Assetzusammenführung

Als Assetzusammenführung wird der Vorgang bezeichnet, bei dem die Informationen für ein Asset mit denen eines anderes Assets kombiniert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich dabei um dasselbe physische Asset handelt.

Die Assetzusammenführung findet statt, wenn ein Asset-Update Identitätsdaten enthält, die mit zwei verschiedenen Assetprofilen übereinstimmen. Beispiel: Ein Einzel-Update, das einen passenden NetBIOS-Hostnamen für ein Assetprofil und eine passende MAC-Adresse für ein anderes Assetprofil enthält, könnte eine Assetzusammenführung auslösen.

Manche Systeme können eine hohe Anzahl an Assetzusammenführungen verursachen, da ihre Assetdatenquellen versehentlich die Identitätsinformationen zweier verschiedener physischer Assets zu einem einzelnen Asset-Update kombinieren. Beispiele zu diesen Systemen umfassen die folgenden Umgebungen:
  • Zentrale syslog-Server, die als Ereignis-Proxy agieren
  • Virtuelle Maschinen
  • Umgebungen mit automatisierter Installation
  • Nicht eindeutige Hostnamen, allgemeine Assets wie iPads und iPhones
  • Virtuelle private Netze mit gemeinsam genutzten MAC-Adressen
  • Protokollquellenerweiterungen mit dem Identitätsfeld OverrideAndAlwaysSend=true

Assets mit vielen IP-Adressen, MAC-Adressen oder Hostnamen zeigen Abweichungen im Assetanstieg und können Systembenachrichtigungen auslösen.