Export nach Data Collection
Das Dialogfeld "Nach Data Collection exportieren" erstellt IBM® SPSS Statistics-Datendateien und Data Collection-Metadatendateien, die Sie zum Einlesen der Daten in Data Collection-Anwendungen verwenden können. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn Sie Daten häufiger im Round-Trip-Verfahren zwischen IBM SPSS Statistics- und Data Collection-Anwendungen einsetzen.
Hinweis: In einigen Fällen können die Daten möglicherweise aufgrund der Komplexität der Struktur nicht erneut im richtigen Format in die Data Collection-Datenbank geladen werden.
So exportieren Sie Daten für die Verwendung in Data Collection-Anwendungen:
- Wählen Sie aus den Menüs in dem Fenster des Dateneditors, das die zu exportierenden Daten enthält, folgende Optionen aus:
- Klicken Sie auf Datendatei, um den Namen und den Standort der IBM SPSS Statistics-Datendatei anzugeben.
- Klicken Sie auf Metadatendatei, um den Namen und den Standort der Data Collection-Metadatendatei anzugeben.
Für neue Variablen und Datasets, die nicht aus Data Collection -Datenquellen erstellt wurden, werden IBM SPSS Statistics-Variablenattribute Data Collection-Metadatenattributen zugeordnet.
Wenn das aktive Dataset aus einer Data Collection-Datenquelle erstellt wurde:
- Die neue Metadatendatei wird durch Zusammenführung der ursprünglichen Metadatenattribute mit Metadatenattributen für etwaige neue Variablen erstellt, zuzüglich etwaiger Änderungen an ursprünglichen Variablen, die möglicherweise deren Metadatenattribute beeinflussen (z. B. Hinzufügen von oder Änderungen an Wertbeschriftungen).
- Bei Originalvariablen, die aus der Data Collection-Datenquelle eingelesen werden, bleiben alle Metadatenattribute, die von IBM SPSS Statistics nicht erkannt werden, in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. So wandelt IBM SPSS Statistics beispielsweise Rastervariablen in reguläre IBM SPSS Statistics-Variablen um, die Metadaten, die diese Rastervariablen definieren, bleiben jedoch beim Speichern der neuen Metadatendatei erhalten.
- Wenn Data Collection-Variablen automatisch umbenannt wurden, damit Sie den Regeln für IBM SPSS Statistics-Variablennamen entsprechen, ordnet die Metadatendatei die umgewandelten Namen wieder den ursprünglichen Data Collection-Variablennamen zu.
Das Vorliegen bzw. Fehlen von Wertbeschriftungen kann die Metadatenattribute von Variablen beeinflussen und damit auch die Art und Weise, wie diese Variablen von den Data Collection-Anwendungen gelesen werden. Wenn für irgendwelche nicht fehlenden Werte einer Variablen Wertbeschriftungen definiert wurden, müssen sie für alle nicht fehlenden Werte der betreffenden Variablen definiert werden. Andernfalls werden die Werte ohne Beschriftung verworfen, wenn die Datei von Data Collection gelesen wird.
Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn IBM SPSS Statistics unter Microsoft Windows-Betriebssystemen installiert ist, und sie steht nur im Modus für lokale Analysen zur Verfügung. Diese Funktion ist im Modus für verteilte Analysen mit dem IBM SPSS Statistics-Server nicht verfügbar.
Um Data Collection-Metadatendateien zu schreiben, müssen folgende Elemente installiert sein:
- .NET Framework. Die aktuellste Version von .NET Framework finden Sie unter http://www.microsoft.com/net.
- Data Collection Survey Reporter Developer Kit.