FILE  C:\iccsap\server\instance1\cmmapping.txt
Wichtig: Alle logischen Archive, die denselben Bibliotheksserver (Schlüsselwort LIBSERVER) und denselben Elementtyp (Schlüsselwort ITEM_TYPE) verwenden, müssen auch dieselbe Attributnamenszuordnungsdatei verwenden. Andernfalls wird Collector Server nicht gestartet.

* CMUSER Benutzer-ID

Gibt die Benutzer-ID an, mit der die Collector Server-Instanz sich bei IBM Content Manager anmeldet. Sie haben die Benutzer-ID erstellt, als Sie IBM Content Manager für die Verwendung mit Content Collector for SAP konfiguriert haben.

Beispiel:
CMUSER  sampleuser1

COMMENT

Gibt einen Kommentar an. Der Kommentar wird vom HTTP-Befehlsserver angezeigt.

Beispiel:
COMMENT Archiv wird nur zu Testzwecken verwendet.

(*) ICN_DESKTOP ID

Erforderlich, wenn Sie archivierte Dokumente und Ordner mit IBM Content Navigator anzeigen wollen.

Gibt die ID des IBM Content Navigator-Desktops an, der IBM Content Manager als Repository enthält.

Beispiel:
ICN_DESKTOP  iccsapview

ICN_EXCLUDED_MIMETYPES MIME-Typ | *

Gibt die MIME-Typen an, die mit der SAP-GUI angezeigt werden sollen. Dokumente aller anderen MIME-Typen werden in IBM Content Navigator angezeigt.

Wenn Sie mehrere MIME-Typen angeben wollen, trennen Sie die MIME-Typen durch Kommas. Verwenden Sie dieses Schlüsselwort nicht, wenn Sie das Schlüsselwort ICN_INCLUDED_MIMETYPES angeben.

Beispiel:
ICN_EXCLUDED_MIMETYPES  application/binary,application/x-alf

ICN_INCLUDED_MIMETYPES MIME-Typ | *

Gibt die MIME-Typen an, die in IBM Content Navigator angezeigt werden sollen. Dokumente aller anderen MIME-Typen können mit der SAP-GUI angezeigt werden. Trennen Sie die MIME-Typen durch Kommas.

Wenn Sie mehrere MIME-Typen angeben wollen, trennen Sie die MIME-Typen durch Kommas. Verwenden Sie dieses Schlüsselwort nicht, wenn Sie das Schlüsselwort ICN_EXCLUDED_MIMETYPES angeben.

Beispiel:
ICN_INCLUDED_MIMETYPES  image/tiff,text/plain

(*) ICN_REPOSITORY_ID ID

Erforderlich, wenn Sie archivierte Dokumente und Ordner mit IBM Content Navigator anzeigen wollen.

Gibt die ID an, die Sie dem Repository zugeordnet haben, als Sie die Verbindung von IBM Content Navigator zum Repository konfiguriert haben.

Beispiel:
ICN_REPOSITORY_ID  CM

(*) ICN_SESSION_DOMAIN Domäne

Erforderlich, wenn Sie archivierte Dokumente mit IBM Content Navigator unter einer gemeinsamen Benutzer-ID anzeigen wollen.

Gibt den Domänennamen oder die Domänenbezeichnungen an, auf den/die das Sitzungscookie angewendet werden soll.

Beispiel:
ICN_SESSION_DOMAIN  myserver.example.com
ICN_SESSION_DOMAIN  example.com

(*) ICN_URL URL

Erforderlich, wenn Sie archivierte Dokumente und Ordner mit IBM Content Navigator anzeigen wollen.

Gibt die URL von IBM Content Navigator im folgenden Format an:
Protokoll://Hostname:Portnummer/Kontextstammverzeichnis/
Beispiel:
ICN_URL  http://myserver.com:9080/navigator/

(*) ICN_USERID Benutzer

Erforderlich, wenn Sie archivierte Dokumente mit IBM Content Navigator unter einer gemeinsamen Benutzer-ID anzeigen wollen.

Gibt eine Benutzer-ID an, die für die Anmeldung bei IBM Content Navigator verwendet werden soll. Dann müssen sich alle Benutzer mit Zugriff auf das logische Archiv nicht mit ihrer eigenen Benutzer-ID anmelden.

Beispiel:
ICN_USERID  viewuser1  

INDEXCHILDNAME untergeordnete_Komponente

Gibt den Namen der untergeordneten Komponente (Attribut mit mehreren Werten) an, die verwendet wird, um die Metadaten mehrerer SAP-Geschäftsobjekte zu speichern. Eine untergeordnete Komponente ist erforderlich, wenn sich die Indexierungsinformationen mehrerer SAP-Geschäftsobjekte auf ein einzelnes Dokument beziehen.

