Sensor für VMware Virtual Center Server
Der VMware Virtual Center Server-Sensor erkennt VMware Virtual Center-Server und die von den Servern verwalteten Elemente. VMware Virtual Center wird jetzt als "VMware vCenter Server" bezeichnet.
Sensorname in der grafischen Benutzerschnittstelle und in den Protokollen
VirtualCenterSensor
Vom Sensor erkannte Elemente
- CPU-Ressourcenpools
- Rechenzentren in einem virtuellen Zentrum
- Datenspeicherbereiche für VMware vSphere 4
- In einzelnen Rechenzentren erstellte Datenspeicher
- Verteilte virtuelle Switches, Uplinks und Portgruppen in jedem verteilten virtuellen Switch
- Speicherressourcenpools
- Seriennummer von ESX-Servern
- Virtuelle Switches und Portgruppen in den einzelnen virtuellen Switches
- In den einzelnen Rechenzentren erstellte VMware-Cluster
- Von einem virtuellen Zentrum verwaltete VMware ESX-Server
- IP-Adresse für virtuelle Maschinen
Die vom VMware ESX-Sensor und dem Virtual Center Server-Sensor erkannten VMware ESX-Server werden nach der Erkennung zusammengeführt.
In der Discovery Management Console wird eine VM (virtuelle Maschine) durch ein bläulich transparentes Computersystemsymbol dargestellt.
- Attributdaten, die für den Abgleich mit Namensregeln und die Erstellung einer gültigen eigenständigen VM-Instanz benötigt werden
- Bestimmte Basisinformationen, die vom VMware ESX-Server über den Befehl vmware-cmd bereitgestellt werden
- Das Attribut
primaryMACAddress, das zum Abgleich der oberflächlichen virtuellen Instanz mit den erkannten physischen Instanzen erforderlich ist - Das Attribut
vmwareUUID, das zum Abgleich der virtuellen Computerinstanzen erforderlich ist, die vor und nach Migrationen mit VMotion erkannt werden.
- Alles inklusive: Der Erkennungsbereich umfasst ESX- und Virtual Center-Server.
Im Ergebnis werden die ESX- und Virtual Center-Server angezeigt. Die von den Virtual Center-Servern verwalteten ESX-Server werden in einem der Rechenzentren oder in Clustern im virtuellen Zentrum angezeigt. Alle virtuellen und physischen Instanzen, die von den Virtual Center- und ESX-Sensoren erkannt werden, werden abgeglichen. Bei den physischen Instanzen ist ein Attribut des Typs 'virtuell' auf 'true' gesetzt.
- Nur ESX-Server: Der Erkennungsbereich enthält ESX-Server.
Im Ergebnis werden die vom ESX-Sensor erkannten ESX-Server angezeigt. ESX-Server mit typischen Attributen (beispielsweise dem Modell) werden angezeigt. Der Virtual Center-Sensor wird nicht gestartet.
- Nur Virtual Center-Server: Der Erkennungsbereich umfasst Virtual
Center-Server.
Im Ergebnis werden die ESX-Server und virtuellen Computer angezeigt, die vom Virtual Center-Sensor erkannt werden.
- Virtual Center und VM: Der Erkennungsbereich umfasst Virtual Center-Server und alle virtuellen Computer.
In den Ergebnissen werden alle virtuellen Computer angezeigt, deren physische und virtuelle Attribute auf 'true' gesetzt sind. Die virtuellen Computer werden auf der Registerkarte Virtuelle Systeme des jeweiligen ESX-Servers angezeigt.
Voraussetzungen
Für die erfolgreiche Erkennung von VMware vCenter Server Appliance 6 müssen Ports für die Web-Services-Kommunikation definiert sein. Standardmäßig sind die Ports 80 und 443 definiert. Wenn Ihre VMware
vCenter Server Appliance 6 vom Standard abweichende Ports verwendet, ändern Sie den Wert der Eigenschaft portList im Erkennungsprofil. Details finden Sie unter Erkennungsprofil konfigurieren.
Unterstützung einer Erkennung von Virtual Center System Appliance durch Web-Ports
Mit dieser Erweiterung ist es möglich, VCSA (Virtual Center System Appliance) über Webschnittstellen zu erkennen. Es gibt eine neue Konfigurationsoption im Portsensor, die es ermöglicht, die Spezifikation von VCSA-Empfangsports (vcsaListeningPortList) zum Auslösen des Seedings von VirtualCenterSensor zu verwenden.
Einschränkungen
- Wenn ein Port, der in 'vcsaListeningPortList' genannt wird, von einem anderen Prozess als VCSA geöffnet wird, meldet der VMware Virtual Center-Server-Sensor einen Fehler.
Sicherheitsprobleme
Zur Erkennung des VMware Virtual Center-Servers müssen Sie für den TADDM-Service-Account einen reinen Lesezugriff festlegen. Der Service-Account muss über Administratorrechte verfügen.
Verbindung zu Servern mit SSL
- Der Standardmodus
- Im Standardmodus wird das Zertifikat eines Servers nicht vollständig überprüft. In diesem Modus sind Verbindungen auch dann möglich, wenn das Zertifikat selbst signiert, abgelaufen oder mit einem ungültigen Hostnamen versehen ist. Verbindungen werden abgelehnt, wenn andere Probleme erkannt werden, z. B. ein Zertifikateverkettungsfehler. Der Standardmodus kann mit den VMware-Standardzertifikaten verwendet werden.
- Der neue Modus
- Im neuen Modus wird das Zertifikat eines Servers vollständig überprüft. Sie
können diesen Modus aktivieren, indem Sie die Konfigurationseigenschaft
strictCertificateCheckauf true setzen. Wenn dieser Modus aktiviert ist, werden nur gültige Zertifikate, die von vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen signiert sind, akzeptiert. - Selbst signiertes Zertifikat in TADDM importieren
- Wenn Sie die Eigenschaft
strictCertificateCheckauf true setzen, können Sie Verbindungen mit selbst signierten Zertifikaten herstellen. Zunächst müssen Sie ein solches Zertifikat in TADDM importieren. Obwohl selbst signierte Zertifikate vertrauenswürdige Zertifikate sind, wird ihre Gültigkeit überprüft.
Empfohlene Konfiguration
- Beispiel:
- Beispiel: 80 TCP vCenter Server benötigt Port 80 für direkte HTTP-Verbindungen. Port 80 leitet die Anforderung an den HTTPS-Port 443 um. Diese Umleitung ist hilfreich, wenn Sie versehentlich http://server anstelle von https://server verwenden.
- 443 TCP Default-Port, der vom vCenter Server-System für die Überwachung von Verbindungen vom vSphere Web Client verwendet wird. Damit das vCenter Server-System Daten vom vSphere Web Client empfangen kann, muss der Port 443 in der Firewall offen sein.