Kategorien von QRadar Vulnerability Manager -Schwachstellenprüfungen
IBM® QRadar® Vulnerability Manager überprüft Ihr Netz auf verschiedene Arten von Schwachstellen.
Schwachstellen sind in folgende übergeordnete Kategorien eingeteilt:
- Riskante Standardeinstellungen
- Softwarefunktionen
- Fehlerhafte Konfiguration
- Herstellerfehler
Riskante Standardeinstellungen
- Die Beispielseiten bzw. -skripts einer IIS-Installation sollten entfernt werden
- Das Standardkennwort für ein 3Com-Hub/Switch sollte geändert werden
- Auf einer SNMP-fähigen Einheit sollten die SNMP-Community-Namen "public" und "private" nicht übernommen werden
- Das Anmeldekennwort eines MS-SQL-Servers sollte nicht leer bleiben
Softwarefunktionen
Einige Softwareeinstellungen für Systeme oder Anwendungen unterstützen den Bedienungskomfort, gefährden aber Ihr Netz. Das Microsoft NetBIOS -Protokoll ist beispielsweise in internen Netzen nützlich, aber wenn es für das Internet oder ein nicht vertrauenswürdiges Netzsegment zugänglich ist, birgt es Risiken für Ihr Netz.
- ICMP-Zeitmarken- oder Netzmaskenanforderungen
- Erweiterungs- oder Überprüfungsbefehle für Sendmail
- Ident-Protokollservices, die den Eigentümer eines aktiven Prozesses identifizieren
Fehlerhafte Konfiguration
Neben der Identifizierung von fehlerhaften Konfigurationen in Standardeinstellungen kann QRadar Vulnerability Manager auch ein breiteres Spektrum von fehlerhaften Konfigurationen identifizieren, wie z. B. in den folgenden Fällen:
- SMTP-Relay
- Uneingeschränkte NetBios-Dateifreigaben
- DNS-Zonentransfers
- Beschreibbare FTP World-Verzeichnisse
- Standard-Verwaltungskontos ohne Kennwörter
- Exportierbare NFS World-Verzeichnisse
Herstellerfehler
Herstellerfehler sind eine umfangreiche Kategorie, unter die zum Beispiel Ereignisse wie Pufferüberläufe, problematische Zeichenfolgeformate, Verzeichnis-Traversals und Cross-Site-Scripting fallen. Auch Schwachstellen, für die ein Patch oder ein Upgrade zur Verfügung steht, fallen in diese Kategorie.