Beispiel:
ARCHIVE        A1
    STORAGETYPE         CM
    .
    .
    .
    INDEXCHILDNAME  MYINDEXCHILD

* ITEM_TYPE Name

Gibt den Elementtyp oder die Elementtypuntergruppe an, in dem oder der Collector Server die Dokumente archiviert. Sie haben den Elementtyp oder die Elementtypuntergruppe bei der Konfiguration von IBM Content Manager für die Verwendung durch Content Collector for SAP erstellt.

Beispiel:
ITEM_TYPE  itemtypeA1

(*) ITEM_TYPE_MIG Name

Erforderlich, wenn Sie Dokumente mit schreibgeschütztem Elementtyp anzeigen wollen. Dieser Elementtyp wurde während der Migration einer IBM Content Manager Version 7-Indexklasse auf einen Version 8-Elementtyp generiert.

Gibt den Namen des schreibgeschützten Elementtyps an.

* LIBSERVER Servername

Gibt den Aliasnamen des Bibliotheksservers an, auf dem die Dokumente gespeichert werden sollen. Die Collector Server-Instanz stellt über die folgenden Parameter eine Verbindung zu diesem Server her.

Beispiel:
LIBSERVER  LIBSERV1

(*) LOGICAL_SYSTEM Name

Erforderlich, wenn Sie Dokumente durch die Verarbeitung ihrer Barcodes oder durch die Erstellung eines Arbeitselements archivieren oder verknüpfen wollen.

Gibt den Namen des logischen Systems an, das mit einem SAP-Client verbunden ist. Sie haben das logische System angegeben, als Sie die Verbindung zwischen der Collector Server-Instanz und SAP konfiguriert haben.

Beispiel:
LOGICAL_SYSTEM T90CLNT090 
Anmerkung: Das Schlüsselwort LOGICAL_SYSTEM wird im Abschnitt DESTINATION und im Abschnitt ARCHIVE verwendet. Wenn für eine Anforderung nur die Archiv-ID bekannt ist, verwendet Content Collector for SAP das Schlüsselwort LOGICAL_SYSTEM im Abschnitt ARCHIVE, um die Verbindungsparameter zu dem SAP-System, das über das Schlüsselwort LOGICAL_SYSTEM angegeben ist, im Abschnitt DESTINATION zu suchen.

MULTIPART YES | NO

Gibt an, ob die Dokumente im Archiv in mehreren Teilen gespeichert werden sollen. Dieses Schlüsselwort ist nützlich, wenn die Dokumente für Ihr Repository oder Betriebssystem zu umfangreich sind.

Speichern Sie die Dokumente wenn möglich in einem Teil, da mehrteilige Dokumente bei der Anzeige in IBM Content Navigator Probleme verursachen können.

Beispiel:
MULTIPART  YES

(*) PREPROC_CLASS Java-Klasse

Erforderlich, wenn Sie ausgehende Dokumente unter Verwendung eines Vorprozessors ändern wollen, bevor die Dokumente archiviert werden, und Sie den Vorprozessor als Java-Klasse starten wollen.

Gibt den vollständig qualifizierten Namen der Java-Klasse des Vorprozessors an.

Das Schlüsselwort muss nach dem Schlüsselwort PREPROC_MIMETYPE angegeben werden.

Beispiel:
PREPROC_MIMETYPE   text/plain
PREPROC_CLASS      Preprocessor.SamplePreprocText
PREPROC_CLASSPATH  D:\preprocessors\preproc_java.jar
Anmerkung: Sie können denselben Vorprozessor mehrmals verwenden. Sie können auch für jeden MIME-Typ einen anderen Vorprozessor verwenden. Wenn Sie verschiedene Prozessoren verwenden wollen, stellen Sie sicher, dass jeder Vorprozessor einen eindeutigen Java-Klassennamen hat, auch wenn sich die Java-Klassen in verschiedenen Klassenpfaden befinden. Java-Klassenpfade sind verkettet. Wenn Sie denselben Java-Klassennamen für mehrere Vorprozessoren verwenden, ruft der Vorprozessorbenutzerexit den ersten Vorprozessor auf, den er für diesen Java-Klassennamen findet.

(*) PREPROC_CLASSPATH Java-Klassenpfad

Erforderlich, wenn Sie den Vorprozessor als Java-Klasse starten wollen.

Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zur Java-Klasse an.

Das Schlüsselwort muss nach dem Schlüsselwort PREPROC_CLASS angegeben werden.

