Leistungsmanagement und Kapazitätsplanung
Leistungsmanagement bedeutet die Überwachung und Zuordnung vorhandener Datenverarbeitungsressourcen zu Anwendungen gemäß einem Service-Level-Agreement (SLA) oder informellen Servicezielen. Die Kapazitätsplanung ist der Prozess, bei dem ausreichend Computerkapazität kosteneffizient geplant wird, um die künftigen Serviceanforderungen für alle Benutzer zu erfüllen.
Leistungsmanagement
- Durchschnittliche Transaktionsantwortzeit für Netz, Ein-/Ausgabe, Prozessor oder Summe
- Transaktionsvolumen
- Systemverfügbarkeit
Ein wesentlicher Teil des Leistungsmanagements besteht darin, die Transaktionsantwortzeit zu messen und in Komponenten aufzugliedern. Dieser Prozess zeigt Ihnen, wo die Optimierung für einzelne Transaktionen ausgeführt werden kann. Für ein effektives Leistungsmanagement müssen Sie den Ressourcenbedarf auf Workloadebene messen. Die Analyse Ihrer Workload hilft Ihnen, das Verhalten Ihres Systems zu verstehen und zu verstehen, wie Workloads miteinander interagieren.
Kapazitätsplanung
- Wie viele Computerressourcen (Prozessor, Speicher, Ein-/Ausgabe, Netz) werden verwendet?
- Welche Workloads belegen die Ressourcen (Workloadverteilung)?
- Welche Wachstumsraten werden erwartet?
- Wann werden sich die Anforderungen an aktuelle Ressourcen auf Service-Levels auswirken?
Die Daten, die Sie erfassen, und die Vorhersagen, die Sie machen, helfen Ihnen bei der Planung eines Zeitplans für das Upgrade Ihrer z Systems ® -Hardware oder für die Durchführung zusätzlicher Erweiterungen, wie z. B. das Hinzufügen von Prozessoren des Typs zIIP und zAAP zu Ihrem System.
Weitere Informationen zur Kapazitätsplanung finden Sie in der IBM Redbooks® -Veröffentlichung ABCs of z/OS System Programming, SG24-6327-01.