Erforderliche Ports in der Linux -Firewall öffnen

Einige Ports müssen in der Linux® -Firewall geöffnet sein, damit IBM Disconnected Log Collector eingehende Protokollquellen empfangen und mit IBM QRadarkommunizieren kann. Aktivieren Sie die Portweiterleitung, damit Sie Disconnected Log Collector ohne Rootberechtigungen verwenden können.

Informationen zu dieser Task

Ports 1-1023 sind privilegiert und erfordern einen mit Rootberechtigungen auszuführenden Prozess. Da Disconnected Log Collector nicht als Root ausgeführt wird, müssen Sie jeden privilegierten Protokollquellenempfangsport an einen nicht privilegierten Port weiterleiten. Nicht privilegierte Ports sind die Ports ab Nummer 1024.

Systemprotokollquellen nutzen beispielsweise Port 514. Damit Disconnected Log Collector die Protokollnachrichten empfangen kann, müssen Sie Port 514 an einen nicht privilegierten Port weiterleiten, z. B. Port 1514.

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich bei dem Disconnected Log Collector -Computer oder der VM als Rootbenutzer an.
  2. Geben Sie folgenden Befehl ein, um Ports zu öffnen:
    firewall-cmd --zone=public --add-port=514/tcp --permanent
    Gegebenenfalls müssen Sie weitere Ports für jede neue Protokollquelle öffnen, die Sie zu Ihrer Konfiguration hinzufügen.
  3. Geben Sie folgenden Befehl ein, um Ports weiterzuleiten:
    firewall-cmd --zone=public --add-forward-port=port=514:proto=tcp:toport=1514 --permanent
    Wichtig: Der Standardzielport der Syslog-Protokollquelle für die Weiterleitung ist 1514. Wenn Sie in der Konfigurationsdatei dlc.xml einen anderen Zielport festlegen, müssen Sie diesen in den Portweiterleitungsbefehlen angeben. Die Zielportnummer muss 1024 oder größer sein.
  4. Laden Sie die Firewall erneut, indem Sie folgenden Befehl eingeben:
    firewall-cmd --reload
  5. Überprüfen Sie mit folgendem Befehl, ob die Ports hinzugefügt wurden:
    firewall-cmd --list-all