Beispiel:
PREPROC_MIMETYPE   text/plain
PREPROC_CLASS      Preprocessor.SamplePreprocText
PREPROC_CLASSPATH  D:\preprocessors\preproc_java.jar

(*) PREPROC_EXEC Exec

Erforderlich, wenn Sie ausgehende Dokumente unter Verwendung eines Vorprozessors ändern wollen, bevor die Dokumente archiviert werden, und Sie den Vorprozessor als ausführbare Datei starten wollen.

Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zur ausführbaren Datei an, die die Dokumente des angegebenen MIME-Typs verarbeiten soll.

Das Schlüsselwort muss nach dem Schlüsselwort PREPROC_MIMETYPE angegeben werden.

Beispiel:
PREPROC_MIMETYPE  text/plain
PREPROC_EXEC      D:\preprocessors\preproc_text.bat

(*) PREPROC_MIMETYPE MIME-Typ

Erforderlich, wenn Sie ausgehende Dokumente unter Verwendung eines Vorprozessors ändern wollen, bevor die Dokumente archiviert werden.

Gibt den MIME-Typ der zu verarbeitenden Dokumente an.

Dieses Schlüsselwort muss angegeben werden, bevor Sie den Vorprozessor angeben.

Beispiel:
PREPROC_MIMETYPE image/tiff

PROTECTION Schutzflags | OFF

Gibt den Schutz für ein logisches Archiv an.

Wenn der Parameter docProt nicht als Teil einer Erstellungsanforderung angegeben wird, wird die Einstellung des Schlüsselworts PROTECTION verwendet. Wenn Sie PROTECTION OFF angeben, wird die Einstellung docProt ignoriert.

Schutzflags stehen für einen der Buchstaben r (read - lesen), c (create - erstellen), u (update - aktualisieren), d (delete - löschen) oder für eine Kombination dieser Buchstaben. Der Standardwert hängt vom Wert des Schlüsselworts ARCHIVETYPE ab, wie in folgender Tabelle gezeigt.
ARCHIVETYPE Standardwert von PROTECTION
GENERIC_MULTIPART OFF
SAP rcud
Beispiel:
PROTECTION  rcu

In diesem Beispiel können Operationen READ, CREATE und UPDATE für die Dokumente ausgeführt werden.

Wichtig: Wenn Sie das von SAP bereitgestellte Schutzkonzept verwenden wollen, geben Sie das Schlüsselwort PROTECTION nicht an.

(*) SCAN_PROCESS Prozessname

Erforderlich, wenn Sie einen IBM Content Manager-Workflow in Ihr Archivierungsszenario aufnehmen wollen.

Gibt den Namen des Workflows an. Verwenden Sie dieses Schlüsselwort mit dem Schlüsselwort WORKLIST_SCAN und dem Schlüsselwort WORKLIST_ERROR.

Beispiel:
ARCHIVE  A2
    STORAGETYPE     CM
    LIBSERVER       LIBSCM
    ITEM_TYPE       SCANDOCS
    CMUSER          cmuser1
    SCAN_PROCESS    SapScanProcess
    WORKLIST_SCAN   SapScanWL_A2
    WORKLIST_ERROR  SapErrorWL_A2

SECKEY_CHECK Schutzflags | OFF

Zur Verwendung mit einer HTTP- oder HTTPS-Kommunikation zwischen der Collector Server-Instanz und SAP.

Gibt die Zugriffsmodi an, auf die secKey überprüft wird. Verwenden Sie dieses Schlüsselwort, wenn secKey auf andere Zugriffsmodi als die für das Schlüsselwort PROTECTION angegebenen überprüft werden soll. Wenn Sie dieses Schlüsselwort nicht angeben, wird der Wert, den Sie für das Schlüsselwort PROTECTION angegeben haben als, Standardwert verwendet.

Schutzflags stehen für einen der Buchstaben r (read - lesen), c (create - erstellen), u (update - aktualisieren), d (delete - löschen) oder für eine Kombination dieser Buchstaben. Setzen Sie dieses Schlüsselwort auf OFF, wenn die SAP-Anforderungen secKey nicht enthalten.

Wichtig: Wenn Sie das von SAP bereitgestellte Schutzkonzept verwenden wollen, geben Sie das Schlüsselwort SECKEY_CHECK nicht an. Verwenden Sie es nur, wenn die Anforderungen von anderen Anwendungen als SAP-Anwendungen ausgegeben werden.

SSL YES | NO

Wenn der Wert auf YES gesetzt ist, akzeptiert das logische Archiv nur HTTPS-Anforderungen von SAP.

TEXT_SEARCHABLE YES | NO

Aktiviert oder inaktiviert die Volltextsuche in Dokumenten, die in Elementtypen gespeichert sind. Der Elementtyp muss für die Textsuche im Systemverwaltungsclient von IBM Content Manager aktiviert sein.

