Export in eine Datenbank

Mit dem Assistenten für den Datenbankexport haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Ersetzen Sie Werte in bestehenden Datenbankfeldern (Spalten) oder fügen Sie einer Tabelle neue Felder hinzu.
  • Hängen Sie neue Datensätze (Zeilen) an eine Datenbanktabelle an.
  • Tauschen Sie eine Datenbanktabelle vollständig aus oder erstellen Sie eine neue Tabelle.

So exportieren Sie Daten in eine Datenbank:

  1. Wählen Sie aus den Menüs in dem Fenster des Dateneditors für das Dataset, das die zu exportierenden Daten enthält, folgende Optionen aus:

    Datei > Exportieren > Datenbank

  2. Wählen Sie die Datenbankquelle aus.
  3. Befolgen Sie die Anweisungen des Exportassistenten, um die Daten zu exportieren.

Erstellen von Datenbankfeldern aus IBM® SPSS® Statistics -Variablen

Beim Erstellen neuer Felder (Hinzufügen von Feldern zu einer bestehenden Datenbanktabelle, Erstellen einer neuen Tabelle, Ersetzen einer Tabelle) können Sie Feldnamen, Datentyp und Breite (sofern anwendbar) angeben.

Feldname. Die Standardfeldnamen entsprechen den Variablennamen von IBM SPSS Statistics . Sie können die Feldnamen auf jeden Namen ändern, der im betreffenden Datenbankformat zulässig ist. So sind bei vielen Datenbanken bestimmte Zeichen in Feldnamen zulässig, die in Variablennamen nicht zulässig sind, beispielsweise Leerzeichen. Daher kann ein Variablenname wie Anruf_ausstehend in den Feldnamen Anruf ausstehend geändert werden.

Typ. Der Exportassistent nimmt anfängliche Datentypzuordnungen auf der Basis der ODBC -Standarddatentypen oder -Datentypen vor, die nach dem ausgewählten Datenbankformat zulässig sind, das am ehesten mit dem definierten IBM SPSS Statistics -Datenformat übereinstimmt. Datenbanken können jedoch Typunterscheidungen vornehmen, die in IBM SPSS Statisticskeine direkte Entsprechung haben und umgekehrt. Die meisten numerischen Werte in IBM SPSS Statistics werden beispielsweise als Gleitkommawerte mit doppelter Genauigkeit gespeichert, während die numerischen Datentypen der Datenbank Gleitkomma (double), Ganzzahl, reelle Zahl usw. enthalten. Darüber hinaus verfügen viele Datenbanken nicht über Entsprechungen zu IBM SPSS Statistics -Zeitformaten. Sie können den Datentyp in jeden Datentyp ändern, der in der Dropdown-Liste zur Verfügung steht.

Im Allgemeinen sollte der Grunddatentyp (Zeichenfolge oder numerisch) der Variablen mit dem Grunddatentyp des Datenbankfelds übereinstimmen. Wenn die Datentypen nicht übereinstimmen und dieses Problem nicht von der Datenbank behoben werden kann, führt dies zu einem Fehler und es werden keine Daten in die Datenbank exportiert. Wenn Sie beispielsweise eine Zeichenfolgevariable in ein Datenbankfeld mit einem numerischen Datentyp exportieren, wird ein Fehler ausgegeben, wenn irgendwelche Werte der Zeichenfolgevariablen nicht numerische Zeichen enthalten.

Breite. Sie können die definierte Breite für die Zeichenfolgefelder (char, varchar) ändern. Die Breite numerischer Felder richtet sich nach dem Datentyp.

Standardmäßig werden IBM SPSS Statistics -Variablenformate basierend auf dem folgenden allgemeinen Schema Datenbankfeldtypen zugeordnet. Die tatsächlichen Datenbankfeldtypen können je nach Datenbank variieren.

Tabelle 1. Formatumwandlung für Datenbanken
IBM SPSS Statistics Variablenformat Feldtyp der Datenbank
Numerisch Float oder Double
Komma Float oder Double
Punkt Float oder Double
Wissenschaftliche Notation Float oder Double
Datum Date oder Datetime oder Timestamp
Datum/Uhrzeit Datetime oder Timestamp
Zeit, DTime Float oder Double (Anzahl der Sekunden)
Wkday Integer (1-7)
Monat Integer (1-12)
Dollar Float oder Double
Benutzerdefinierte Währung Float oder Double
Zeichenfolge Char oder Varchar

Benutzerdefiniert fehlende Werte

Es gibt zwei Optionen für den Umgang mit benutzerdefiniert fehlenden Werten beim Export von Daten aus Variablen in Datenbankfelder:

  • Als gültige Werte exportieren. Benutzerdefiniert fehlende Werte werden als reguläre, gültige, nicht fehlende Werte behandelt.
  • Benutzerdefiniert fehlende numerische Werte als Nullen exportieren und benutzerdefiniert fehlende Zeichenfolgewerte als Leerzeichen exportieren. Numerische benutzerdefiniert fehlende Werte werden wie systemdefiniert fehlende Werte behandelt. Benutzerdefiniert fehlende Zeichenfolgewerte werden in Leerzeichen umgewandelt (Zeichenfolgen können nicht systemdefiniert fehlend sein).