Hohe Verfügbarkeit und Hardwareverfügbarkeit
Hochverfügbarkeit wird manchmal mit einfacher Hardwareverfügbarkeit verwechselt. Fehlertolerante, redundante Systeme (z. B. RAID) und dynamische Switching-Technologien (z. B. DLPAR) ermöglichen die Wiederherstellung bestimmter Hardwarefehler, bieten jedoch nicht den vollen Umfang der Fehlererkennung und -wiederherstellung, die erforderlich ist, damit eine komplexe Anwendung hoch verfügbar bleibt.
Eine moderne, komplexe Anwendung erfordert Zugriff auf alle folgenden Komponenten:
- Knoten (CPU, Speicher)
- Netzschnittstellen (einschließlich externer Einheiten in der Netztopologie)
- Platten-oder Speichereinheiten.
Aktuelle Umfragen zu den Ursachen von Ausfallzeiten zeigen, dass tatsächliche Hardwarefehler nur einen geringen Prozentsatz ungeplanter Betriebsunterbrechungen ausmachen. Weitere beitragende Faktoren sind:
- Bedienerfehler
- Umweltprobleme
- Anwendungs-und Betriebssystemfehler.
Zuverlässige und wiederherstellbare Hardware kann einfach nicht vor Ausfällen all dieser verschiedenen Aspekte der Konfiguration schützen. Um diese unterschiedlichen Elemente und damit die Anwendung hoch verfügbar zu halten, ist Folgendes erforderlich:
- Gründliche und vollständige Planung der physischen und logischen Prozeduren für Zugriff und Betrieb der Ressourcen, von denen die Anwendung abhängig ist. Diese Prozeduren helfen, Fehler an erster Stelle zu vermeiden.
- Ein Überwachungs-und Wiederherstellungspaket, das die Erkennung und Wiederherstellung nach Fehlern automatisiert.
- Ein gut kontrollierter Prozess für die Verwaltung der Hardware-und Softwareaspekte der Clusterkonfiguration, während die Anwendung verfügbar bleibt