TIMEOUT Sekunden | 86400

Gibt den Zeitraum in Sekunden an, während dessen der Agent inaktiv sein muss, bevor er die Verbindung zu einem Repository trennt. Die Verbindung wird automatisch erneut hergestellt, wenn eine neue Anforderung an das Repository gesendet wird.

Beispiel:
TIMEOUT  300

TRANSFORM_URL URL

Startet einen Benutzerexit. Mit diesem Benutzerexit können Sie eine Java-Anwendung ausführen, die Java Remote Method Invocation (RMI) verwendet. Das heißt, die Java-Methode oder die Anwendung wird über ein Web Interface aufgerufen. Die Java-Anwendung wird ausgeführt, bevor Content Collector for SAP mit der Archivierung der Dokumente beginnt. Ein Beispiel für eine Anwendung ist ein Konvertierungstool.

Sie müssen eine RMI-Zeichenfolge für das Schlüsselwort angeben. Während der Ausführung ruft Collector Server die URL über einen HTTP-Server auf und startet die Java-Methode oder die Anwendung.

Beispiel:
ARCHIVE        A1
    STORAGETYPE    CM
    LIBSERVER      LIBSCM
    ITEM_TYPE      DOCS1
    CMUSER         cmuser1
    .
    .
    .
    TRANSFORM_URL  rmi://localhost:1099/Transformer,rmi://localhost:1100/Transformer

Im vorliegenden Beispiel sind die Java-Anwendungen auf demselben System wie Collector Server installiert.

Sie können auch mehrere URLs angeben, um mehrere Benutzerexits parallel zu verwenden. Beim Angeben mehrerer URLs müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:
  • Eine URL ist nicht in Anführungszeichen eingeschlossen.
  • Alle URLs sind in einer Zeile angegeben.
  • Die URLs werden durch Kommas getrennt. Geben Sie vor oder nach dem Komma kein Leerzeichen an.
  • Ihre Angabe überschreitet die Gesamtlänge von 255 Zeichen nicht.

Wenn Sie mehrere Agenten mit dem Schlüsselwort CMAGENTS gestartet haben, geben Sie mindestens so viele URLs wie gestartete Agenten an. Die angegebenen Ports müssen auf dem RMI-Server verfügbar sein.

TRUNCATE_ATTRIBUTE YES | NO

Gibt an, ob die Attributwerte abgeschnitten werden, wenn sie länger sind als die definierte maximale Länge.

Beispiel:
TRUNCATE_ATTRIBUTE  YES
Hinweise:
  • Die Einstellung gilt für alle Attribute, die dem angegebenen Elementtyp zugeordnet sind. Sie können nicht nur eine Untergruppe der vorhandenen Attribute abschneiden.
  • Bei der Einstellung YES sind Datenverluste möglich.
  • Wenn bei der Einstellung NO ein Attributwert zu lang ist, werden die Dokumente, die diesen Wert enthalten, nicht archiviert und es wird ein Fehler protokolliert.

(*) WORKLIST_ERROR arbeitslistenname

Erforderlich, wenn Sie einen IBM Content Manager-Workflow in Ihr Archivierungsszenario aufnehmen wollen.

Gibt den Namen der Arbeitsliste an, die dem Fehlerarbeitsknoten zugeordnet ist. Verwenden Sie dieses Schlüsselwort mit dem Schlüsselwort WORKLIST_SCAN und dem Schlüsselwort SCAN_PROCESS.

Beispiel:
ARCHIVE  A2
    STORAGETYPE     CM
    LIBSERVER       LIBSCM
    ITEM_TYPE       SCANDOCS
    CMUSER          cmuser1
    SCAN_PROCESS    SapScanProcess
    WORKLIST_SCAN   SapScanWL_A2
    WORKLIST_ERROR  SapErrorWL_A2

(*) WORKLIST_SCAN arbeitslistenname

Erforderlich, wenn Sie einen IBM Content Manager-Workflow in Ihr Archivierungsszenario aufnehmen wollen.

Gibt den Namen der Arbeitsliste an, die dem Scanarbeitsknoten zugeordnet ist. Verwenden Sie dieses Schlüsselwort mit dem Schlüsselwort WORKLIST_ERROR und dem Schlüsselwort SCAN_PROCESS.

Beispiel:
ARCHIVE  A2
    STORAGETYPE     CM
    LIBSERVER       LIBSCM
    ITEM_TYPE       SCANDOCS
    CMUSER          cmuser1
    SCAN_PROCESS    SapScanProcess
    WORKLIST_SCAN   SapScanWL_A2
    WORKLIST_ERROR  SapErrorWL_A2